Mittwoch, 26. Mai 2021

Eurovision Asia: SBS stellt Wettbewerbsplanung ein


Australien
- Nach fünf Jahren Vorbereitung hat das australische Fernsehen SBS über Delegationsleiter Josh Martin gestern Abend bestätigt, dass die Planungen für den Eurovision Asia Song Contest eingestellt werden. Es sei nicht gelungen, die Nationen des asiatisch-pazifischen Raumes derart einzubinden um einen Wettbewerb nach Vorbild des Eurovision Song Contests durchzuführen. Insbesondere waren die Organisatoren bemüht, den chinesischen Markt mit einzubinden. Nunmehr verlaufen sich auch diese Planungen im Sand.

"Ich denke wir müssen fairerweise zugeben, dass wir von unseren Rechten zurücktreten. Wir haben einige Jahre versucht, herauszufinden wie man es macht und dann kam die globale Pandemie dazwischen. (...) Eurovision Asia ist aus mehreren Gründen schwer umzusetzen, verschiedene Zeitzonen, Sprachbarrieren, alle Arten von Problemen.", so Martin. Daher hat man sich nun dazu entschieden, das Konzept von Eurovision Asia einzustellen. Seit 2017 plante SBS die Durchführung und versuchte in Asien und im pazifischen Raum Interessenten zu gewinnen.

Diese hatte man u.a. mit Kasachstan, Neuseeland, Papua-Neuguinea und Vanuatu bereits gefunden, hinzukommen sollte eine Steering Group aus Japan, China, Singapur, Südkorea und Hongkong. Nunmehr hat SBS einen Schlussstrich unter diesem Projekt gezogen, womit auch dieser Prototyp des seit 2007 erhofften Wettbewerbs eingestellt wird. Bevor die Rechte von der EBU an SBS übertragen wurden, war schon einmal ein ähnlicher Wettbewerb unter Federführung Indiens geplant. Damals scheiterte das Projekt ebenfalls aus diversen Gründen, ähnlich wie jetzt.

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