Ungarn - Ungarische Medien, etwa die Online-Zeitung 24.hu berichtet, dass das ungarische Fernsehen MRTV vor einer Rückkehr zum Eurovision Song Contest in Burgas steht. Man bezieht sich damit auf Berichte, dass die Interimsverwaltung des Senders mit der Europäischen Rundfunkunion in Kontakt steht, eine Rückkehr zum Song Contest 2027 zu planen. Die EBU kommt dem Sender offenbar auch finanziell entgegen.
Demnach hat die EBU dem ungarischen Fernsehen eine deutliche Reduzierung der Teilnahmegebühr in Aussicht gestellt, ebenso wie eine verlängerte Bedenkzeit bis zum 7. Dezember diesen Jahres. Eine finale Entscheidung wird vom ungarischen Fernsehen erst erwartet, sobald sich der unabhängige öffentlich-rechtliche Medienrat beraten hat. Interimsleiter András Horváth erklärte, dass MRTV kürzlich Gespräche mit der EBU geführt hat.
Die letzte Entscheidungsgewalt liegt beim neu bestimmten permanenten Generaldirektor des Senders. MRTV wird derzeit grundsätzlich umgebaut um unabhängige Standards wieder zu erreichen. Die Berichte greifen Forderungen des neu gewählten Ministerpräsidenten Péter Magyar auf, der sich Anfang des Jahres für eine Rückkehr Ungarns ausgesprochen hatte. Das Land nahm zuletzt 2019 in Tel Aviv teil, anschließend zog der Sender ohne offizielle Gründe vom Wettbewerb zurück.








