Donnerstag, 13. Mai 2021

Tag 6: Ein bisschen "Loco" vom Balkan


Serbien
- Bevor wir dann gleich zu den Big Five wechseln, folgt als letzter Halbfinalist für heute noch das Damentriumvirat von Hurricane aus Serbien. Und den drei Damen rechne ich hoch an, dass man mal nicht eine Grundstimmung in Violett vermittelt, sondern vielmehr ein kräftiges Rot und in den Refrains schwarz-weiße "Loco loco"-Displays zeigt. Zu der Performance habe ich eigentlich schon im ersten Review alles erzählt, man zeigt sich sexy in schwarzen Kostümen, die natürlich auch ein bisschen glitzern müssen und schüttelt die prächtigen Löwenmähnen zum Beat. Die einen mögen es billig finden, aber wie einst Thomas Mohr im NDR-Songcheck definierte, wo wenn nicht beim Eurovision Song Contest hat dieser Stil seine Daseinsberechtigung.

Nun haben die Serbinnen aber das Problem, dass sie, von Island mal ausgenommen, direkt hinter zwei Uptempo-Liedern wie Polen und Moldawien starten und der eigentliche Break erst unmittelbar nach "Loco loco" mit Georgiens Walzer folgt. Ein Blick auf die Teilnehmer im Halbfinale lässt auch erahnen, dass die übrigen ex-jugoslawischen Nationen im anderen Halbfinale antreten. Man hat mit Albanien, Bulgarien und der Schweiz zwar eine gute Grundlage, aber hier muss der Beat zum serbischen Song auch in anderen Nationen ankommen, damit es mit dem Finale was wird. Serbien steht, trotz souveräner Leistung von Sanja, Ksenija und Ivana noch nicht mit festem Fuß im Finale am Samstagabend.



Hurricane - Loco loco

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