Donnerstag, 2. Februar 2023

Georgien: Iru Khechanovi gewinnt The Voice of Georgia!


Georgien
- In Tiflis ist die Entscheidung gefallen und wie zu erwarten, hat mit Iru Khechanovi die Favoritin die aktuelle Staffel von "The Voice of Georgia" gewonnen. Nach zehn Wochen, diversen Auditions und Battles steht mit Iru nicht nur die neueste Siegerin der Castingshow sondern auch gleichzeitig die Vertreterin für den Eurovision Song Contest in Liverpool fest. Sie erhält einen maßgeschneiderten Beitrag, der zu einem späteren Zeitpunkt präsentiert wird.

Das Ergebnis von The Voice of Georgia:
01. - 21,88% - Iru Khechanovi
02. - 15,72% - Giorgi Datiashvili
03. - 13,76% - Likuna Tutisani
04. - 13,73% - Lika Siradse
05. - 11,56% - Anka Tatarashvili
06. - 10,34% - Tina Datikashvili
07. - 10,09% - Tako Kakalashvili
08. - 02,92% - Kakha Aslamazashvili

Iru Khechanovi ist zudem keine Unbekannte beim Eurovision Song Contest, zumindest nahm sie 2011 gemeinsam mit der Gruppe Candy am Junior Eurovision Song Contest teil und konnte diesen mit "Candy music" auch gewinnen. Sobald nähere Informationen zur Songauswahl vorliegen, werden wir natürlich darüber berichten. Georgien tritt im zweiten Halbfinale am 11. Mai in Liverpool an, Iru folgt der Gruppe Circus Mircus, die in Turin den letzten Platz im Halbfinale belegte.

Iru Khechanovi - Euphoria (Finalperformance)

Heute: Zweites Halbfinale beim Festival von Benidorm


Spanien
- Wenn der Sieger in Georgien vermutlich schon längst feststeht, beginnt in Spanien erst die zweite Vorrunde des Festivals von Benidorm. Vorgestern haben sich die ersten vier Kandidaten für das große Finale am Samstag qualifiziert, heute Abend setzt RTVE das Spektakel fort und stellt nochmals neun Interpreten zur Auswahl, die sich in einem Wertungsmodus aus Expertenjury, demoskopischer Jury und Televoting für die Endrunde bewerben.

Die Teilnehmer des zweiten Halbfinals in Spanien:
01. - Alfred García - Desde que tú estás
02. - Blanca Paloma - Eaea
03. - E'Femme - Uff!
04. - Famous - La lola
05. - José Otero - Invierno en Marte
06. - Karmento - Quiero y duelo
07. - Rakky - Tracción
08. - Siderland - Que esclati tot
09. - Vicco - Nochentera

Im Finale treffen die vier Qualifkanten der heutigen Show dann auf Agoney, Alice Wonder, Fusa Nocta und Megara. Aus Benidorm melden sich die Moderatoren Monica Naranjó, Inés Hernand und Rodrigo Vázquez. Die Show kann ab 22:50 Uhr (MEZ) hier im Livestream verfolgt werden. Ob wir die Ergebnisse aufgrund der doch recht fortgeschrittenen Tageszeit noch heute präsentieren können, weiß ich noch nicht, spätestens morgen werden diese jedoch nachgetragen. 

Heute: Finale von The Voice of Georgia


Georgien
- Beim Fußball gibt es englische Wochen und beim Eurovision Song Contest gibt es quasi ein ähnliches Modell, denn gleich zwei Nationen strahlen heute Abend Sendungen mit Bezug zum Song Contest in Liverpool aus. Zum einen ist dies Georgien, das das Staffelfinale von The Voice auffährt. Ab 19 Uhr (MEZ) stehen die acht Finalisten zur Auswahl, der Sieger im Televoting erhält die Chance, sein Land im zweiten Halbfinale von Liverpool zu vertreten.

Die Finalisten von The Voice of Georgia:
01. - Lika Siradse
02. - Tina Datikashvili
03. - Anka Tatarashvili
04. - Likuna Tutisani
05. - Iru Khechanov
06. - Tako Kakalashvili
07. - Giorgi Datiashvili
08. - Kakha Aslamazashvili

Wie schon erwähnt, erhält der Sieger die Startberechtigung beim Eurovision Song Contest. Das Lied, mit dem der- oder diejenige dann in Liverpool auftreten wird, gibt es heute Abend aber aller Voraussicht nach noch nicht zu hören. GPB hat sie diesbezüglich noch nicht geäußert. Das Finale findet ab 19 Uhr (MEZ, 22 Uhr Ortszeit) in Tiflis statt und kann bei Interesse hier im Livestream verfolgt werden.

Mittwoch, 1. Februar 2023

News-Splitter (959)


Irland
- Am Samstag wählen die Iren ihren Beitrag für den Eurovision Song Contest. Und erstmals seit 1999 wird es dabei wieder die irische Sprache im Vorentscheid zu hören geben. Wie Adgy, einer der Kandidaten, erklärte, wird er 20 Sekunden seines Liedes "Too good for your love" auf Irisch singen. Zuletzt sang Doona im Jahr 1999 den Titel "An bon bon carr" auf Irisch und belegte damit den vierten Platz. Adgy ist einer von sechs Interpreten, die sich am 3. Februar in der Sonderausgabe der "Late Late Show" für den Song Contest in Liverpool empfehlen. Irland ist nach wie vor mit sieben Siegen der Rekordhalter beim Eurovision Song Contest, wenngleich der letzte Sieg inzwischen 27 Jahre her ist.

Norwegen
- Ebenfalls wählt Norwegen am Samstag seinen Beitrag für den Song Contest 2023. Dabei werden, laut Delegationsleiter Stig Karlsen, zehn internationale Jurys in der ersten Wertungsrunde mitbestimmen, wer ins Goldfinale einzieht. Die Juroren haben ein Stimmrecht von 50% und werden alle Finalbeiträge von 1-9 Punkten bewerten. Die übrigen 50% ergeben sich aus der Zuschauerabstimmung. Neun Kandidaten nehmen am Samstag am Finale des Melodi Grand Prix in Trondheim teil, darunter Favoritin Ulrikke Brandstorp, die schon 2020 als Siegerin vom Platz ging, damals aufgrund der Absage des Song Contests jedoch nicht zum Einsatz kam.

Aserbaidschan
- Das aserbaidschanische Fernsehen İctimaiTV hat unterdessen bestätigt, dass noch fünf Kandidaten im Rennen sind, das Kaukasusland beim Eurovision Song Contest 2023 zu vertreten. Man bittet in Baku allerdings noch um etwas Geduld. Der Sender dementiert jüngst in aserbaidschanischen Medien aufflammende Anschuldigungen, dass der Sender die Gruppe Mamagama für Liverpool nominiert hätte, die in Verbindung mit Eldar Qasimov stehen, der in diesem Jahr eng mit dem Sender bei der Kandidatensuche zusammenarbeitet. Qasimov gewann 2011 als Teil des Duos Ell & Nikki den Song Contest in Düsseldorf und moderierte im Folgejahr an der Seite von Leyla Əliyeva und Nərgiz Birk-Petersen.

Armenien: ArmTV schickt Brunette nach Liverpool!


Armenien
- Ein weiteres Land, das seinen Kandidaten für den Eurovision Song Contest 2023 auf interne Art und Weise gewählt hat ist Armenien. Der Sender ArmTV hat sich laut einem Artikel auf Facebook für die junge Popsängerin Brunette entschieden. Laut ihrer Vita singt sie bereits seit ihrem vierten Lebensjahr und schrieb mit 15 Jahren ihre ersten Songs selbst. Insbesondere via Youtube wurde sie in den vergangenen Monaten zu einem der bekanntesten Gesichter der armenischen Musikszene.

Hovhannes Movsisian, Direktor von ArmTV erklärte, dass man schon im letzten Jahr die richtige Entscheidung getroffen habe, eine junge Sängerin zu nominieren, deren Lied nach wie vor erfolgreich und Millionen von Fans gewonnen hat. "Ich hoffe dieses Jahr werden wir die europäischen Zuschauer wieder mit einer einzigartigen armenischen Künstlern überraschen können." Laut Delegationsleiter David Tserunian arbeitet man bereits an einem beeindruckenden Song und einem ebensolchen Musikvideo.

Nähere Einzelheiten über den armenischen Beitrag sind derweil noch nicht bekannt, mehrere Quellen vermelden, dass die Songpräsentation Ende Februar erfolgen soll. Bis dahin haben wir hoffentlich auch mehr Informationen über die Interpretin zusammengetragen als nur ihren Namen, der Aufschluss über ihre Haarfarbe gibt. Im letzten Jahr wurde Armenien durch Rosa Linn vertreten, die mit "Snap" zwar keinen nennenswerten Erfolg beim Song Contest-Finale landete, später jedoch millionenfach bei Youtube angeklickt wurde.

Eurovision 2023: Details der Halbfinalauslosung


Europa
- Und schlussendlich wurden gestern Abend auch die Weichen für den Eurovision Song Contest im Mai gestellt. Die St. George's Hall in Liverpool war gestern Schauplatz der Allocation Draw, bei der unter Aufsicht von Supervisor Martin Österdahl die Länder in die beiden Halbfinals am 9. und 11. Mai durch Rylan Clark-Neal zugeteilt wurden. Dabei wurde auch bekannt gegeben, dass 15 Nationen im ersten und 16 Nationen im zweiten Halbfinale antreten werden und welche der Big Five wo abstimmen.

Das erste Halbfinale am 9. Mai:
Erste Hälfte:
 Irland
 Kroatien
 Lettland
 Malta
 Norwegen
 Portugal
 Serbien
Zweite Hälfte:
 Aserbaidschan
 Finnland
 Israel
 Moldawien
 Niederlande
 Schweden
 Schweiz
 Tschechien

Das zweite Halbfinale am 11. Mai:
Erste Hälfte:
 Armenien
 Belgien
 Dänemark
 Estland
 Griechenland
 Island
 Rumänien
 Zypern
Zweite Hälfte:
 Albanien
 Australien
 Georgien
 Litauen
 Österreich
 Polen
 San Marino
 Slowenien

Im ersten Halbfinale dürfen zudem die Big Five-Mitglieder Deutschland, Frankreich und Italien abstimmen, im zweiten Halbfinale sind dies Spanien, das Vereinigte Königreich und die Ukraine, die als Vorjahressieger ebenfalls direkt für das Finale der Eurovision am 13. Mai qualifiziert ist. In beiden Halbfinals gibt es zudem ein "Rest of the World"-Voting, bei dem alle Nicht-Teilnehmerstaaten die Möglichkeit haben, zumindest geringfügig Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen. Neben dem Zuschauervoting generiert jedes Land zudem eine Jurywertung. Die genaue Startreihenfolge wird später (aller Voraussicht nach in der zweiten Märzhälfte) nach Bekanntgabe aller Acts von den Organisatoren zusammengestellt.

Spanien: Ergebnis der ersten Vorrunde von Benidorm


Spanien
- Gestern Abend fand zudem noch die erste Vorrunde beim Festival von Benidorm in Spanien statt. Die ersten neun Interpreten stellten ihre Beiträge der dreiteiligen Jury, bestehend aus einer Expertenjury, einer demoskopischen Jury und den Zuschauern, vor. Die vier besten nach Punkten qualifizierten sich für das Finale am Samstag, den 4. Februar, darunter der ehemalige Operación Triunfo-Teilnehmer Agoney Hernández Morales, der die Konkurrenz mit Abstand hinter sich ließ.

Das Ergebnis der ersten Vorrunde von Benidorm (Jury, Demo, Televoting):
Für das Finale qualifiziert:
01. - 161 (86+35+40) - Agoney - Quiero arder
02. - 119 (79+15+25) - Alice Wonder - Yo quisiera
03. - 118 (65+25+28) - Fusa Nocta - Mi familia
04. - 111 (51+30+30) - Megara - Arcadia
Ausgeschieden:
05. - 107 (50+22+35) - Aritz Arén - Flamenco
06. - 087 (45+20+22) - Sharonne - Aire
07. - 084 (29+40+15) - Meler - No nos moverán
08. - 077 (29+28+20) - Twin Melody - Sayonara
09. - 048 (22+13+13) - Sofía Martín - Tuki

Weitere neun Interpreten versuchen ihr Glück morgen Abend, am 2. Februar. Dann ist u.a. Alfred García, der 2018 mit seiner damaligen Freundin Amaya beim Song Contest in Lissabon dabei war, am Start. Sowohl in den beiden Halbfinals als auch in der Finalshow kommt das dreiteilige Wertungsmodell zum Einsatz. Das Festival von Benidorm selbst erlebte sein Comeback im Vorjahr, als man mit Chanel und "SloMo" einen Beitrag für den Song Contest in Turin gesucht und gefunden hat. Chanel belegte im Finale den dritten Platz.

Österreich: Teya & Salena mit Uptempo-Song in Liverpool


Österreich
- Gestern Morgen hat der ORF im Ö3-Wecker sein Team für den Eurovision Song Contest vorgestellt. Erstmals in der Geschichte Österreichs tritt ein Frauenduo beim Song Contest an, Teya & Salena werden mit einem, am 8. März vorgestellten Titel nach Liverpool fahren. Beide lernten sich während der Castingshow Starmania im Jahr 2021 kennen, zuvor sammelten beide bereits andere Castings- und Vorentscheidungserfahrungen.

Teodora Spiric alias Teya probierte ihr Glück 2020 unter dem Pseudonym Thea Devy bei der internen Auswahl Österreichs für Rotterdam, Selina-Maria Edbauer alias Salena trat 2019 mit "Behind the waterfall" bei der Auswahl an, nachdem ihr Titel vom ORF keine Berücksichtigung fand, probierte sie ihr Glück beim serbischen Vorentscheid Beovizija, wo sie den zehnten von zwölf Plätzen im Finale belegte. Nunmehr treten beide als Duo auf, der Song für Liverpool wird am 8. März vorgestellt.

Produziert wurde das Lied während eines Songwriting-Camps in Tschechien. Bei dem noch namenlosen Titel handelt es sich nach ORF-Angaben um einen Uptempo-Song. Programmdirektorin Stefanie Gross-Horowitz sagte zur Nominierung der beiden: "Dass die beiden auf einer großen Bühne performen können, haben sie schon bei Starmania unter Beweis gestellt. Hier zeigt sich auch einmal mehr, dass unser Casting-Event nachhaltige Spuren in der heimischen Musikszene hinterlässt."

Montag, 30. Januar 2023

News-Splitter (958)


Slowenien
- Scheibchenweise erfährt man mehr über den slowenischen Song Contest-Beitrag 2023. Nachdem die Gruppe Joker Out! bereits Mitte Dezember vom Sender RTVSlo präsentiert wurde, ist nun mit "Carpe diem" auch der Songtitel bekannt. Die Veröffentlichung des Liedes erfolgt im Rahmen einer Sondersendung namens "Misija Liverpool" am 4. Februar, die von Miša Molk moderiert wird. Der Song wurde in Hamburg aufgenommen und soll beim Song Contest in Liverpool auf Slowenisch präsentiert werden.

Österreich
- Morgen früh präsentiert der ORF den österreichischen Vertreter für den Eurovision Song Contest. Fast schon traditionell erfolgt die Bekanntgabe der internen Scout-Suche in der Radioshow Ö3-Wecker ab 6:40 Uhr (MEZ). Wie die Kleine Zeitung zuvor meldete, wurden 15 Interpreten angehört, die Entscheidung sei in Kombination aus nationaler und internationaler Fachjury auf einen weiblichen Act gefallen. Laut Eberhard Forcher soll es einen Act "in dieser Form" noch nie gegeben haben. Den Radiosender Ö3 kann man hier im Livestream hören.

Vereinigtes Königreich
- Vor der offiziellen Übergabe der Insignien und der Auslosung der Halbfinals postete die EBU bereits heute ein Bild von der dekorierten St. George's Hall in Liverpool, bei der bereits ein erster Teaser auf das diesjährige Artwork zu erhaschen ist. Zudem ist darauf der offizielle Slogan "United by music" zu erkennen. Die offizielle Präsentation erfolgt morgen Abend ab 20 Uhr (MEZ). Die Allocation Draw wird sowohl im britischen als auch im ukrainischen Fernsehen live übertragen. Das Vereinigte Königreich richtet den Wettbewerb in diesem Jahr stellvertretend für die Ukraine aus.

Norwegen
- Im Alter von 83 Jahren verstarb am Samstag der norwegische Sänger Odd Børre Sørensen. Børre nahm insgesamt fünfmal am norwegischen Melodi Grand Prix teil, 1968 schaffte er es mit dem Titel "Stress" zum Eurovision Song Contest, der in der Londoner Royal Albert Hall stattfand. Der von Tor Hultin und Ola B. Johannessen komponierte Titel erreichte jedoch nur den 13. Platz, punktgleich mit Österreich und der Schweiz. Jeweils einen Punkt gab es von den Jurys aus Luxemburg und Spanien. Nach seinem letzten Intermezzo beim Melodi Grand Prix im Jahr 1977 wurde es medial ruhiger um Børre.