Freitag, 9. Oktober 2026

Albanien: RTSH präsentiert Festivali i Këngës-Teilnehmer


Albanien
- Der albanische Sender RTSH hat heute die Namen seiner Interpreten für das 65. Festivali i Këngës bekannt gegeben, aus dessen Pool der Vertreter für den Eurovision Song Contest in Burgas ermittelt wird. Ein Auswahlkomitee hat die aufgeführten Interpreten ausgewählt, deren Songs zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Mit dabei ist u.a. auch Kejsi Tola, die Albanien 2009 in Moskau vertreten hat.

Die Teilnehmer des 65. Festivali i Këngës:
01. - Adhurim Demiri
02. - Algert Sala
03. - Ana Bushgjokaj
04. - Ardit Çuni
05. - Arsi Bako
06. - Auro Deva & DJ Sardi
07. - Chip Deva
08. - Djemte E Detit
09. - Eldis Arrnjeti
10. - Erinda Agolli
11. - Gigliola Haveriku
12. - Gjergj Jorgaqi
13. - Herva Novaku
14. - Josif Gjipali & Ardita Meni
15. - Kejsi Jazxhi
16. - Kejsi Tola
17. - Khuba-Shkelzen Rexhaj
18. - Leandra Godaj
19. - Martina Serreqi
20. - Michela Paluca
21. - Orgesa Zaimi
22. - Petro Fejza & Antonio Papa
23. - Rei Bezhani
24. - Sara Bajraktari
25. - Sigi Bastri
26. - Vanesa Sono
27. - Xhoni Jesku

Bisher ist über den Ablauf des diesjährigen Festivali i Këngës noch nicht viel bekannt, etwa ob das Format dem der Vorjahre gleicht, indem es zu zwei Halbfinals, einer Nostaliga Night und dem großen Finake kommt. Ebenso wenig ist der Termin der Shows bekannt. Albanien hat bislang diverse Beiträge über das Festival ermittelt, in diesem Jahr gewann Alis die Mischung aus Jury- und App-Voting.

Dienstag, 6. Oktober 2026

Tschechien: ČT nimmt nicht am Song Contest 2027 teil


Tschechien
- 
Česká televize, der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Tschechien hat angekündigt, aufgrund von Budgetanpassungen nicht am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas teilzunehmen. Die Meldung erfolgte eine Woche nachdem tschechische Medien berichteten, dass der Unterhaltungssektor, die Regionalprogramme und das Kinderprogramm von ČT drastischen finanziellen Kürzungen ausgesetzt sei.

"Der Eurovision Song Contest ist ein Großprojekt mit erheblichem Programm-, Produktions- und Organisationsaufwand. Angesichts der laufenden Budgetanpassungen hat Česká televize beschlossen, nicht am Wettbewerb 2027 teilzunehmen.", so ČT in einer öffentlichen Stellungnahme. Die Entscheidung gelte zunächst nur für das kommende Jahr, die folgenden Ausgaben des Wettbewerbs werde man einzeln bewerten.

Man möchte bislang nicht darüber spekulieren, wann Česká televize wieder am Eurovision Song Contest teilnehmen wird. Die EBU äußerte sich ebenfalls zum Rückzug des tschechischen Fernsehens: "Wir verstehen vollkommen, dass die Sender schwierige Entscheidungen treffen müssen, und wir sind uns der großen Herausforderungen bewusst, vor denen viele unserer Mitglieder stehen." Zuletzt nahm Tschechien in diesem Jahr mit Daniel Žižka teil, der mit "Crossroads" 16. im Finale wurde.

Mittwoch, 30. September 2026

Tschechien: Česká televize kündigt Sparmaßnahmen an


Tschechien
- Tschechische Medien berichten heute, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk ČT vor drastischen Sparmaßnahmen steht, die zu Entlassungen und Programmkürzungen führen. Der Sender kündigte an rund 350 Millionen Kronen (umgerechnet etwa 1,45 Millionen Euro) einsparen zu müssen. Senderchef Hynek Chudárek erklärte, das Ziel der Geschäftsführung sei es, den Sender auf die Zukunft vorzubereiten.

Die Einsparungen treffen offenbar sämtliche Bereiche von ČT, darunter auch die regionalen Programme und das Kinderprogramm. Auch die Teilnahme am Eurovision Song Contest steht damit zur Diskussion. Das Nachrichtenmagazin Aktuálně hat ČT mehrfach um eine Stellungnahme gebeten, bislang jedoch keine Bestätigung erhalten. Andere Quellen erklären, dass die Entscheidung noch offen ist, da der Sparkurs noch nicht final abgesegnet wurde.

Der tschechische Sender war in der Vergangenheit häufiger von finanziellen Einschnitten getroffen, auch die Teilnahme am Eurovision Song Contest wurde nach drei Anläufen zwischen 2009 und 2015 eingestellt, zum einen aufgrund des geringen öffentlichen Interesses, zum anderen auch aufgrund von Budgetproblemen. Seit 2015 nimmt Tschechien regelmäßig am Song Contest teil, zuletzt mit Daniel Žižka, der im Finale von Wien 16. wurde.

Dienstag, 29. September 2026

Kroatien: HRT sucht Beiträge für die Dora 2027


Kroatien
- Das nächste Land, das nach Georgien und Zypern seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas fix bestätigt hat ist Kroatien. Der Sender HRT gab heute seine Pläne für das kommende Jahr bekannt und kündigt erneut einen nationalen Vorentscheid, die Dora 2027 an. Bewerbungen hierfür werden fortan bis einschließlich 29. November entgegengenommen.

Zu den bekannten Kriterien für den Vorentscheid zählt, dass die Interpreten mindestens 18 Jahre alt sein müssen und die kroatische Staatsbürgerschaft besitzen müssen. Die Beiträge dürfen nicht länger als drei Minuten sein und zuvor bereits kommerziell veröffentlicht worden sein. Zudem erklärte HRT, dass Autotune während der Live-Performance nicht gestattet ist. Nach Bewerbungsschluss durchlaufen alle Einsendungen einen Jury-Auswahlprozess.

Dort werden 24 Beiträge ermittelt, die die Startberechtigung für die Dora 2027 erhalten, die für Februar kommenden Jahres angesetzt ist. Ein fixer Termin steht bislang noch nicht fest. Neben den 24 direkt qualifizierten Beiträgen behält sich HRT vor vier Ersatzkandidaten zu benennen, die im Falle eines Rückzuges oder einer Disqualifikation das Teilnehmerfeld auffüllen werden. HRT sucht den Nachfolger von Lelek, die mit "Andromeda" den 15. Platz im Finale von Wien belegten.

Mittwoch, 23. September 2026

Niederlande: NOS übernimmt Song Contest für 2027


Niederlande
- Auch kehren die Niederlande nach einjähriger Pause zum Wettbewerb zurück. Nachdem AVROTROS den Wettbewerb an die Dachorganisation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks NPO zurückgegeben hat, wird der Song Contest 2027 nun unter der Organisation von NOS stattfinden, bei dem der Song Contest u.a. in den 2000er Jahren lief. Die Dachorganisation erklärte, die Teilnahme 2027 sei ein Gemeinschaftsprojekt bei dem mehrere Glieder ineinandergreifen.

"Ein unabhängiges Team wird eingerichtet, das die Verantwortung für die Auswahl und Betreuung des teilnehmenden Acts übernimmt und dabei so weit wie möglich auf die vorhandene Expertise innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems zurückgreift.", so NPO in einer Pressemeldung. "Die Niederlande kehren zum Eurovision Song Contest zurück und sind damit das erste der fünf Länder, die aufgrund der israelischen Teilnahme ihren Boykott beendet haben. Irland, vertreten durch den Sender RTÉ, ist das einzige Land, das seine Nichtteilnahme bis 2027 bestätigt hat.", heißt es weiter.

Der niederländische Rundfunk AVROTROS zog sich nach der EBU-Generalversammlung im vergangenen Dezember umgehend vom Wettbewerb zurück und argumentierte, dass die israelische Teilnahme gegen die ethischen Grundsätze des Senders verstoßen. Der Song Contest in Wien wurde später von NOS übertragen und kehrt nach einjähriger Pause dorthin zurück, wo er bereits in den 2000er Jahren zu sehen war, ehe AVROTROS die Organisation übernahm.