Samstag, 15. Mai 2021

Tag 8: C'est à couper le souffle, France!


Frankreich
- Bis auf ein paar unruhige Kameraeinstellungen kann man der Französin wieder einmal nichts vorwerfen. "Voilà" ist entsprechend dem Titel eine fertige Finalperformance, getragen durch die Interpretin, die ihr Lied so überzeugend darbietet, dass man fast neidisch werden könnte. Endlich ist die Grande Nation mal wieder "grande" und auch wenn der klassische Chanson beim Song Contest tot geglaubt war, so wurde er von Barbara Pravi wieder reaktiviert. Sie steht allein im Scheinwerferlicht, arbeitet mit den Händen und Armen, so wie die großen Damen jener Tage dies schon gemacht haben. Ich denke, das wird vielen in Europa gefallen, in Rotterdam ist dies ein großartiges Momentum.

Nicht umsonst steht Frankreich in den Wettquoten sehr gut dar. Zuletzt war dies 2011 der Fall, als ein korsischer Barde versucht hat, die Herzen mit "Sognu" zu gewinnen, der verknödelte seinen Auftritt allerdings und rutschte in die Bedeutungslosigkeit ab. Dies wird Barbara Pravi nicht passieren. Ich rechne fest damit, dass die Franzosen zumindest in den Top Five zu finden sein werden. Den Juroren wird dieses Lied ganz recht kommen und auch viele Zuschauer werden die Leistung honorieren. Ein Glück, dass sich die Delegation diesen getragenen Moment nicht durch eine ausladende Choreographie kaputt gemacht hat und die gesamten drei Minuten am Mikrofonständer passieren.



Barbara Pravi - Voilà

1 Kommentar:

  1. Als Deutschen bleibt es einen wieder nichts, als neidisch auf die anderen Länder zu schauen. Frankreich zeigt, dass es geht auch mit Vorentscheid was passendes und schönes für den ESC zu finden. Sie hat es ja geschafft letztes Jahr schon als Songwriterin beim JESC zu gewinnen, wäre ja auch eine schöne Geschichte mit einem selbstgeschriebenden Song auch noch den ESC zu gewinnen.

    AntwortenLöschen