Samstag, 29. Mai 2021

Großbritannien: BBC reagiert auf kritische Stimmen


Großbritannien
- Auf eine Anfrage an die BBC, warum der Sender trotz des "politischen Votings" und der "Verschwendung von Rundfunkgebühren" am Eurovision Song Contest teilnimmt, bezog die BBC nunmehr Stellung. In einer entsprechenden Mitteilung heißt es darin u.a. "Der Vorwurf, dass die Wertung im Wettbewerb "politisch" sei, ist nicht neu. Die European Broadcasting Union setzt sich stark dafür ein und versichert, dass die Fairness gewährleistet bleibt und hat eine große Bandbreite an Maßnahmen um dies umzusetzen."

Weiterhin heißt es: "Die Eurovision ist das am meisten gesehene Nicht-Sport-Event der Welt und der Wettbewerb 2021 hat die BBC-Zuschauer mit über acht Stunden in drei Shows unterhalten. Das große Finale auf BBC One hat im Durchschnitt über 7,4 Millionen Zuschauer angezogen. Dies ist sehr kosteneffektiv für ein beliebtes Primetime-Unterhaltungsprogramm." Trotz des spärlichen Abschneidens des Vereinigten Königreichs in den letzten Jahren steht die BBC aufgrund des Kosten-Nutzen-Verhältnisses weiterhin klar zum Wettbewerb.

Obwohl James Newman in Rotterdam null Punkte im Voting für "Embers" kassierte, erreichte die BBC damit die höchste Einschaltquote des Eurovision Song Contests seit 2014 und den größten Marktanteil seit 1999. Auf der Insel haben sich in den letzten Tagen viele Zuschauer und auch politische Stimmen kritisch für den Verbleib des Landes beim Eurovision Song Contest geäußert, sowohl in Schottland als auch in Wales gibt es Initiativen mit eigenen Beiträgen zu starten. Vielleicht bewirkt diese Diskussion im Land nun nicht nur den Fortbestand der Eurovision sondern auch das Bemühen der BBC, 2022 ein gutes Endprodukt in Form eines soliden Beitrags zu liefern.

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