Montag, 20. Mai 2019

News-Splitter (757)


Belgien - Das Voting zum Barbara Dex-Award 2019 ist eröffnet. Gesucht wird der Nachfolge von Eye Cue, die im letzten Jahr den Preis für das scheußlichste Kostüm beim Eurovision Song Contest erhalten haben. Abgestimmt werden kann wie üblich auf songfestival.be, einige Anwärter auf die Trophäe, etwa den engelsgleichen Roko aus Kroatien oder das grüne Gerät aus Portugal, gibt es durchaus. Das Voting endet am Sonntag, den 26. Mai um Mitternacht. Zu den bisherigen "Würdenträgern" zählen u.a. Verka Serduchka, Trijntje Oosterhuis und Guildo Horn.

Niederlande - In den Niederlanden wird die Liste der interessierten Städte um die Ausrichtung des Eurovision Song Contests länger. Inzwischen haben auch Utrecht, Leeuwarden und 's-Hertogenbosch ihr Interesse bekundet, den Wettbewerb im kommenden Jahr auszurichten. 's-Hertogenbosch, die Hauptstadt der niederländischen Provinz Nordbrabant, bietet mit der Brabanthallen eine Location, die knapp über der geforderten Mindestbesetzung von 10.000 Zuschauern liegt. Wann und wo der Eurovision Song Contest 2020 stattfindet, wird vom niederländischen Fernsehen in Kooperation mit der EBU festgelegt.

Schweiz - Nach und nach trudeln auch diverse Einschaltquoten des Eurovision Song Contests ein. Insbesondere für das Schweizer Fernsehen SRF war das Finale ein voller Erfolg. Neben dem vierten Platz für Luca Hänni gab es auch noch die höchste Einschaltquote seit zehn Jahren. 660.000 Zuschauer sahen im Schnitt die Show, in der Spitze sogar 912.000 Schweizer, was einem Marktanteil von 49,4% entspricht. Delegationsleiter Reto Peritz erklärte: "Das zeigt uns, wie wichtig der größte Musikwettbewerb der welt für Schweizer Künstler ist und bestätigt, die nicht minder großartige Performance von Luca Hänni und dem gesamten Team."

Europa - Zu den weiteren Ländern, in denen Einschaltquoten publik gemacht wurden, zählt u.a. das Vereinigte Königreich. Trotz der letzten Platzes von Michael Rice, reichte es für die BBC für 6,7 Millionen Zuschauer im Durchschnitt und sogar 7,7 Millionen in der Spitze. Damit erreicht der Eurovision Song Contest 2019 einen Marktanteil von 41,7%. Auch in Italien erreichte die Show mit 3,54 Millionen Zuschauern die höchste Reichweite seit der Rückkehr im Jahr 2011, wenngleich der Marktanteil hier nur bei 19,7% lag, für italienische Verhältnisse ist das allerdings ein großer Erfolg. In Spanien schalteten 5,45 Millionen Zuschauer ein, was einem Einbruch um 1,75 Millionen Zuschauern im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

300.000 Zuschauer verlor das französische Fernsehen im Vergleich zu 2018. Dennoch schalteten immerhin 4,78 Millionen Franzosen die Eurovision ein. In Schweden waren rund 2,56 Millionen Zuschauer dabei und sahen, wie John Lundvik den sechsten Platz belegte. Im Gastgeberland Israel verfolgten 1,3 Millionen Zuschauer die Show auf KAN, ein Marktanteil von 37,8% und erreichte rund 300.000 Zuschauer mehr als im Vorjahr, als Netta den Song Contest in Lissabon gewann. In Australien sahen 412.000 Zuschauer den Wettbewerb, hier wurde jedoch die Liveübertragung und die späteren Wiederholung zusammengerechnet.

San Marino: Finalteilnahme führt zur Bestätigung für 2020


San Marino - Eine Tagestour nach Köln und zurück hat mich in meiner Eigenschaft als "Rasender Reporter" für den Eurovision Song Contest ein wenig ausgebremst, aber es hat sich gelohnt. Denn so früh wie noch nie zuvor, hat sich das sanmarinesische Fernsehen SMRTV für die Teilnahme im kommenden Jahr entschieden, nachdem Serhat die Bestmarke für San Marino ein Stückchen höher gesetzt hat.

Mit "Say na na na" hat Serhat zwar nur Platz 20 erreicht, im Televoting wurde sein Lied aber tatsächlich zehn Plätze höher einsortiert. Dies nahm Carlo Romeo, Direktor des sanmarinesischen Fernsehens zum Anlass, um die Teilnahme in den Niederlanden 2020 ad hoc zu bestätigen. Das kleine Land im Hinterland von Rimini scheint nun vom Ehrgeiz gepackt und hat die Zeichen richtig gedeutet, dass auch eine kleine Nation beim Song Contest Großes erreichen kann.

Wie genau das Auswahlverfahren aussehen wird, ist nicht bekannt, die These, dass Valentina Monetta und Serhat nun ein Duett singen könnten, würde ich allerdings nicht unbedingt begrüßen. Wir dürfen gespannt sein, womit uns der kleinste Teilnehmerstaat im nächsten Jahr beglücken wird, für eine Überraschung sind sie ja immer gut. San Marino nimmt seit 2008 am Eurovision Song Contest teil und verzeichnet zum heutigen Zeitpunkt zwei Finalteilnahmen.

Weißrussland: Nachgerechnete Jurypunkte aus Minsk



Weißrussland - Einigen Eurovisionsfans hat die ominöse weißrussische Juryvergabe offenbar keine Ruhe gelassen, sodass sie hinter die Zusammensetzung der schrägen Punktevergabe gekommen sind, bei der nahezu alle Nationen berücksichtigt wurden, die zu jenem Zeitpunkt, als Minsk aufgerufen wurde, unten im Punktekeller standen. Demnach kamen die Lostöpfe zum Einsatz, mit deren Hilfe die EBU zuvor die Einteilung in die Semifinals vorgenommen hat.

In weißrussischen Diensten
unterwegs: Zena in Tel Aviv
Auf ESCxtra.com wird relativ logisch erklärt, wie sich das weißrussische Back Up-System zusammensetzt, das zur Anwendung kam, da die Jury in einem Interview vor der Sperrfrist erklärte, wer ihre jeweiligen Favoriten im ersten Halbfinale waren. So wurde auf den Lostopf zurückgegriffen, in dem sich Weißrussland befand, gemeinsam mit Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Russland. Auch die Ukraine befand sich in diesem Topf, sie zog sich ja aber bekanntlich vor dem Song Contest zurück.

Nimmt man nun den Durchschnitt aller vier anderen Nationen bei der Punktevergabe und rechnet diesen für alle im Finale startenden Länder hoch, so kommt man zu dem Ergebnis, dass Malta im Mittel von allen vier Ländern mit einer Durchschnittplatzierung von 6,50 den besten Wert und somit zwölf Punkte erhält. Dahinter dann Nordmazedonien, Zypern, Italien und so weiter. Am Ende der Punktetafel und somit die schlechtesten Werte erzielen Deutschland (19,75), Estland (20,25) und Israel (21,25). 

Die weißrussischen Punkte setzen sich somit aus den zehn am schlechtesten bewerteten Nationen zusammen. Israel, das von keinem anderen Land Jurypunkte erhielt und mit einem Wert von 21,25 ganz unten in der Bewertung steht, erhielt den Zwölfer der weißrussischen Wertung. Ob das tatsächlich so gewollt ist oder, wie ESCxtra.com meldet ein "major error" ist, wurde bereits bei der Europäischen Rundfunkunion angefragt. Es bleibt also spannend. Das ganze Prozedere der weißrussischen Punktevergabe gibt es hier noch einmal graphisch erklärt.

Sonntag, 19. Mai 2019

Eurovision 2019: Politisches und Verschobenes



Israel - Lasst uns noch etwas über Politik sprechen, wo der Eurovision Song Contest doch generell als politikfreie Zone deklariert wird. Es geht hier nicht um den Zwölf-Punkte-Austausch zwischen Zypern und Griechenland oder das Ignorieren von Armenien und Aserbaidschan, sondern um ein kleines Detail, was dem nachsichtigen Zuschauer kaum aufgefallen wäre, hätte das aserbaidschanische Fernsehen keine Beschwerde bei der EBU eingelegt.

Diese Grafik entzürnt die
Aseris: ein Landesteil fehlt
Der Sender ictimaiTV beklagt die Europakarte, die während des Aufrufs der einzelnen Nationen im Song Contest-Finale gezeigt wurde. In einem Statement des Senders an die EBU heißt es, die gezeigte Grafik würde nicht Aserbaidschan in seinen Landesgrenzen zeigen. Gemeint ist das Fehlen der Exklave Nachitschewan, die nicht gesondert hervorgehoben wurde. Nachitschewan ist ein rund 5.500km² großes Gebiet, das vom aserbaidschanischen Kernland abgetrennt ist.

In Baku wartet man nunmehr auf eine offizielle Stellungnahme durch die Europäische Rundfunkunion. Diese war aber vielmehr damit beschäftigt, Madonnas Tänzer für das Zeigen einer israelischen und palästinensischen Flagge zu interviewen. In einer Erklärung der EBU heißt es: "Der Eurovision Song Contest ist ein unpolitisches Ereignis und darauf wurde Madonna auch aufmerksam gemacht." Ein Sprecher der Queen of Pop, die im Interval auftrat sagte: "Eine Botschaft des Friedens ist nicht politisch."

"Victorious" geht anders, Lina
verwechselt oben und unten
Nicht politisch aber zumindest unterhaltsam ist zudem noch das schwedische Juryvoting im Halbfinale. Alcazar-Sängerin Lina Hedlund, die auch am Melodifestivalen teilnahm, hat dort offenbar das Wertungsprozedere nicht erfassen können und statt ihr Ranking auf den Kopf gestellt. Während die anderen Juroren Duncan Laurence auf die Positionen 5-1-2-2 setzten, bewertete Lina ihn (wahrscheinlich versehentlich) am schlechtesten und Luca Hänni am zweitschlechtesten. 

Auszug der schwedischen Jurywertung im Halbfinale (Lina Hedlund = C)
01. - 012 (01-10-16-01-01) -  Schweiz - Luca Hänni - She got me
02. - 010 (05-01-17-02-02) -  Niederlande - Duncan Laurence - Arcade
03. - 008 (04-07-01-14-08) -  Österreich - Pænda - Limits
04. - 007 (02-06-15-12-03) -  Russland - Sergey Lazarev - Scream
11. - 000 (15-09-02-17-13) -  Albanien - Jonida Maliqi - Ktheju tokës
13. - 000 (08-14-03-16-17) -  Irland - Sarah McTernan - 22
15. - 000 (13-13-04-09-15) -  Rumänien - Ester Peony - On a Sunday

Ob Lina Hedlund nun unwissentlich dafür verantwortlich ist, dass Österreich acht Punkte erhalten hat, ist unbekannt, im Finale jedenfalls stimmte auch Lina für Duncan Laurence und setzte ihn an die Spitze ihres Rankings, Luca Hänni auf die Zwei und Sergey Lazarev auf die Acht. Nennenswerten Einfluss hatte ihre Wertung letzten Endes aber ohnehin nicht, ihre Favoriten qualifizierten sich dennoch. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Juroren im Vorfeld ihrer Stimmabgabe nicht gebrieft werden.

Österreich: ORF bestätigt Teilnahme am Song Contest 2020


Österreich - ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner hat die Teilnahme ihres Landes am Eurovision Song Contest 2020 bestätigt. Im Interview mit der Kleinen Zeitung heißt es, auf das Ausscheiden von Pænda im Halbfinale angesprochen, dass sich Europa in diesem Jahr für lautere Töne entschieden habe und sie dies persönlich sehr schadet findet. Pænda konnte mit "Limits" nur den vorletzten Platz im Halbfinale am Donnerstag belegen.

"Wir haben das Musikland Österreich mit großer Qualität vertreten. Mein Dank und meine Hochachtung gilt unserer Künstlerin.", so Zechner. Für den Eurovision Song Contest 2020 sei zwar noch nicht fix, auf welche Art und Weise der Vertreter ermittelt wird, eine interne Auswahl sei aber sehr wahrscheinlich, da man mit Zoë, Nathan Trent und Cesár Sampson einen erfolgreichen Weg gegangen sei. Ein Vorentscheid nach deutschem Format werde ausgeschlossen.

Ö3-Moderator Eberhard Forcher sei ebenfalls bereits auf der Suche nach verheißungsvollen Interpreten für 2020 heißt es weiter. Der Eurovision Song Contest kostet dem österreichischen Fernsehen ohne TV-Vorentscheid rund 700.000 Euro. Pænda sagte nach ihrem Ausscheiden: "Es war ein großer Teil an Zuschauern dabei, die mich über die sozialen Medien wissen ließen, dass ihnen sehr wohl gefällt, was ich tue.", sodass Österreich trotz der Pleite weiterhin nach vorne schaut.

Niederlande: Öffentlicher Rundfunk will zusammenarbeiten


Niederlande - In einer gemeinsamen Erklärung haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Niederlande ihre Partnerschaft bei der Organisation und Ausrichtung des Eurovision Song Contests 2020 zum Ausdruck gebracht. Die drei Sendergruppen AVROTROS, NPO und NOS stellten in einer Pressemeldung eine geplante Zusammenarbeit in Aussicht, in der jede Rundfunkanstalt bestimmte Kompetenzen erhalten soll.

Ähnlich wie die ARD in Deutschland setzt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk in den Niederlanden (Nederlandse Publieke Omroep) aus mehreren Sendern zusammen. NPO1 stellt damit das Pendant zum Ersten in Deutschland dar, das Material von verschiedenen Rundfunkanstalten überträgt. In der Erklärung heißt es: "Die Organisation des Eurovision Song Contest passt perfekt zu der Rolle, den der öffentliche Rundfunk in der Gesellschaft einnehmen möchte, da der Wettbewerb eine große Bandbreite an Zielgruppen einschließt."

Bis 2010 war der Sender NOS für den Eurovision Song Contest verantwortlich, ehe TROS die Organisation übernahm. Dieser schloss sich im gleichen Jahr mit der Algemene Vereniging Radio Omroep (AVRO) zusammen. Wer welche Rolle beim Eurovision Song Contest übernehmen wird, soll im Rahmen eines ersten Meetings im Juni geklärt werden. Unterdessen buhlen die ersten Städte in den Niederlanden um die Ausrichtung des Wettbewerbs im kommenden Jahr.

Amsterdams Bürgermeisterin Femke Halsema bekundete bei "Eurovision in Concert" im April ihr Interesse, den Wettbewerb zu übernehmen. Neben Amsterdam gibt es auch Bestrebungen aus Rotterdam, wo z.B. 2007 der Junior Eurovision Song Contest veranstaltet wurde, Arnhem, Den Haag, Zwolle und Maastricht. In den nächsten Tagen und Wochen wird es erste Zusammenkünfte zwischen dem niederländischen Rundfunk und der EBU geben, um die Weichen für die Eurovision 2020 zu stellen.

Deutschland: Vorentscheid erneut auf dem Prüfstand


Deutschland - Wieder einmal steht die deutsche Delegation vor einem Scherbenhaufen, den der Norddeutsche Rundfunk jetzt wieder aufkehren muss. ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber äußerte sich nach dem 24. Platz von Tel Aviv in kurzen Worten, wie das Medienmagazin DWDL.de abdruckte. Darin lobte er zunächst die S!sters für ihren Einsatz, der "mit viel Freude und Leidenschaft auf der großen Bühne" vonstatten ging. 

Im weiteren Verlauf wurde allerdings wie üblich lamentiert: "Leider haben wir international nur Wenige überzeugen können." Das Ergebnis enttäusche die Zuschauer genauso wie alle, "die ein ganzes Jahr für diesen Abend gearbeitet haben". In Hinblick auf das nächste Jahr gilt es den deutschen Vorentscheid erneut auf den Prüfstand zu stellen. Das dreiteilige Konzept wurde erst im vergangenen Jahr eingeführt und verlief mit dem Sieg von Michael Schulte auch erfolgsversprechend.

"Enttäuscht sind wir auch, dass sich unser neues Auswahlverfahren, mit dem wir im vergangenen Jahr Michael Schulte und seinen Song gefunden hatten, in diesem Jahr nicht als erfolgreich erwiesen hat. Für 2020 werden wir den Weg, auf dem Deutschland sein Lied und seine Künstler sucht, überdenken.", so Schreiber. Wie die Planungen für das kommende Jahr nun aussehen werden, bleibt zunächst abzuwarten. Die Ursachenforschung wird beim NDR in den nächsten Tagen einsetzen.

Die unmissverständliche Botschaft vom europäischen TV-Publikum an Thomas Schreiber

Deutschland: Knapp daneben? Nö, weit vorbei!



„Sorry Germany“: Deutschland bekam in Tel Aviv keinen einzigen Punkt im Televoting. Was rein theoretisch auch heißen könnte, dass man immer knapp 11. geworden ist. Aber wirklich nur rein theoretisch. Matthias hat sich die Detailergebnisse angeschaut.

Das Punktesystem des ESC bringt es ja mit sich, dass nur die beliebtesten 10 jeweils Punkte aus einem Land erhalten. Also selbst wer überall 11. wird, landet am Ende mit 0 Punkten ganz hinten.

Angesichts des gestrigen Televoting-Ergebnisses für „Sister“ scheint also die Frage erlaubt: War’s knapp? Schauen wir uns dazu die Ergebnisse in den 39 anderen Ländern mal genauer an (aus Weißrussland fehlen nach wie vor die detaillierten Ergebnisse).

Der grundsätzliche Trend des ESC-Abends, dass der deutsche Beitrag eher ein Lied für die Jurys war, stimmt auch generell. Und: Knapp war es in der Tat fast nirgendwo. In der Schweiz landeten die S!sters beim Televoting auf Platz 11; in Österreich, Albanien und Dänemark reichte es bei den Zuschauern jeweils für den 17. Platz. Das sind in der Tat die höchsten Platzierungen des deutschen Acts im Televoting – sonst steht jeweils eine 2 vorn.

Tatsächlich Letzte wurden die beiden Mädels aber auch selten. Die Zuschauer in Australien, Belgien, Finnland, Italien, Montenegro und Zypern setzten S!sters auf ihren allerletzten Platz. (Plus San Marino – da weiß man aber ja nicht so recht, wie das TV-Votum entsteht.) Vorletzte wurde „Sister“ im Televoting in Schweden, Griechenland, Norwegen, UK, Ungarn, Georgien und Serbien.

Bei den Jurys ist das Bild ähnlich. Bekanntlich bekam Deutschland Punkte von den Jurys aus Dänemark (8) und Belarus (8), aus der Schweiz (6), Litauen (5), Australien (3) und Irland (2). Knapp war es nur bei den Jurys in Albanien, Niederlande und Moldawien, die jeweils „Sister“ auf ihrem 12. Platz hatten. Österreichs Jury dann immerhin noch mit Rang 14, und die Juroren Portugals setzten Deutschland auf die 15.

Kurzum: Von Punkten war das deutsche Duo in den allermeisten Fällen eher weit entfernt. Höchstens aus der Schweiz hätte vielleicht noch knapp ein Televote-Punkt kommen können. Hätte nichts gerettet. Es bleibt, wie es ist: ein unterirdisches Ergebnis, das sich in die Riege 2015/2016/2017 einreichen darf.

Land
Tele
Jury
Land
Tele
Jury
Land
Tele
Jury
ALB
17
12
FRA
23
17
MNE
26
23
ARM
22
17
GBR
24
23
NED
21
12
AUS
25
8
GEO
25
16
NOR
24
17
AUT
17
14
GRE
24
23
POL
24
21
AZE
23
22
HUN
25
19
POR
24
15
BEL
26
24
IRE
23
9
ROU
23
20
BLR

3
ISL
22
17
RUS
23
24
CRO
22
21
ISR
22
18
SER
24
17
CYP
25
25
ITA
25
18
SLO
21
23
CZE
23
16
LAT
24
18
SMR
25
23
DEN
17
3
LIT
22
6
SUI
11
5
ESP
20
17
MDV
24
12
SWE
24
22
EST
23
19
MKD
22
18



FIN
26
18
MLT
20
20