Mittwoch, 10. Juli 2024

Eurovision 2025: Zürcher Kantonsrat bewilligt 5 Mio. CHF


Schweiz
- Der Kantonsrat von Zürich hat am Montagnachmittag fünf Millionen Schweizer Franken für die Kandidatur der Stadt als Austragungsort des Eurovision Song Contests im kommenden Jahr freigemacht. Nach diversen Diskussionen folgte die Bewilligung der fünf Millionen CHF für die Veranstaltung. Wie Blick.ch meldet, haben sich 105 zu 62 Stimmberechtigten für die Kandidatur Zürichs ausgesprochen, hinzu kommt eine Enthaltung. Kritik gab es u.a. von der SVP-Fraktion, die den Mehrwert der Veranstaltung anzweifelt.

So heißt es, Gelder aus einem öffentlichen Fonds seien nicht für Aufführungen, Produktionen, Wettbewerbe und Preisverleihungen vorgesehen, gleichzeitig existiert demnach jedoch eine Ausnahmeklausel. In der Diskussion wurde u.a. bemängelt, dass der Wettbewerb nach dem Beispiel von Malmö in diesem Jahr für politische Zwecke missbraucht und instrumentalisiert werde. Dennoch ging der Antrag beim Kantonsrat durch, sodass die Bewerbung weiter verfolgt wird.

Neben den fünf Millionen Franken durch den Kanton Zürich wurden vom Gemeinderat der Stadt 20 Millionen Franken für die Austragung als Rahmenkredit bewilligt, auch hier kam es im Vorfeld zu Diskussionen. Nicht nur in Zürich sondern auch in den weiteren Bewerberstädten Basel, Bern mit Biel und Genf gibt es entsprechende Kritik und Petitionen, den Eurovision Song Contest nicht in die jeweilige Stadt zu holen. Wohin die Reise schlussendlich geht entscheidet sich in den kommenden Wochen, bis September soll die Entscheidung gefallen sein.

Zypern: CyBC sucht zypriotischen Interpreten für 2025


Zypern
- Das zypriotische Fernsehen CyBC hat seine Teilnahme für den Eurovision Song Contest 2025 in der Schweiz bestätigt. Wie lokale Medien berichten, gibt es bereits diverse potentiell interessierte Kandidaten und Pläne des Senders nach zweijähriger Suche bei der zypriotischen Diaspora im Ausland nun wieder einen Interpreten auszuwählen, der seine aktive Musikkarriere auf der Insel selbst hat.

Experten aus der lokalen Musikindustrie und Snong Contest-Experten sollen eine Fokusgruppe bilden, die sich mit den möglichen Kandidaten für Zypern 2025 beschäftigen soll. Den Planungen des Senders zufolge sollen erste Ergebnisse bereits im Herbst diesen Jahres veröffentlicht werden. Insofern darf man auch davon ausgehen, dass der zypriotische Interpret erneut auf internem Wege gesucht wird und man keinen nationalen Vorentscheid ausrichten wird.

Zypern wurde in diesem Jahr durch die 17jährige Silia Kapsis und "Liar" vertreten, die den 15. Platz im Finale von Malmö belegte. Silia wurde auch intern von CyBC ausgewählt, ursprünglich plante der Sender jedoch mit Hilfe des griechischen TV-Marktes einen Interpreten mit Hilfe einer Talentshow zu finden. Nachdem der griechische Sender ERT erfolgreich dagegen anging, verwarf das zypriotische Fernsehen jene Pläne und wickelte seine Kandidatensuche hinter verschlossenen Türen ab.

Montag, 8. Juli 2024

Spanien: Finale von Benidorm am 1. Februar 2025


Spanien
- Das spanische Fernsehen RTVE hat heute zu einer Pressekonferenz eingeladen, bei dem auch ein Vertrag zur Durchführung des Festivals von Benidorm zwischen dem spanischen Rundfunk und dem Bürgermeister der Stadt in der Valencianischen Gemeinschaft unterzeichnet wurde. Damit steht der Fortsetzung des Musikfestivals als nationalem Vorentscheid nichts weiter im Wege. Zugleich wurden die Termine für das Festival im kommenden Jahr festgelegt.

Nach wie vor werden Teilnehmer für das Festival gesucht, am 10. Oktober endet das Bewerbungsfenster. Anschließend wird eine Jury insgesamt 16 Interpreten auswählen, die sich am 28. und 30. Januar den beiden Vorrunden von Benidorm stellen werden. Das große Finale ist für den 1. Februar 2025 angesetzt. Anders als in den Vorjahren sollen die Ergebnisse aus den Halbfinals nicht vor dem Finale bekannt gegeben werden, lediglich die Qualifikanten werden in den Halbfinalshows präsentiert.

Zudem soll die Zuschauerabstimmung anders als in den Vorjahren kostenfrei erfolgen, hierfür wird die offizielle Benidorm Fest-App angeboten. César Vallejo, Co-Direktor des Festivals erklärte, dass zusätzlich Songwriting-Camps stattfinden werden um potentielle Bewerberlieder zu produzieren. Diese finden hinter verschlossenen Türen statt, sollen in Zukunft jedoch offen zugänglich sein. Der Sieger des Festivals von Benidorm darf Spanien im Finale des Eurovision Song Contests 2025 in der Schweiz vertreten.

Bosnien-Herzegowina: Gericht fordert Immobilienverkauf


Bosnien-Herzegowina
- Seit Jahren heißt es für den staatlichen Rundfunk von Bosnien-Herzegowina Leben am Limit, der Sender hat rund 8,4 Millionen Euro Schulden bei der EBU angehäuft und ist nach wie vor sanktioniert und vom Nachrichtenaustausch und der Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Eurovision Song Contest ausgeschlossen. Nun berichten bosnische Medien, dass der Sender einen Gerichtsbeschluss erhalten hat, Immobilien zu verkaufen um seine Schulden zu tilgen.

Wie Klix.ba berichtet, hat ein Gericht in Sarajevo den Sender angewiesen, Immobilien zu veräußern. BHRT besitzt neun Immobilien deren Wert schätzungsweise bei rund 84,6 Millionen Euro liegt, wie in einem Gutachten ermittelt wurde. Der Verkauf ist für den 25. September diesen Jahres geplant, BHRT hat gegen den Gerichtsentscheid Berufung eingelegt und zweifelt den Wert jener Immobilien an. Sollte BHRT in der Lage sein, seine Schulden bei der EBU zu begleichen, so könnten die Sanktionen aufgehoben werden.

Diese wurden im Dezember 2016 von der EBU verhängt, nachdem man über acht Millionen Euro Schulen gesammelt hatte. BHRT hatte über die Jahre hinweg immer wieder angegeben, gerne zur Eurovision zurückzukehren, zuletzt scheiterten immer wieder politische Anläufe eine funktionsfähige Rundfunkgebühr im Land einzuführen. Delegationsleiterin Lejla Babović erklärte noch Anfang des Jahres, dass es derzeit keine Möglichkeit gebe, dass BHRT in den Normalbetrieb übergeht und etwa am Song Contest teilnehmen könnte. Dennoch habe man Interesse 2025 ein Comeback zu fokussieren.

Mittwoch, 3. Juli 2024

Schweiz: Bewerbungsfenster öffnet am 8. August


Schweiz
- Am 8. August öffnet das Schweizer Fernsehen das Bewerbungsfenster für den Eurovision Song Contest. Bis zum 22. August um 22 Uhr (MESZ) können sich interessierte Künstler, die die Schweiz gerne im eigenen Land beim Song Contest vertreten möchten bewerben. Das Schweizer Fernsehen versichert, dass die eingereichten Beiträge nicht öffentlich zugänglich sein werden, das Paket für 2025 wird also wieder auf internem Wege ermittelt.

Hierzu kommt das bewährte mehrstufige Auswahlkonzept zum Einsatz, bei dem eine Schweizer Zuschauerjury, die durch das Marktforschungsinstitut YouGov Schweiz begleitet wird und eine 25köpfige internationale Fachjury entscheidet, wer die Schweiz vertreten wird. Wer die Schweiz vertreten wird soll Anfang 2025 bekannt gegeben werden. In der Pressemeldung heißt es zudem: "Die Auswahl sowie die Betreuung des Schweizer Acts am heimischen Eurovision Song Contest 2025 wird von SRF, RTS, RSI und RTR gemeinsam realisiert."

Weitere Informationen werden die entsprechenden Rundfunkanstalten zu gegebener Zeit online veröffentlichen. Die Schweiz ist im kommenden Jahr Gastgeber des Eurovision Song Contests, nachdem Nemo mit "The Code" den Wettbewerb von Malmö gewinnen konnte. Es ist der dritte Sieg für die Schweiz nach Lys Assia im Jahr 1956 und Céline Dion im Jahr 1988. In den letzten Jahren konnten sich die Schweizer Beiträge durch das oben beschriebene Konzept stets für das Finale qualifizieren, 2025 ist die Schweiz automatisch für die Endrunde gesetzt.

Eurovision 2025: Österdahl bleibt Executive Supervisor


Europa
- Martin Österdahl bleibt Supervisor des Eurovision Song Contests, dies wurde von der EBU selbst bestätigt. Damit bleibt die Organisation und das Kernmanagement auch im kommenden Jahr beim Schweden, der in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TT Nyhetsbyrån erstmals über den Wettbewerb von Malmö sprach und seine eigenen Einschätzungen zu Wort brachte. Sein Hauptaugenmerk liege nun darin, die Kommunikation zwischen Delegationen, Künstlern und der EBU zu verbessern.

Österdahl sagte angesprochen auf die politische Brisanz, nicht zuletzt durch die Teilnahme Israels in Malmö: "Die Nahost-Frage ist kompliziert. Im Weißen Haus und in der Downing Street 10 wird damit gerungen, daher ist es kein Wunder, dass es auch für eine Organisation wie die EBU schwierig ist. Ich habe keine konkreten Antworten darauf, wie wir das Problem in Zukunft lösen werden, aber wir werden uns darauf konzentrieren, das Entscheidungsmandat klarer zu machen und die Kommunikation zu verbessern."

Gleichzeitig sagte Österdahl, dass man angesichts der Problematik wohl "ein wenig naiv" war und nicht über die Ressourcen verfügte, die benötigt wurden. Er setzte den Wettbewerb mit Sport- und Medienereignissen ähnlicher Größenordnung gleich. Bis zum Herbst werde man sicherstellen, dass die Versäumnisse aufgearbeitet und die Kommunikationslücken geschlossen werden. Auf die Buhrufe nach der Disqualifikation von Joost Klein gab er persönlich an: "Wenn ein Ventil für Frustration und Enttäuschung nötig war, war mir das Ausbuhen vollkommen recht. Wichtig ist, dass niemand verletzt wurde."

Slowakei: RTVS durch Staatsmedium ersetzt


Slowakei
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Slowakei wurde per Gesetz zum 1. Juli diesen Jahres aufgelöst und durch den neuen staatlichen Rundfunk STVR ersetzt worden. Das Gesetz wurde am Sonntag von Präsident Peter Pellegrini unterzeichnet, von der Umstellung ist zumindest visuell noch nichts zu sehen, RTVS betreibt weiterhin die Sendefrequenzen und den Internetauftritt. In den nächsten Tagen dürften die Änderungen jedoch zu Tage treten.

Am Montag stellte man mit Igor Slanina einen provisorischen Senderchef für den neuen Rundfunk STVR auf, der das Unternehmen bis Ende September verwalten, anschließend soll ein von Regierung Parlament bestimmter Rat gewählt werden, die zukünftig beim staatlichen Rundfunk die Strippen zieht. Die Regierung vom Robert Fico und Kulturministerin Martina Šimkovičová hatten RTVS zuvor als voreingenommen kritisiert, die Opposition wirft der Regierung vor, mit dem neuen Rundfunk einen Propagandasender etablieren zu wollen.

RTVS ist Mitglied der Europäischen Rundfunkunion und wurde 2011 durch den Zusammenschluss des slowakischen Fernsehens STV und des slowakischen Radios SRo gegründet, zuvor bestanden beide Sender als eigenständige Mitglieder. Zwischen 2009 und 2012 nahm die Slowakei mit STV bzw. RTVS auch am Eurovision Song Contest teil, zog sich anschließend aus finanziellen Gründen und dem mangelnden Interesse der Zuschauer zurück. Eine Rückkehr unter STVR gilt als nahezu ausgeschlossen.

News-Splitter (1045)


Schweiz
- Das Schweizer Fernsehen hat sein Core Team rund um den Eurovision Song Contest 2025 vorgestellt. Nachdem bereits Reto Peritz und Moritz Stadler als Executive Producer des Wettbewerbs feststanden, ist nun auch bekannt, dass Yves Schifferle, bisher Delegationsleiter der Schweiz als Head of Show verpflichtet wurde. Des weiteren wird auch Christer Björkman wieder mitmischen und zum siebten Mal als Head of Contest deligieren. Das Core Team beginnt in Kürze mit der Suche nach der geeigneten Stadt für den Wettbewerb 2025, zur Auswahl stehen Basel, Bern (in Kooperation mit Biel), Genf und Zürich.

Österreich
- Im Nachbarland Österreich hat der ORF unterdessen mit der Suche nach geeigneten Kandidaten für den Eurovision Song Contest 2025 begonnen. Peter Schreiber wird als Scout arbeiten und hat in einem Instagram-Posting dazu aufgerufen, ernstgemeinte und qualifizierte Bewerbungen einzureichen. Hobbysänger seien nicht gefragt, Tonaufnahmen und Referenzen von routinierten Interpreten hingegen sind durchaus erwünscht. Es gelten zunächst die üblichen EBU-Regularien bezüglich Veröffentlichungsfrist und Songkriterien. Bewerbungsschluss ist der 15. September, danach beginnt die unmittelbare Suche nach einem Nachfolger von Kaleen.

Liechtenstein
- Radio Liechtenstein prüft und plant aktuell die Bewerbung für die Mitgliedschaft zur Europäischen Rundfunkunion um damit die Weichen für ein Debüt beim Eurovision Song Contest zu stellen und langfristig vom Informationsaustausch und dem Know How der EBU zu profitieren. In einer kürzlich veröffentlichten Meldung auf radio.li zeigten sich erste Kandidaten bereits interessiert. So soll die Liechtensteiner Band Noops ihr Interesse signalisiert haben, Liechtenstein beim Song Contest zu vertreten. Allerdings heißt es ebenso: "Wie sich der mögliche Beitritt von Radio Liechtenstein in die EBU entwickelt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen."

Dienstag, 2. Juli 2024

Norwegen: NRK bestätigt Teilnahme am Song Contest 2025


Norwegen
- "Jetzt wo die EBU erkannt hat, dass es Probleme gab und daran arbeitet, diese zu beseitigen und das, was uns gesagt wurde und öffentlich gemacht wurde, was sehr gut klingt, werden wir konstruktiv daran arbeiten und sind positiv gestimmt, dass Norwegen 2025 zum Eurovision Song Contest zu bringen. Wir werden teilnehmen.", heißt es in einem Statement des Delegationsleiters Stig Karlsen. Damit steht ein weiteres Land auf der Teilnehmerliste im kommenden Jahr.

Zwar betont NRK, dass man noch keine Antwort von der Europäischen Rundfunkunion über die konkreten Pläne der Union hat, aber dennoch bereit sei, die Teilnahme im kommenden Jahr anzustreben. Hierzu hieß es aus Oslo, dass man hofft, dass die EBU alles daran setzt, damit der Song Contest nicht als politisches Instrument genutzt wird. Auch sei es wichtig, Kommunikation und Krisenmanagement zu verbessern und die Sicherheit rund um den Wettbewerb im Auge zu behalten.

"Uns ist wichtig, dass der Eurovision Song Contest nicht als Plattform für Politik genutzt wird, und die EBU ist nicht in der Lage, dies auch zu verfolgen. Wir können es nicht dulden, dass Länder den Wettbewerb als Plattform für Propaganda nutzen.", beschließt Karlsen die Mitteilung des norwegischen Fernsehens. Weitere Pläne zur Teilnahme in der Schweiz im kommenden Jahr wurden zwar noch nicht gemacht, man darf aber sehr wahrscheinlich davon ausgehen, dass NRK im Hintergrund bereits an einem neuen Melodi Grand Prix als Vorentscheid tüftelt.

Montag, 1. Juli 2024

EBU: Erste Auszüge des Untersuchungsberichts erschienen


Europa
- Die unabhängige Untersuchung der Geschehnisse beim und rund um den Eurovision Song Contest in Malmö sind abgeschlossen und Konsequenzen durch die Europäische Rundfunkunion eingeleitet worden. In einer offiziellen Meldung berichtet Eurovision.tv auszugsweise über die Änderungen bezüglich der Organisation und Durchführung des Wettbewerbs. Ein unabhängiges Gremium hat hierfür Rückmeldungen von Delegationen, Organisatoren und der Reference Group eingeholt.

Die Kommission hat nach erfolgreicher Prüfung drei Themenschwerpunkte herausgearbeitet, die von der EBU in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollen. Laut Eurovision.tv hat man als ersten Schritt bereits eine Taskforce gegründet, die die Umsetzung von Änderungen überwachen soll. Hinzu kommt, dass bei der Überprüfung empfohlen wurde, das Führungsteam zu verstärken, "um die operative Bandbreite für die Verwaltung einer Veranstaltung dieser Größenordnung sicherzustellen." Hierfür wurde die neue Position eines Eurovision Directors geschaffen, der dem stellvertretenden Generaldirektoren der EBU unterstellt sein wird. 

Mit dieser neuen Position innerhalb der Eurovision soll die Rolle von Supervisor Martin Österdahl "gestrafft", mit anderen Worten voll auf die Produktion ausgerichtet und der Kontakt mit den Delegationen verstärkt werden. Des weiteren sollen die Regularien des Wettbewerbs bei allen Beteiligten verständlicher gestaltet und der Ausbau von Sicherheits- und Cybersicherheitsbestimmungen aufgrund des gestiegenen Bedarf angepasst werden. Der vollständige Bericht der unabhängigen Untersuchung wurde noch nicht veröffentlicht.

Das niederländische Fernsehen AVROTROS, das maßgeblich von den Vorfällen in Malmö, nicht zuletzt durch die Disqualifikation von Joost Klein, betroffen war, zeigte sich erfreut über die ernstgemeinten Empfehlungen der unabhängigen Untersuchung. "Es scheint, dass es der EBU mit strukturellen Veränderungen ernst ist. Wir werden in der kommenden Zeit genau beobachten, ob den Worten auch Taten folgen und auf dieser Grundlage über unsere Teilnahme im Jahr 2025 nachdenken.", so der O-Ton aus den Niederlanden. 

Luxemburg: Bewerbungsfenster für Vorentscheid geöffnet


Luxemburg
- Nach der gelungenen Rückkehr nach 31 Jahren zum Eurovision Song Contest und Platz 13 für "Fighter" von Tali hat der Sender RTL die Teilnahme Luxemburgs auch für das kommende Jahr bestätigt. Nunmehr hat auch das Bewerbungsfenster für den Luxembourg Song Contest 2025, den nationalen Vorentscheid begonnen, der aller Voraussicht nach erneut im Januar ausgetragen werden soll.

Künstler der lokalen Musikszene oder Interpreten, die einen starken Bezug zu Luxemburg haben, können sich fortan bei Eurovision.lu bewerben. Eine internationale Jury wird sich alle Bewerbungen bis Jahresende anhören und eine Vorauswahl treffen, die anschließend zum Vorentscheid zugelassen wird. Mit diesem Konzept fuhr RTL auch in diesem Jahr bereits recht erfolgreich, der Vorentscheid wurde von internationalen Fans und Medien positiv gelobt.

Beim Luxembourg Song Contest selbst sollen die Zuschauer auch 2025 wieder die Möglichkeit haben, für ihren Favoriten abzustimmen. Ob auch hier wieder eine internationale Jury zum Einsatz kommt ist bislang nicht bekannt, aber äußerst wahrscheinlich. Sobald nähere Informationen zur luxemburgischen Teilnahme 2025 vorliegen werden wir natürlich darüber berichten. Luxemburg ist eines der Gründungsmitglieder der Eurovision und konnte den Wettbewerb bisher fünfmal gewinnen.

Mittwoch, 26. Juni 2024

Andorra: RTVA bleibt auch 2025 bei der Eurovision säumig


Andorra
- Die Nachricht hat nun doch etwas länger auf sich warten lassen als üblich, trotzdem bleibt ihr Inhalt gleich, das Fürstentum Andorra wird auch 2025 nicht am Eurovision Song Contest in der Schweiz teilnehmen. Gegenüber ESCtoday.com bestätigte der verantwortliche Rundfunk RTVA, dass man weiterhin nicht plane am Wettbewerb teilzunehmen.

Weitere Begründungen sparte man sich in Andorra la Vella ebenso wie die Teilnahme am Wettbewerb, bei dem man zwischen 2004 und 2009 aktiv im Halbfinale mitwirkte, jedoch mit seinen Beiträgen alljährlich sang- und klanglos unterging. Bis heute ist Andorra damit das einzige Land, das bisher nie an einer Endrunde der Eurovision teilgenommen hat. 2007 war die Gruppe Anonymous mit Platz zwölf im Halbfinale am nächsten dran.

Seit einigen Jahren bemüht sich Andorras letzte Interpretin Susanne Georgi, das Land zum Song Contest zurückzubringen, außer einigen Gesprächen mit Politikern des Landes und wohlwollender Ankündigungen lässt das Comeback allerdings auf sich warten. Andorra reiht sich damit in eine Liste mit der Slowakei ein, die ebenfalls zu Protokoll gab, 2025 keinen neuen Anlauf zu starten.

Eurovision 2025: Vier Bewerbungen aus der Schweiz


Schweiz
- Nun ist es offiziell, vier Städte bewerben sich um den Eurovision Song Contest 2025. Neben Genf, Zürich und Basel tritt auch die Schweizer Hauptstadt Bern in den Ring der Kandidaten. Das SRF bestätigte auf seiner Website die Anstrengungen der vier Städte, den Wettbewerb 2025 austragen zu können. Die geringsten Chancen dürfte Bern haben, die Halle ist momentan noch eine Großbaustelle, die am Ende 9.000 Zuschauer fassen kann und damit eigentlich unterhalb der von der EBU geforderten Marke liegt.

"Es wäre großartig und ehrenvoll.", erklärte unterdessen Marco Geiner, Regierungssprecher in Basel. Die dortige St. Jakobshalle fasst 12.000 Zuschauer, die Lage im Dreiländereck zu Frankreich und Deutschland dürfte sich als Pluspunkt erweisen. Ergänzt wird die Liste der Bewerber von Genf, dem Sitz der Europäischen Rundfunkunion und zahlreichen internationalen Organisationen und Zürich, der größten Stadt der Schweiz mit der 12.000 Plätze fassenden Swiss Live Arena und dem 15.000 Zuschauer fassenden Hallenstadion.

Zürich dürfte das beste Gesamtpaket mit der notwendigen Hotel- und Verkehrsinfrastruktur anbieten. In einer aktuell laufenden Umfrage auf SRF.ch haben mittlerweile über 5.700 User abgestimmt, Zürich liegt in der Meinungsumfrage mit 47% deutlich vor Basel (23%), Genf (16%) und Bern (15%). Wo der Eurovision Song Contest 2025 final stattfinden wird, entscheidet die Schweizer Rundfunkunion SRG SSR in enger Abstimmung mit der Europäischen Rundfunkunion, das Ergebnis soll im September der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Dienstag, 25. Juni 2024

Lettland: Saeima stellt sich Eurovision nicht in den Weg


Lettland/Litauen
- 10.000 Unterschriften waren für eine Petition nötig, damit die Saeima, das lettische Parlament, über die Teilnahme am Eurovision Song Contest berät. In der Anfrage ging es um eine potentielle Abkehr vom Wettbewerb, da dieser den Sender LTV vergleichsweise viel kostet, Geld, das man ebenso gut auch in andere Projekte stecken könne, wie es in der Begründung heißt. Das Parlament hat nach seiner Beratung den Vorschlag abgewiesen und steht der Fortsetzung einer Song Contest-Teilnahme nicht im Weg.

Jana Semjonova, Programmdirektorin von LTV erklärte anschließend, der Song Contest sei eine wunderbare und vor allem wichtige Institution für die lettische Musikindustrie, zudem erreichten die Shows 200.000 Zuschauer im Land. Die Debatte entbrannte in Lettland, nachdem bekannt wurde, das die Supernova, der Vorentscheid für Malmö insgesamt 190.000 Euro gekostet hat, die Teilnahmegebühr an der Eurovision weitere 170.000 Euro. Lettland qualifizierte sich 2024 erstmals seit 2016 wieder für das Finale und belegte mit Dons den 16. Platz.

Auch das litauische Fernsehen sah sich aufgrund einer Aussage des Politikers Petras Gražulis gezwungen, sich zur Teilnahme zu äußern, der forderte, das Geld für die Teilnahme an der Eurovision lieber für "Familienveranstaltungen" und nicht für LGBT-Propaganda auszugeben. LRT erklärte, man habe keinerlei Pläne, sich von der Eurovision zurückzuziehen, der Wettbewerb sei ein voller Erfolg und mit rund 893.000 Zuschauern sei er die meistgesehene Show im Programm des Senders. Der Song Contest bringe die Menschen in Europa und weltweit zusammen, daher habe der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Litauen nicht die Absicht, sich zurückzuziehen.

Sonntag, 23. Juni 2024

Italien: Finale von San Remo am 8. Februar 2025


Italien
- Am 8. Februar 2025 findet das große Finale des San Remo-Festivals im kommenden Jahr statt. Walter Vacchino, Co-Direktor des Teatro Ariston in der ligurischen Blumenstadt hat den Zeitraum vom 4. bis 8. Februar 2025 als Termine für das prestigeträchtige Musikfestival bestätigt, welches in den letzten Jahren auch dazu diente, den italienischen Vertreter für den Eurovision Song Contest zu ermitteln. Eine Bestätigung, dass dies auch 2025 der Fall ist, liegt bislang aber noch nicht vor.

Gemäß den Planungen von San Remo, an denen der neue Artistic Director Carlo Conti maßgeblich beteiligt ist, werden in der ersten Show des Festivals am 4. Februar alle 24 Interpreten der etablierten San Remo-Künstler ihren Beitrag performen, die Top Fünf werden in willkürlicher Reihenfolge bekannt gegeben. In der zweiten und dritten Show treten jeweils zwölf Kandidaten erneut aus, auch hier wird ein willkürliches Ergebnis der Top Fünf präsentiert. In der vierten Show singen die Kandidaten gemeinsam mit anderen Künstlern der italienischen Musikszene Duette.

Schlussendlich findet am 8. Februar das große Finale mit allen 24 Interpreten statt, von denen fünf ins Superfinale einziehen. Die Ergebnisse setzen sich jeweils aus zwei Jurygruppen und den Zuschauern per Televoting zusammen und werden über alle Shows hinweg gesammelt. Auf diese Art und Weise hat u.a. auch Angelina Mango das Festival von San Remo 2024 gewinnen können und gleichzeitig das Ticket zum Eurovision Song Contest in Malmö gelöst. Dort belegte sie mit "La noia" den siebten Platz.

Samstag, 22. Juni 2024

Schweden: SVT bestätigt Teilnahme in der Schweiz


Schweden
- Der Zorn um den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö verfliegt allmählich, die Europäische Rundfunkunion hält ihre investigativen Untersuchungen im Verborgenen und allgemein dünnen die Nachrichten um den Wettbewerb jahreszeitengemäß aus. Dennoch bestätigt ESCtoday.com heute, dass der diesjährige Gastgeber Schweden auch im kommenden Jahr einen Beitrag zum Eurovision Song Contest in die Schweiz schicken wird.

Mit Einzelheiten hielt sich der verantwortliche Sender SVT zwar zurück, man darf allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass man das Melodifestivalen 2025 wieder zum Einsatz bringen wird, gehört es doch zu den erfolgreichsten Formaten in der schwedischen TV-Landschaft und als europaweit zu den Vorreitern der nationalen Vorentscheide. Sobald nähere Informationen aus Schweden vorliegen, werden wir natürlich darüber berichten.

Das Melodifestivalen kommt seit 1959 zum Einsatz und wurde lediglich 1964 und 1976, in den beiden Jahren, in denen Schweden auf die Teilnahme verzichtete, nicht veranstaltet. Schweden wurde in diesem Jahr auf heimischem Boden von den norwegischen Brüdern Marcus & Martinus und "Unforgettable" vertreten. Die beiden belegten im Finale von Malmö den höflichen neunten Platz mit 174 Punkten und einer Höchstwertung der deutschen Jury. 

Freitag, 21. Juni 2024

Slowakei: Rundfunkanstalt RTVS wird aufgelöst!


Slowakei
- Trotz Protesten hat das slowakische Parlament beschlossen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk des Landes, den Sender RTVS zu zerschlagen und an seine Stelle einen neuen patriotischen Kanal zu setzen. Dieser soll bereits ab Juli die Sendefrequenzen des bisherigen Rundfunks übernehmen. Die Abgeordneten der drei Regierungspartien stimmten einstimmig für die umstrittene Neuregelung, die Opposition boykottierte die Abstimmung.

Seit Monaten gibt es Kritik und Proteste von der Opposition, Mitarbeitern und Journalisten des Senders RTVS sowie vom tschechischen Rundfunk und der EBU. RTVS wehrte sich gegen Vorwürfe der Regierung um Ministerpräsident Robert Fico, dass der Sender voreingenommen gegenüber der Regierung sei und entsprechend berichte. Durch die formelle Auflösung von RTVS und dem neuen Rundfunk STVR, der ab 1. Juli seinen Betrieb übernehmen soll, soll ein neuer Kanal ins Leben gerufen werden.

Kritiker werfen der Regierung vor damit einen staatstreuen Propaganda-Sender zu etablieren, offiziell heißt es von Kulturministerin Martina Simkovicova: "Der Gesetzentwurf hat das Ziel, den öffentlich-rechtlichen Charakter zu stärken, ebenso die Achtung der Pluralität und die Grundsätze der Demokratie und des freien Schaffens." RTVS-Direktor Ľuboš Machaj sprach hingegen von einem schwarzen Tag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Medien in der Slowakei.

Auch außerhalb der Slowakei wird die Neustrukturierung kritisiert, so habe Ministerpräsident Fico beschlossen, den unabhängigen Medien den Kampf anzusagen. Als vergleichbare Beispiele wurden Ungarn und Polen genannt, wo die Regierung unter Viktor Orban und das PiS-geführte Polen ähnliche Szenarien in der Medienlandschaft geschaffen haben. Die Europäische Rundfunkunion, in der RTVS Mitglied ist, hat sich noch nicht weiter geäußert.

RTVS, Rozhlas a televízia Slovenska, ist nach der Zusammenlegung von Slovenská televízia und Slovenský rozhlas im Jahr 2011 alleiniges Mitglied der Europäischen Rundfunkunion und war zuletzt auch an der Auswahl und Teilnahme am Eurovision Song Contest beteiligt. Die Slowakei gab 1994 ihr Debüt in Dublin, konnte in den wenigen Jahren ihrer Teilnahme keine nennenswerten Erfolge verbuchen. Nach Einführung der Halbfinals und der Rückkehr des Landes 2009 scheiterten alle Anläufe im Halbfinale.

Mittwoch, 19. Juni 2024

Spanien: Eurovision kostete RTVE rund 595.000 Euro


Spanien
- Nur wenige Rundfunkanstalten beziffern ihre Kosten für die Teilnahme am Eurovision Song Contest genau, lediglich eine Handvoll Nationen hat im vergangenen Jahr über ihre Auslagen für den Wettbewerb gesprochen. Nun hat das spanische Fernsehen RTVE eine detaillierte Auflistung veröffentlicht, in dem die Kostentabelle veröffentlicht wurde. In der Summe beläuft sich die Teilnahme Spaniens auf rund 595.000 Euro.

Der Löwenanteil der Gesamtkosten in Höhe von 334.432 Euro beläuft sich auf die generelle Teilnahmegebühr, die je nach Größe und Ertrag der Rundfunkanstalt variiert. Ein kleiner Sender wie etwa RTCG aus Montenegro zahlt deutlich weniger, als ein Big Five-Land wie Spanien. Neben der Teilnahmegebühr wurde 57.200 Euro für externe Ressourcen verwendet, 51.122 Euro für das Staging, 47.046 Euro für Unterkünfte und Verpflegung sowie mehrere kleinere Positionen.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Teilnahmegebühr Spaniens um 13.000 Euro, die Gesamtausgaben von RTVE waren so niedrig wie seit 2021 nicht mehr. Spanien wurde in diesem Jahr durch das Duo Nebulossa und "Zorra" vertreten, die im Finale von Malmö den 22. Platz mit 30 Punkten belegten. Auch für das nächste Jahr hat RTVE bereits Pläne veröffentlicht und eine weitere Ausgabe des Festivals von Benidorm als nationalen Vorentscheid für die Eurovision 2025 in der Schweiz bekannt gegeben.

Donnerstag, 13. Juni 2024

Italien: Änderungen beim San Remo-Festival 2025


Italien
- Carlo Conti, der neue Artistic Director des San Remo-Festivals hat Änderungen am Format im nächsten Jahr bekannt gegeben. Eine der wichtigsten Änderungen ist die separate Durchführung des Nachwuchswettbewerbs "Nuove Proposte" und der etablierten Künstler im eigentlichen Festival. Conti erklärte, man werde beide Wettbewerbe voneinander getrennt durchführen. Erstmals seit 2018 erhält damit etwa der Sieger des Nachwuchswettbewerbs keine Chance im großen Sanremo-Finale aufzutreten.

Zudem sagte Conti, dass man vor dem Finale keinerlei Eliminierungen vornehmen werde. "Das wäre archaisch. Ich möchte die Arbeit von Baglioni und Amadeus nicht wegwerfen, sondern nur sehr kleine Änderungen vornehmen." Somit werden alle für das San Remo-Festival gesetzten Interpreten auch die Gelegenheit haben, an der großen Finalshow teilzunehmen. Inwiefern man am Abstimmungsprozess Änderungen vornimmt ist bisher nicht bekannt. San Remo findet für gewöhnlich Anfang Februar statt.

Bislang ist zudem noch offen, ob und wie der Vertreter Italiens für den Eurovision Song Contest 2025 ermittelt wird. Die RAI hat bislang weder die Teilnahme in der Schweiz bestätigt, noch bekannt gegeben, ob der Sieger des San Remo Festivals im nächsten Jahr die Chance erhält, das Land zu vertreten oder ob man ein separates Verfahren anwendet. In den letzten Jahren war es gesetzt, dass der Sieger von San Remo ein automatisches Vorrecht hat. In den Jahren seit der Rückkehr Italiens lehnte lediglich die Gruppe Stadio im Jahr 2016 die Fahrt zur Eurovision ab, es rückte Francesca Michielin nach.

Kosovo: RTK bittet EBU um Einladung zum Song Contest


Kosovo
- Das kosovarische Fernsehen RTK hat einen offiziellen Brief an die Europäische Rundfunkunion aufgesetzt, in dem es sich eine Einladung für den Eurovision Song Contest 2025 erhofft. Unterzeichnet wurde der an Supervisor Martin Österdahl und EBU-Generaldirektor Noel Curran adressierte Brief von RTK-Generaldirektor Shkumbin Ahmetxhekaj, der trotz fehlender Mitgliedschaft in der Rundfunkunion die Teilnahme am Song Contest sucht.

In dem Brief heißt es unter anderem, dass die erhoffte Teilnahme am kulturell wertvollen Wettbewerb für den Kosovo auf dem Weg zur Integration Europas von enormen Wert sei. RTK habe bereits ein eigenes Musikfestival auf den Weg gebracht, das auf großen Zuspruch innerhalb der kosovarischen Bevölkerung gestoßen ist. "In diesem Jahr tragen wir bereits voller Stolz die zweite Ausgabe unseres Wettbewerbs aus, mit der Hoffnung, dass der Siegertitel den Kosovo beim nächsten Eurovision Song Contest vertreten kann."

Der Kosovo pflegt aktuell eine besondere Vereinbarung mit der EBU, verpflichtet sich dazu den Wettbewerb als nicht-politisches Event anzusehen und ist der Überzeugung, dass man Vielfalt und Einheit feiern sollte, diese Werte stünden in Einklang mit der Mentalität des Kosovos. Zu guter Letzt betont RTK, dass die EBU eine Schlüsselrolle darin gespielt hat, den Sender 1999 auf die Beine zu stellen und hofft, dass man die Gunst der Stunde nutzen kann, im kommenden Jahr beim Song Contest sein Debüt zu feiern. Konkrete Pläne der EBU als Vollmitglied beizutreten wurden in diesem Schreiben nicht geäußert.