Mittwoch, 12. Mai 2021

Tag 5: Der Teufel trägt Glitzerröckchen


Zypern
- Elena Tsagkrinou muss sich in Rotterdam bestimmt häufiger anhören, dass sie sich von einigen Künstlern ein bisschen was abgeguckt hat, ein bisschen Eleni Foureira, ein bisschen Luca Hänni und eine deftige Portion Zara Larsson. Aber hey, lieber gut gemopst als schlecht selbst gemacht. "El diablo" ist eine Eurovisionsmelodie, die es in dieser Form schon des Öfteren gab und die bisher immer relativ erfolgreich war, sich bei den Erfolgsrezepten anderer zu bedienen ist jedenfalls nichts Sittenwidriges und so hat auch der zypriotische Beitrag seinen eigenen Stellen- und Marktwert. Elena holt choreographisch alles aus dem Lied raus und vermag es dennoch auf Linie zu singen.

Das Bühnenbild, wie neulich schon erwähnt, ist schwarz und rot, im Endeffekt schreitet sie mit ihren Tänzerinnen nach hinten, dreht sich noch einmal um und hebt für ein letztes "El diablo" die Stimme. Viel zu kritisieren gibt es an dieser Stelle nicht, Zypern liefert ein drittes Mal in Folge solide ab. Einzig und allein die Frisur finde ich etwas befremdlich. Ich weiß, dass Head & Shoulders der Hauptsponsor des Videos und der Kampagne um Elena ist, aber muss sie mit diesem seltsam Wetlook auftreten? Dennoch, Zypern wird seinen Weg ins Finale finden, da müsste es im wahrsten Sinne des Wortes schon mit dem Teufel zugehen, sollte es nicht klappen.



Elena Tsagkrinou - El diablo

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen