Dienstag, 6. Oktober 2026

Tschechien: ČT nimmt nicht am Song Contest 2027 teil


Tschechien
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Česká televize, der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Tschechien hat angekündigt, aufgrund von Budgetanpassungen nicht am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas teilzunehmen. Die Meldung erfolgte eine Woche nachdem tschechische Medien berichteten, dass der Unterhaltungssektor, die Regionalprogramme und das Kinderprogramm von ČT drastischen finanziellen Kürzungen ausgesetzt sei.

"Der Eurovision Song Contest ist ein Großprojekt mit erheblichem Programm-, Produktions- und Organisationsaufwand. Angesichts der laufenden Budgetanpassungen hat Česká televize beschlossen, nicht am Wettbewerb 2027 teilzunehmen.", so ČT in einer öffentlichen Stellungnahme. Die Entscheidung gelte zunächst nur für das kommende Jahr, die folgenden Ausgaben des Wettbewerbs werde man einzeln bewerten.

Man möchte bislang nicht darüber spekulieren, wann Česká televize wieder am Eurovision Song Contest teilnehmen wird. Die EBU äußerte sich ebenfalls zum Rückzug des tschechischen Fernsehens: "Wir verstehen vollkommen, dass die Sender schwierige Entscheidungen treffen müssen, und wir sind uns der großen Herausforderungen bewusst, vor denen viele unserer Mitglieder stehen." Zuletzt nahm Tschechien in diesem Jahr mit Daniel Žižka teil, der mit "Crossroads" 16. im Finale wurde.

Mittwoch, 30. September 2026

Tschechien: Česká televize kündigt Sparmaßnahmen an


Tschechien
- Tschechische Medien berichten heute, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk ČT vor drastischen Sparmaßnahmen steht, die zu Entlassungen und Programmkürzungen führen. Der Sender kündigte an rund 350 Millionen Kronen (umgerechnet etwa 1,45 Millionen Euro) einsparen zu müssen. Senderchef Hynek Chudárek erklärte, das Ziel der Geschäftsführung sei es, den Sender auf die Zukunft vorzubereiten.

Die Einsparungen treffen offenbar sämtliche Bereiche von ČT, darunter auch die regionalen Programme und das Kinderprogramm. Auch die Teilnahme am Eurovision Song Contest steht damit zur Diskussion. Das Nachrichtenmagazin Aktuálně hat ČT mehrfach um eine Stellungnahme gebeten, bislang jedoch keine Bestätigung erhalten. Andere Quellen erklären, dass die Entscheidung noch offen ist, da der Sparkurs noch nicht final abgesegnet wurde.

Der tschechische Sender war in der Vergangenheit häufiger von finanziellen Einschnitten getroffen, auch die Teilnahme am Eurovision Song Contest wurde nach drei Anläufen zwischen 2009 und 2015 eingestellt, zum einen aufgrund des geringen öffentlichen Interesses, zum anderen auch aufgrund von Budgetproblemen. Seit 2015 nimmt Tschechien regelmäßig am Song Contest teil, zuletzt mit Daniel Žižka, der im Finale von Wien 16. wurde.

Dienstag, 29. September 2026

Kroatien: HRT sucht Beiträge für die Dora 2027


Kroatien
- Das nächste Land, das nach Georgien und Zypern seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas fix bestätigt hat ist Kroatien. Der Sender HRT gab heute seine Pläne für das kommende Jahr bekannt und kündigt erneut einen nationalen Vorentscheid, die Dora 2027 an. Bewerbungen hierfür werden fortan bis einschließlich 29. November entgegengenommen.

Zu den bekannten Kriterien für den Vorentscheid zählt, dass die Interpreten mindestens 18 Jahre alt sein müssen und die kroatische Staatsbürgerschaft besitzen müssen. Die Beiträge dürfen nicht länger als drei Minuten sein und zuvor bereits kommerziell veröffentlicht worden sein. Zudem erklärte HRT, dass Autotune während der Live-Performance nicht gestattet ist. Nach Bewerbungsschluss durchlaufen alle Einsendungen einen Jury-Auswahlprozess.

Dort werden 24 Beiträge ermittelt, die die Startberechtigung für die Dora 2027 erhalten, die für Februar kommenden Jahres angesetzt ist. Ein fixer Termin steht bislang noch nicht fest. Neben den 24 direkt qualifizierten Beiträgen behält sich HRT vor vier Ersatzkandidaten zu benennen, die im Falle eines Rückzuges oder einer Disqualifikation das Teilnehmerfeld auffüllen werden. HRT sucht den Nachfolger von Lelek, die mit "Andromeda" den 15. Platz im Finale von Wien belegten.

Mittwoch, 23. September 2026

Niederlande: NOS übernimmt Song Contest für 2027


Niederlande
- Auch kehren die Niederlande nach einjähriger Pause zum Wettbewerb zurück. Nachdem AVROTROS den Wettbewerb an die Dachorganisation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks NPO zurückgegeben hat, wird der Song Contest 2027 nun unter der Organisation von NOS stattfinden, bei dem der Song Contest u.a. in den 2000er Jahren lief. Die Dachorganisation erklärte, die Teilnahme 2027 sei ein Gemeinschaftsprojekt bei dem mehrere Glieder ineinandergreifen.

"Ein unabhängiges Team wird eingerichtet, das die Verantwortung für die Auswahl und Betreuung des teilnehmenden Acts übernimmt und dabei so weit wie möglich auf die vorhandene Expertise innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems zurückgreift.", so NPO in einer Pressemeldung. "Die Niederlande kehren zum Eurovision Song Contest zurück und sind damit das erste der fünf Länder, die aufgrund der israelischen Teilnahme ihren Boykott beendet haben. Irland, vertreten durch den Sender RTÉ, ist das einzige Land, das seine Nichtteilnahme bis 2027 bestätigt hat.", heißt es weiter.

Der niederländische Rundfunk AVROTROS zog sich nach der EBU-Generalversammlung im vergangenen Dezember umgehend vom Wettbewerb zurück und argumentierte, dass die israelische Teilnahme gegen die ethischen Grundsätze des Senders verstoßen. Der Song Contest in Wien wurde später von NOS übertragen und kehrt nach einjähriger Pause dorthin zurück, wo er bereits in den 2000er Jahren zu sehen war, ehe AVROTROS die Organisation übernahm.

Belgien: VRT bestätigt Teilnahme in Burgas


Belgien
- Das flämische Fernsehen VRT hat seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 bestätigt. Nachdem lange Zeit unklar war, ob die Teilnahme Israels am Wettbewerb den Sender ähnlich wie etwa das irische Fernsehen in den Boykott 2027 führen wird, hat der Sender nun seine Teilnahme in Burgas bestätigt und wird einen Interpreten nach Bulgarien schicken. Gleichzeitig zog dies starke Kritik vonseiten der Gewerkschaft ACOD und von Politikern auf sich.

"Unsere rote Linie ist nun endgültig überschritten. Wir haben dem VRT-Management und der EBU drei Jahre lang einen Vertrauensvorschuss gegeben, aber die Zeit für zaghafte Maßnahmen ist vorbei.", so die Gewerkschaft, die die Interessen der Angestellten von VRT vertritt. "Die einzige Möglichkeit, die EBU davon zu überzeugen, dass sich etwas ändern muss, besteht darin, den Song Contest nicht auszustrahlen... Wir werden daher alles in unserer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass der Eurovision Song Contest nicht im Fernsehen zu sehen ist."

Auch mehrere Politiker haben sich gegen die Teilnahme ausgesprochen. So heißt es etwa: "VRT selbst weist darauf hin, dass der Prozess noch nicht abgeschlossen ist. Jeder, der eine Veränderung der EBU wünscht, muss weiterhin Druck am Verhandlungstisch ausüben", heißt es etwa. VRT, das sich mit RTBF bei der Organisation des Wettbewerbs in Belgien abwechselt wird seinen Interpreten aller Voraussicht nach intern auswählen. Zuletzt wurde Belgien durch Essyla vertrten, die im Finale von Wien den 21. Platz belegte.

Donnerstag, 17. September 2026

Irland: RTÉ setzt Song Contest-Boykott 2027 fort


Irland
- Der irische Sender RTÉ hat heute seine Entscheidung für die Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas gefällt und hält an seinem Boykott des Wettbewerbs fest. In einer Stellungnahme heißt es, die Position von RTÉ bleibt "unverändert" und verweist weiterhin auf die anhaltende Situation im Gazastreifen und die daraus resultierende humanitäre Krise. RTÉ zeigt sich zudem zutiefst besorgt über die anhaltende Weigerung internationale Journalisten Zugang zu gewähren.

RTÉ betonte zugleich, dass man den Wettbewerb auch im kommenden Jahr nicht ausstrahlen werde. Dies war bereits in diesem Jahr der Fall, als man sich dem Boykott der Eurovision nach der Generalversammlung der EBU im Dezember letzten Jahres den Sendeanstalten aus Island, den Niederlanden, Slowenien und Spanien anschloss. Song Contest-Direktor Martin Green drückte sein Bedauern über die Entscheidung des irischen Fernsehens aus.

"Sie bleiben ein geschätzter Teil unserer Familie und wir werden sie vermissen (...) Wir werden den Dialog mit RTÉ fortsetzen und hoffen, sie in Zukunft wieder beim Wettbewerb begrüßen zu dürfen.", so Green. Irland ist damit das erste der genannten fünf Länder, das seinen Boykott offiziell bestätigt hat. Irland ist trotz der Pleiten der letzten Jahre nach wie vor mit sieben Siegen das erfolgreichste Land im Wettbewerb, der letzte Sieg ist nunmehr jedoch schon 30 Jahre her, damals gewann Eimear Quinn mit "The Voice" in Oslo.

Mittwoch, 16. September 2026

News-Splitter (1162)


Montenegro
- Das montenegrinische Fernsehen RTCG hat seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas bestätigt. Wie der Sender mit Sitz in Podgorica verlauten lässt, wird man definitiv einen Interpreten zum nächsten Song Contest schicken, auf welche Art und Weise dieser bestimmt wird ist jedoch noch nicht endgültig entschieden. "Die Öffentlichkeit wird zu einem späteren Zeitpunkt darüber informiert, ob der Beitrag durch einen nationalen Wettbewerb oder durch eine interne Auswahl ermittelt wird.", so RTCG. In den letzten beiden Jahren wurde der Act durch den Montesong ermittelt.

Ukraine
- Auch die kriegsgebeutelte Ukraine wird nächstes Jahr mit dabei sein. Der Sender Suspilne nimmt auch 2027 zum insgesamt 25. Mal teil. Senderchef Mykola Chernotytskyi erklärte: "Der Eurovision Song Contest ist heute ein wichtiges Instrument für die direkte Interaktion mit Hunderten Millionen Europäern. Für die Ukraine geht es bei der Teilnahme am Wettbewerb in erster Linie um Subjektivität, den Schutz der kulturellen Souveränität und die Möglichkeit, den ukrainischen Kontext bis zum Schluss im Fokus der Weltöffentlichkeit zu halten." Gesucht wird in der Ukraine der Nachfolger von Leléka, die in Wien den neunten Platz belegte. 

Spanien
- Spanische Medien berichten heute, dass der Verwaltungsrat von RTVE in dieser Woche darüber beraten wird, ob man am Eurovision Song Contest 2027 teilnehmen oder eben diesen aufgrund der Teilnahme Israels weiterhin boykottieren wird. Der spanische Sender war neben den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Irland, Island, den Niederlanden und Slowenien einer von fünf Sendern, der seine Teilnahme in Wien aus Protest absagte. Die Europäische Rundfunkunion hat dem niederländischen Senderverbund NPO sowie dem belgischen Sender VRT unterdessen eine verlängerte Bedenkzeit für die Teilnahmebestätigung eingeräumt.

Sonntag, 13. September 2026

News-Splitter (1161)


San Marino
- Denny Montesi, Delegationsleiter für den Song Contest in San Marino, erklärte, dass Künstler aus über 50 Ländern Interesse an einer Teilnahme in Burgas angemeldet haben. Wie üblich findet vor dem TV-Vorentscheid eine Reihe von Castingrunden statt, die erste Phase läuft bereits am 9. und 10. Oktober sowie später noch einmal Ende November. Das Format erstreckt sich über die "Stage" und "Live Academy"-Phase für die rund 240 Bewerber ausgewählt werden. Der eigentliche Vorentscheid vereint Nachwuchsbewerber mit bekannten Künstlern und findet voraussichtlich im März statt.

Schweden
- Der schwedische Sender SVT vermeldet unterdessen, dass insgesamt 4.077 Lieder für den Vorentscheid, das Melodifestivalen 2027 eingereicht wurden. Das entspricht einem neuen Rekord, der bisherige Rekord an Einsendungen lag im Jahr 2026 bei 3.888 Beiträgen. SVT wird nun alle Beiträge sichten und eine Vorauswahl von 30 Acts wählen, die sich in den fünf Vorrunden des Vorentscheids gegenüberstehen. Das große Finale des schwedischen Melodifestivalen ist für Samstag, den 13. März 2027 in Stockholm angesetzt. Moderiert werden alle Shows von Björn Kjellman und Oscar Zia. 

Laos
- Inzwischen hat die Eurovision auch die finale Zahl an Teilnehmern für den ersten Eurovision Song Contest Asia in Bangkok bekannt gegeben. Insgesamt gehen elf Nationen an den Start, zuletzt meldete sich das mongolische Fernsehen an. Der laotische Sender VTE 9 gab jüngst bekannt, dass die Thinlamphone Mahavong kurz Thinla in Bangkok an den Start gehen wird. Ihr Musikstil wird als Mischung aus Morlum, Pop und R&B beschrieben, bekannt ist sie u.a. durch eine Asientournee und ihren Auftritt beim ASEAN-Gipfe. Ihr Lied soll am 23./24. September in einer TV-Auswahl gekürt werden.

Montag, 7. September 2026

Estland: ERR sucht Beiträge für Eesti Laul 2027


Estland
- Ende vergangener Woche hat das estnische Fernsehen ERR seine Teilnahme am Eurovision Song Contest in Burgas bestätigt. Zudem werde es im Vorfeld wieder einen nationalen Vorentscheid, den Eesti Laul 2027, geben. Bewerbungen hierfür nimmt das estnische Fernsehen bis zum 8. Oktober entgegen, der Vorentscheid selbst ist für den 30. Januar angekündigt.

Insgesamt sollen zwölf Beiträge beim Vorentscheid in der Unibet Arena in Tallinn vorgestellt werden. Wie üblich wird der Sieger in zwei Wertungsrunden ermittelt. Zunächst werden in einer Mischung aus Jury- und Televoting die drei Superfinalisten ermittelt, in der zweiten Runde wird der Beitrag, der Estland in Burgas vertritt, durch reines Televoting bestimmt.

Dem Regelwerk hinzugefügt wurde, in Abstimmung mit den Regularien des Eurovision Song Contests, dass teilnehmende Interpreten mindestens 18 Jahre alt sein müssen und sich im Klaren darüber sein müssen, dass sie Estland auf internationaler Bühne vertreten. Gesucht wird in Estland der Nachfolger von Vanilla Ninja, die in Wien mit "Too Epic To Be True" als Elfte im Halbfinale des Song Contests ausschieden.

Donnerstag, 3. September 2026

Ungarn: EBU räumt Sender verlängerte Bedenkzeit ein


Ungarn
- Ungarische Medien, etwa die Online-Zeitung 24.hu berichtet, dass das ungarische Fernsehen MRTV vor einer Rückkehr zum Eurovision Song Contest in Burgas steht. Man bezieht sich damit auf Berichte, dass die Interimsverwaltung des Senders mit der Europäischen Rundfunkunion in Kontakt steht, eine Rückkehr zum Song Contest 2027 zu planen. Die EBU kommt dem Sender offenbar auch finanziell entgegen.

Demnach hat die EBU dem ungarischen Fernsehen eine deutliche Reduzierung der Teilnahmegebühr in Aussicht gestellt, ebenso wie eine verlängerte Bedenkzeit bis zum 7. Dezember diesen Jahres. Eine finale Entscheidung wird vom ungarischen Fernsehen erst erwartet, sobald sich der unabhängige öffentlich-rechtliche Medienrat beraten hat. Interimsleiter András Horváth erklärte, dass MRTV kürzlich Gespräche mit der EBU geführt hat.

Die letzte Entscheidungsgewalt liegt beim neu bestimmten permanenten Generaldirektor des Senders. MRTV wird derzeit grundsätzlich umgebaut um unabhängige Standards wieder zu erreichen. Die Berichte greifen Forderungen des neu gewählten Ministerpräsidenten Péter Magyar auf, der sich Anfang des Jahres für eine Rückkehr Ungarns ausgesprochen hatte. Das Land nahm zuletzt 2019 in Tel Aviv teil, anschließend zog der Sender ohne offizielle Gründe vom Wettbewerb zurück.

Dienstag, 1. September 2026

Australien: SBS schickt Beitrag nach Bulgarien


Australien
- Nicht nur Kanada nimmt als außereuropäisches Land am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas teil, auch das australische Fernsehen SBS hat seine Teilnahme im kommenden Jahr erneut bestätigt. Damit setzt sich die Tradition fort, das Land am anderen Ende der Welt per Einladung zum Wettbewerb zuzulassen. In einer Pressemeldung zur neuen TV-Saison stellte der zuständige Sender SBS heute seine Pläne vor.

"Der Eurovision Song Contest  kehrt 2027 zurück, nachdem dieses Jahr über 3,27 Millionen Australier eingeschaltet haben und die Australierin Delta Goodrem in Wien einen beeindruckenden vierten Platz belegte.", so SBS. Mit über drei Millionen Zuschauern setzte der Wettbewerb in Wien in diesem Jahr neue Maßstäbe für das australische Fernsehen, mit "Eclipse" belegte Delta Goodrem insgesamt den vierten Platz im Finale.

Bei der Vorstellung seines Programms für die kommende Saison wurde die Teilnahme Australiens nunmehr für Burgas 2027 bestätigt. Ein genaues Konzept, auf welche Art und Weise der Beitrag für die Eurovision ermittelt wird, wurde bisher nicht präsentiert. SBS hat in der Vergangenheit sowohl nationale Vorentscheide veranstaltet als auch interne Ausscheidungen getroffen. Der letzte Vorentscheid fand 2022 statt, damals gewann Sheldon Riley die nationale Auswahl.

Sonntag, 30. August 2026

Philippinen: Carmelle gewinnt mit "Sobra-Sobra"!


Philippinen
- Die dritte Interpreten, die am Eurovision Song Contest Asia in Bangkok teilnehmen wird, steht fest und mit ihr auch der zweite durch einen nationalen Vorentscheid ermittelten Beitrag. Beim philippinischen Vorentscheid setzte sich die 19jährige Carmelle Collado mit dem Song "Sobra-Sobra" gegen die neun weiteren Konkurrenten im Jury- und Zuschauervoting durch.

Das Ergebnis des philippinischen Vorentscheids:
01. - Carmelle - Sobra-Sobra
02. - Saga - Broken Beyond Repair
03. - JM Dela Cerna & Marielle Montellano - Mapadama
Platzierungen unbekannt:
- AJAA - Make It Exist
- DNA - Between Bitun
- Elha Nympha, Esang de Torres, Lande Reblando & Nar Cabico - Cheri(e)
- Jason Dy & Sassa Dagdag - Di Yan (Red Flag)
- Khimo - Reason To Live
- Ryssi Avila - Good For You
- Vvink feat. Wrive Russu - Round n' Round

Der Vorentscheid fand heute Abend im New Frontier Theater in Quezon City statt. Carmelle Collado wurde 2007 in Sipocot geboren und 2025 als Siegerin der ABS-CBN Castingshow "Tawag ng Tanghalan: School Showdown Edition" bekannt. 2019 nahm sie bereits an The Voice Kids auf den Philippinen teil. Die Philippinen sind eines von elf Ländern, die am ersten asiatischen Eurovision Song Contest teilnehmen.

Carmelle - Sobra-Sobra

Montag, 24. August 2026

Niederlande: EBU reagiert auf AVROTROS-Statement


Niederlande
- Nachdem der niederländische Rundfunk AVROTROS seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 abgesagt und gleichzeitig die Verantwortlichkeit für den Wettbewerb zurück an den Dachverband NPO übertragen hat, hat sich inzwischen auch die Europäische Rundfunkunion geäußert. In einem Statement erklärte Song Contest-Direktor Martin Green, dass man die Entscheidung des Senders bedauert.

"Wir bedauern die Entscheidung von AVROTROS, nicht mehr am Eurovision Song Contest teilzunehmen, verstehen aber ihre Wahl und respektieren die Ansichten unserer Mitgliedssender. (...) Wir werden nun unseren Dialog mit NPO, dem Dachverband der niederländischen öffentlich-rechtlichen Medien, über die Möglichkeiten für eine Beteiligung eines weiteren Senders fortsetzen. Wir hoffen sehr, dass das Publikum und die Künstler in den Niederlanden auch weiterhin beim Eurovision Song Contest vertreten sein werden."

Zwei weitere niederländische EBU-Mitglieder haben die Übernahme von AVROTROS bereits abgelehnt. Der christlich ausrichtete Sender KRO-NCRV kommunizierte in einer Pressemeldung: "Programmtechnisch passt dies nicht zum Programmangebot von KRO-NCRV, daher haben wir keine Pläne dafür." Ebenso lehnte der Sender BNNVARA ab: "Wir betrachten dies als eine starke und mutige Entscheidung von AVROTROS und unterstützen unsere Kollegen dabei voll und ganz."

Kanada: Bewerbungsportal ab Montag freigeschaltet


Kanada
- Das kanadische Fernsehen CBC-Radio Canada lässt die Bevölkerung am Auswahlverfahren für den Eurovision Song Contest 2027 in Burgas teilhaben. Wie die EBU heute vermeldet, plant der kanadische Sender, der 2027 erstmals teilnahmeberechtigt ist, zunächst den Interpreten für den Song Contest auszuwählen, im Anschluss soll der passende Song und die entsprechende Performance erarbeitet werden.

Wie es auf der Website von CBC heißt, öffnet das Bewerbungsfenster für interessierte Künstler am Montag, den 31. August und endet am 9. September. Ein Registrierungsportal soll zeitnah online eröffnet werden. Die Teilnahmebedingungen werden ebenfalls dort veröffentlicht. Anschließend soll eine Auswahlliste von Finalisten erarbeitet werden, die die Vielfalt der kanadischen Musikszene widerspiegelt, im Herbst werden die Finalisten bekannt gegeben.

Daraufhin soll online abgestimmt werden, wer Kanada beim Eurovision Song Contest vertritt. Zur öffentlichen Abstimmung kommt auch ein Juryvoting von Experten aus der kanadischen Musikbranche. Doug Smith, Vizepräsident von CBC erklärte: "Wir suchen eine charismatische kanadische Künstlerin oder einen charismatischen kanadischen Künstler mit echter Leidenschaft für die Repräsentation Kanadas und nachweislicher Erfahrung darin, ein sehr großes Live-Publikum zu begeistern."

Niederlande: AVROTROS gibt Verantwortung an NPO zurück


Niederlande
- Der niederländische Sender AVROTROS, der in den letzten Jahren für die Organisation der niederländischen Song Contest-Teilnahme zuständig war und u.a. den Song Contest 2021 in Rotterdam durchgeführt hat, hat seine Verantwortlichkeit an den Dachverband NPO übertragen. AVROTROS zieht sich damit von der Durchführung des Wettbewerb zurück. In einem heute veröffentlichten Statement wird erklärt, dass die Eurovision derzeit nicht mit den Werten des Senders vereinbar seien.

In der Pressemitteilung heißt es: "AVROTROS wird 2027 nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen, da die Veranstaltung nicht mehr als neutral gelten kann, solange ein teilnehmendes Land in einen großangelegten militärischen Konflikt verwickelt ist. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben erhebliche Auswirkungen auf den Wettbewerb und haben zu tiefen Spaltungen geführt. (...) Eine Teilnahme ist daher nicht mehr mit den Werten von AVROTROS vereinbar: Vertrauenswürdigkeit, Unabhängigkeit und Menschlichkeit."

AVROTROS verweist auf das humanitäre Leid im Gazastreifen und die anhaltenden Einschränkungen der Pressefreiheit, der Sender habe die EBU mehrfach aufgefordert, transparente Regeln festzusetzen, die "jüngst von der EBU angekündigten Änderungen bieten jedoch nicht das nötige Vertrauen, dass der unabhängige und neutrale Charakter des Eurovision Song Contest wiederhergestellt wurde." AVROTROS hat seine Verantwortung daher zurück an den Dachverband der niederländischen Rundfunkanstalten übertragen.

Faktisch setzt AVROTROS damit seinen Boykott aus dem Vorjahr fort, wenngleich dies nicht automatisch bedeutet, dass die Niederlande keinen Vertreter nach Burgas schicken. Theoretisch könnte jeder andere EBU-Mitgliedsender die Organisation übernehmen, bislang zeigte sich jedoch kein anderer Sender interessiert. 2026 wurde der Song Contest von NOS und NTR übertragen, eine eigene Teilnahme steht jedoch nicht zur Debatte. Auch die übrigen Sendeanstalten wiegelten bislang ab, zuletzt zog Omroep Max sein Angebot zurück.

Dabei berichteten niederländische Medien, dass es womöglich zu einer Rückkehr der Niederlande im Jahr 2027 kommen könnte, als potentielle Interpretin wurde Davina Michelle genannt, die aktuell zu den bekanntesten Musikerinnen des Landes zählt. AVROTROS war nach der Generalversammlung der EBU vergangenes Jahr in Genf der erste Sender, der seine Teilnahme in Wien aufgrund der israelischen Teilnahme absagte, später folgten Irland, Island, Slowenien und Spanien.

Freitag, 21. August 2026

Schweden: SVT sucht Acts für Melodifestivalen 2027


Schweden
- Das schwedische Fernsehen ist nun auch offiziell im kommenden Jahr als Teilnehmer für den Eurovision Song Contest in Burgas gelistet. SVT hat seine Teilnahme bestätigt und zugleich das Melodifestivalen als nationalen Vorentscheid angekündigt. Vom 21. August, sprich heute, bis zum 11. September können sich interessierte Komponisten, Autoren und Künstler für den schwedischen Vorentscheid anmelden, 30 Beiträge werden für die TV-Shows gesucht.

Mindestens 30% aller Beiträge sollen der Empfehlung nach größtenteils in schwedischer Sprache gesungen werden. Die Komponisten und Künstler, die es über die Bewerbungsphase hinaus geschafft haben sollen im November oder Dezember auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Der neue Melodifestivalen-Direktor Hans Abrahamsson erklärte, dass man das Melodifestivalen weiterhin als Kronjuwel der Unterhaltung sieht.

"Es ist mir eine Ehre und zugleich eine Herausforderung, an der Weiterentwicklung des Programms mitzuwirken. Vor allem aber ist es ein unvergessliches Fest.", so Abrahamsson. Gesucht wird der Nachfolger von Felicia, die mit "My System" für schwedische Verhältnisse ungewöhnlich schlecht abschnitt und im Finale von Wien lediglich den 20. Platz belegte, das schlechteste Ergebnis im Finale seit Malena Ernman im Jahr 2009. Weitere Einzelheiten sollen in Kürze folgen.

Donnerstag, 20. August 2026

Bulgarien: Regierung sichert 20 Millionen Euro zu


Bulgarien
- Die bulgarische Regierung mobilisiert 20 Millionen Euro für die Ausrichtung des Eurovision Song Contests 2027 in Burgas. Der stellvertretende Ministerpräsident Ivo Hristov erklärte im Anschluss an ein Treffen mit Dimitar Nikolow, dem Bürgermeister von Burgas, dass man die Finanzierung für den Wettbewerb im kommenden Jahr mit unterstützen werde. 

15 Millionen davon müssen als organisatorische Garantie hinterlegt werden, die übrigen fünf Millionen sind für den unmittelbaren operativen Bedarf geplant. Zudem werde man mit jenen Mitteln die Infrastruktur, das Transportsystem, Unterkünfte und die allgemeine Förderung des Tourismusziels Bulgarien unterstützen. "Wir in der Regierung sehen den Eurovision Song Contest als Chance, Bulgarien als Marke zu positionieren, denn wir haben alles zu bieten, die gesamte Bandbreite an touristischen Dienstleistungen.", so Hristov.

Weiter: "Wir bieten köstliches Essen, Berge, Skigebiete, das Meer sowie Kultur- und Geschichtstourismus, sind aber auf dem Tourismusmarkt noch nicht so bekannt wie Italien und Griechenland. (...) Burgas hat mit seiner starken Motivation und seinem proaktiven Ansatz überzeugt, die wir in unseren Gesprächen beobachten konnten. Dank der operativen Arbeit des Teams haben wir die Chance, die Fristen für die öffentlichen Vergabeverfahren einzuhalten. Wir freuen uns auf eine sehr spannende Saison."

Dienstag, 18. August 2026

Eurovision 2027: Jury wertet weiterhin im Halbfinale


Europa
- Die Europäische Rundfunkunion hat bestätigt, dass das Juryvoting bei den Halbfinals im kommenden Jahr weiterhin zum Einsatz kommt. In den aktualisierten Regeln des Eurovision Song Contests 2027, die von der Reference Group abgesegnet wurden, heißt es weiterhin, dass in allen drei Shows des Wettbewerbs im kommenden Jahr ein Split-Voting zum Einsatz kommt. 

Neben den Juroren und Zuschauern in den teilnehmenden Ländern kommt auch weiterhin ein Rest of the World-Voting zum Einsatz, das als ein zusätzliches Zuschauervoting gewertet wird. Eine nationale Jury soll weiterhin aus sieben Mitgliedern bestehen, die aus verschiedenen Alters- und Geschlechtergruppen besteht. Konkrete Änderungen das SMS- und Televoting zugunsten eines ausschließlichen Online-Votings abzuschaffen wurden bisher nicht bestätigt.

Das schwedische Aftonbladet hat in der vergangenen Woche erstmals berichtet, dass ein verpflichtendes Online-Voting eingeführt werden soll, bei dem man nicht nur für einen sondern für drei Favoriten abstimmen soll. Dies soll Blockabstimmungen abschwächen und die Fairness gewährleisten. Nach einem ähnlichen Prinzip wurde etwa schon der bhutanische Eurovision Asia-Beitrag ermittelt. Beim dortigen Vorentscheid mussten die Zuschauer ihre acht kostenlosen Stimmen auf drei Songs verteilen.

News-Splitter (1160)


Italien
- Die RAI hat das Bewerbungsfenster für "Sanremo Giovani" geöffnet. Der Nachwuchswettbewerb des eigentlichen Sanremo-Festivals findet bereits im Dezember diesen Jahres statt, das Finale des Formats wird im Fernsehen übertragen. Zu den Regularien zählt, dass Lieder maximal 3:30 Minuten lang sein dürfen, Interpreten zum Zeitpunkt der Registrierung zwischen 16 und 30 Jahren alt sein dürfen und sie die italienische Staatsangehörigkeit besitzen bzw. einen festen Wohnsitz in Italien haben. Der Sieger des Giovani-Wettbewerbs darf beim eigentlichen Sanremo-Festival auftreten.

Thailand
- Das Austragungsland des ersten Eurovision Song Contest Asia hat seine Pläne für den nationalen TV-Vorentscheid bekannt gegeben. Der thailändische Sender TV3 lädt zehn Interpreten zum Vorentscheid "Thailand's Chosen One" ein. Der Sender teilt mit, dass die Line Up sowohl aus "Thai-Diven als auch einer neuen Generation von T-Pop-Künstlern" bestehen werde. Die teilnehmenden Acts werden am 19. August von 10-11:30 Uhr (MESZ) bei einer Pressekonferenz in Bangkok vorgestellt. Der Vorentscheid selbst ist für den 27. September angesetzt. Neben Thailand nehmen aktuell zehn weitere Länder am Eurovision Asia teil.

Philippinen
- Eines davon sind die Philippinen, dort hat der Sender ABS-CBN inzwischen die Interpreten und deren Songs für den nationalen Vorentscheid in Gänze online veröffentlicht. Der philippinische Vorentscheid findet am 30. August um 21:45 Uhr (Ortszeit) im New Frontier Theater in Quezon City statt. Unter den Interpreten sind u.a. die Boyband Ajaa, die "The Voice Kids"-Siegerin Elha Nympha und "Idols"-Sieger Khimo Gumatay. Alle Beiträge, die sich dem philippinischen Vorentscheid stellen können bei Youtube in voller Länge angehört werden. Der Eurovision Song Contest Asia findet am 14. November in Bangkok statt.

Bulgarien: Geländearbeiten in Burgas beginnen


Bulgarien
- Nachdem die Formalitäten geklärt sind, hat BNT mit den Vorbereitungen in der Arena Burgas begonnen. Bei einer Pressekonferenz wurde über die beginnenden Arbeiten auf dem Gelände der Arena gesprochen. BNT-Generaldirektorin Milena Milotinova besichtigte die Halle und erklärte: "Ich bin äußerst zufrieden mit dem, was ich sehe, (...) dass draußen bereits Maschinen mit der Einebnung des Geländes beschäftigt sind, wo ein Teil der Ausrüstung stationiert werden soll, acht mobile Fernsehstationen, die BNT als gastgebender Fernsehsender und Produzent der Sendung mieten muss."

Eigentlich sollte die Umgestaltung des Geländes erst im September beginnen, um genügend Zeit zu haben wurden die Sanierungsarbeiten bereits in dieser Woche begonnen. Auf die Statik angesprochen heißt es, dass die Aufhängungen der Technik kein Problem darstellen werden. "Den Unterlagen zufolge ist die Halle für 60 Kilogramm pro Quadratmeter ausgelegt. Bei einer Fläche von 5.400 Quadratmetern beträgt die Tragfähigkeit des Daches etwa 300 Tonnen", so Architekt Ivaylo Petkow. 

Burgas Bürgermeister Dimitar Nikolow zeigte sich ebenfalls engagiert: "Ich kämpfe für einen phänomenalen Erfolg. Ich werde all meine Energie investieren. Ich kenne die Fähigkeiten meines Teams genau und werde sie voll ausschöpfen. Tut mir leid, ich habe den Urlaub des Teams bereits gestrichen. Lasst uns das Thema „Eurovision“ verbinden und der Welt zeigen, dass die Bulgaren vereint, kreativ und voller Lebensfreude sind. Und lasst diejenigen, die noch nie von Bulgarien gehört oder dort waren, zurückkehren und sagen: „Wir wollen wieder in dieses Land kommen."

Montag, 17. August 2026

Finnland: YLE startet Bewerbungsphase für Vorentscheid


Finnland
- Der finnische Sender YLE hat den Bewerbungsaufruf für seinen etablierten Vorentscheid Uuden Musiikin Kilpailu 2027 geöffnet. Die kompletten Regeln für den Vorentscheid können hier eingesehen werden. Gesucht werden Interpreten, die am 1. Mai 2027 mindestens 18 Jahre alt sind. Der Song muss von mindestens einem finnischen Songwriter und einem Interpreten mit finnischer Staatsbürgerschaft und/oder Wohnsitz gesungen werden.

Bandmitglieder, Komponisten und Songwriter können sich mit mehreren Beiträgen beim finnischen Fernsehen bewerben, Änderungen beim Leadsänger dürfen im Nachgang nicht mehr vorgenommen werden. Der Bewerbungsschluss ist für den 23. August angesetzt, danach werden alle Beiträge von einer Jury gesichtet und bewertet. Der Vorentscheid selbst findet am 20. Februar in der Nokia Arena in Tampere statt.

"Ich finde es toll, dass UMK ganz unterschiedliche Finnen zusammenbringt und wir alle gemeinsam bleibende Erinnerungen schaffen können. Für die jetzt beginnende Saison suchen wir nach Liedern, die die Künstler zum Strahlen bringen. Das Lied und die dazugehörige Performance müssen dem Zuhörer das Gefühl vermitteln, dass niemand sonst dies hätte tun können. Das ist Teil des Zaubers von UMK.", erklärt Produzent Mikko Silvennoinen. Gesucht wird der Nachfolger von Linda Lampenius x Pete Parkkonen.

Sonntag, 16. August 2026

Mongolei: Mongolei wird elfter Starter bei Eurovision Asia


Mongolei
- Der Eurovision Song Contest Asia startete mit zehn Ländern, mittlerweile sind es elf. Das mongolische Fernsehen MNC hat gestern bestätigt, ebenfalls ein Debüt bei der Erstauflage des asiatischen Gegenstücks zum Eurovision Song Contest zu wagen. Zugleich kündigte der Sender an, dass der Vorentscheid "NSS for Mongolia" am 10. Oktober in der Hauptstadt Ulan Bator stattfinden wird.

Nähere Informationen zur mongolischen Songauswahl sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Einen Schritt weiter ist derweil das malaysische Fernsehen TV3. Dieser hat heute bekannt gegeben, dass die 32jährige Nurul Aina Abdul Ghani, kurz Aina Abdul, das Land beim asiatischen Song Contest vertreten wird. TV3 hat, anders als diverse andere Rundfunkanstalten, auf einen Vorentscheid verzichtet und die Künstlerin intern gewählt.

Aina Abdul wurde 1993 in Johor Bahru geboren und studierte an der UCSI University in Kuala Lumpur zeitgenössische Musik. Anfang der 2010er Jahre startete sie ihre Karriere, der Durchbruch gelang ihr 2019 mit ihrer Debütsingle "Sumpah", inzwischen sind diverse weitere Singles sowie 2023 ihr Debütalbum "Imaji" veröffentlicht worden. Der Eurovision Song Contest Asia findet am 14. November in Bangkok statt.