Mittwoch, 12. Mai 2021

Tag 5: A million voices, die Zweite


Schweden
- Nach der ersten Probe von Tusse tobte das schwedische Fernsehen SVT. Unter dem Video gab wetterten einige User über den "androgynen Neger" (einer der harmloseren Kommentare), zahlreiche rassistische Entgleisungen wurden gezählt und gemeldet. Tusse selbst lässt sich davon aber nicht beirren und performt mit gewohnter Lässigkeit auch beim zweiten Durchlauf seines Songs "Voices". Immerhin hat er auch den Rückhalt der schwedischen Zuschauer, die ihn mit großem Vorsprung aus dem Melodifestivalen zum Song Contest geschickt haben. Unterstützt wird Tusse weiterhin von vier Backgroundtänzern, die sich nahtlos ins Geschehen einfügen, aber im Vergleich zum Auftritt beim Vorentscheid keinerlei große Veränderungen aufweisen.

Tusse trägt weiterhin seinen roten, ärmellosen Überwurf und die kristallisierten schwarzen Stulpen. Da wir hier Schweden behandeln und nicht Montenegro oder Lettland kann man getrost behaupten, dass Startnummer drei in diesem Halbfinale ebenso ins Finale einziehen wird und sich die Geschichte einer Anna Bergendahl im Jahr 2021 nicht wiederholen wird. Tusse kann auch gut singen, wenngleich er heute nicht seinen besten gesanglichen Tag hatte, es zählt aber ohnehin nur der Auftritt am Dienstag vor Live-Publikum und das Juryfinale am Abend zuvor. Und da rechne ich ihm große Chancen aus, womit eigentlich alles zur schwedischen Probe gesagt wäre, solide wie immer, typisch schwedisch halt.



Tusse - Voices

2 Kommentare:

  1. Ist typisch Schweden... wird seine Anrufer finden aber mich nicht dieses Jahr. Irgendwie hab ich mich dran satt gesehen und es überzeugt mich nicht so... Finale ja aber dann noch nur im Mittelfeld.

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  2. Rassistische bemerkungen sind fehl am platz ganz da stimme ich volkommen zu aber man muss hier auch klarstellen der song selbst ist ein mittelmässiges nichts. Jedes andere land würde mit soetwas wohl im halbfinale hängen bleiben

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