Europa - Kommende Woche findet der 70. Eurovision Song Contest in Wien statt, die Proben laufen auf Hochtouren und wie die EBU bestätigte, hat sich auch die Frage beantwortet, ob Linda Lampenius auf der Bühne ihre Geige selbst spielen darf. In einer Stellungsnahme gegenüber ESCxtra.com erklärte die EBU: "Diese Entscheidung steht im Einklang mit den Regeln des Eurovision Song Contest 2026, die besagen, dass Live-Audioaufnahmen von Instrumenten ausnahmsweise zulässig sein können, wenn dies künstlerisch gerechtfertigt ist."
Die EBU prüfe nach eigener Aussage gern entsprechende Anfragen, die Entscheidung, dass die finnische Geigerin live spielen darf fiel nach der zweiten Probe, "da die Produktion sicherstellen muss, dass die Aufführung sowohl für das Publikum als auch für die Künstler funktioniert", so die EBU. Einen ähnlichen Antrag stellte die italienische Delegation im letzten Jahr, bei der Lucio Corsi gestattet wurde, live auf der Mundharmonika zu spielen.
Weiterhin hat die EBU die Wertungsmodalitäten vorgestellt. Demnach gibt es drei Möglichkeiten abzustimmen, per Telefon, SMS und Online-Voting. Einige Länder wie das Vereinigte Königreich haben das Telefonvoting bereits ad acta gelegt. Stattdessen etabliert sich das Online-Voting, das in allen Ländern außer in Armenien, Bulgarien, Georgien, Malta und Österreich angeboten wird. Die EBU hat Anstrengungen unternommen und Kontrollmechanismen erläutert, um ein faires Zuschauervoting zu ermöglichen.
Vom Ausgang des Finales in Wien nächste Woche Samstag hängt u.a. die Zukunft des spanischen Fernsehens RTVE beim Eurovision Song Contest ab. Während man das Festival von Benidorm weiterhin planmäßig im Jahr 2027 durchführen werde, wird die Entscheidung über eine mögliche Rückkehr zur Eurovision nach dem Finale von Wien fallen. Spaniens nationaler Rundfunk zog sich, erstmals seit dem Debüt in den 60er Jahren, freiwillig zurück, begründet wurde dies mit der Teilnahme Israels.








