Sonntag, 23. Mai 2021

Andorra: RTVA-Generaldirektor verneint Teilnahme


Andorra
- Die großen Hoffnungen, Andorra könnte im nächsten Jahr nach über einer Dekade der Abwesenheit wieder in den Kreis der Eurovisionsteilnehmer zurückkehren, wurden nur einen Tag nach dem Wettbewerb 2021 wieder zerschlagen. Der Generaldirektor des Senders RTVA sagte gegenüber einer spanischen Website, dass Andorra 2022 erneut nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen wird. Dabei hatte es zwischenzeitlich positive Signale gegeben.

"Bisher gibt es keine Möglichkeit, unabhängig davon, ob ein ehemaliger Teilnehmer mit der Regierung gesprochen hat. Dies liegt in der Verantwortung von RTVA und gehört momentan nicht zu unseren geplanten Projekten.", heißt es vom Generaldirektor Xavier Mujal. Gemeint ist Susanne Georgi, die 2009 für Andorra letztmals bei der Eurovision an den Start ging. Sie trat mit der andorranischen Regierung in Kontakt, um eine Rückkehr zu ermöglichen. Diese hatte im August letzten Jahres vermeintlich auch zugestimmt.

"Mündlich gibt es grünes Licht, aber nicht für 2021. Dem kann ich zu 100% zustimmen, es wäre einfach zu früh. Wir haben hier genug mit COVID-19 zu tun und wir hätten zu viel Sorge, dass wir die ganze Arbeit und das Geld für etwas investieren, was es 2021 möglicherweise nicht geben wird.", so Georgi damals. Eine mündliche Zusage der Regierung, das Projekt zu unterstützen, lief beim andorranischen Fernsehen heute jedoch ins Leere, wodurch das Land auch 2022 aller Voraussicht nach zuhause bleiben wird.

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