Montag, 17. Mai 2021

Eurovision 2021: Technische Probleme beim Juryfinale


Niederlande
- Im Ahoy wurde am Abend unter echten Bedingungen die zweite Generalprobe abgehalten. Mittlerweile ist diese Show besser als Juryfinale bekannt, bei der die Juroren aus den 16 teilnehmenden Ländern, Deutschland, Italien und den Niederlanden ihre Wertungen unter notarieller Aufsicht erstellen und somit ist es für die Delegationen wichtig, auch heute Abend schon abzuliefern, da es immerhin um die ersten 50% des Votings geht. Dabei räumte die EBU allerdings ein, dass nicht alles glatt lief und gleich drei Nationen ihren Song noch einmal präsentieren durften.

Sowohl Roxen aus Rumänien, als auch Go_A aus der Ukraine und Destiny aus Malta durften aufgrund von In Ear-Problemen ihre Beiträge noch einmal performen. Wie es aus unterrichteten Kreisen heißt, sei die rumänische Darbietung besonders neben der Spur gewesen. Die Europäische Rundfunkunion hatte zuvor allen drei Nationen noch einmal das Recht gegeben, aufgrund dieser technischen Pannen, für die die Künstler nichts können, noch einmal aufzutreten. Aufgrund der zweiten Auftritte wird nun europaweit das Juryvoting für das erste Halbfinale produziert.

Morgen Nachmittag findet noch eine letzte Generalprobe statt, bevor es um 21 Uhr (MESZ) ernst wird und die Zuschauer das letzte Wort darüber haben, welche zehn Nationen ein Finalticket für die Show am Samstag erhalten. Ginge man nach den aktuellen Wettquoten, so brauchen sich Malta, Zypern, die Ukraine, Litauen, Russland und Schweden keine Gedanken um ihr Weiterkommen machen. Auf den Plätzen sieben bis neun folgen mit etwas Abstand Norwegen, Kroatien und Rumänien. Knapp wird es derzeit für Israel und Aserbaidschan, die sich ein Duell um Platz zehn in den Quoten liefern. Die wenigsten Chancen auf ein Weiterkommen werden Ana aus Slowenien und Vasil aus Nordmazedonien ausgerechnet.

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