Mittwoch, 1. Mai 2019

Road to Tel Aviv (39/41): Irland


Irland - Ireland - l'Irlande - Éire

Faktencheck zur Lage der Nation:
Hauptstadt: Dublin (Luftlinie nach Tel Aviv: 4.018km)
Einwohner: 4,8 Mio.
Fläche: 70.273km²
Sprachen: Irisch, Englisch

Trivia To Go: Der Trinity Ball am Dubliner Trinity College ist mit über 7.000 geladenen Gästen die größte Privatparty Europas. Der Ball hat einen strikten Dresscode und wird von einer Studentenparade durch Dublin, zahlreichen Suff-Bildern zu später Stunde und häufig Stargästen in der musikalischen Line Up (z.B. Cascada 2011) begleitet.

Aus 64 Jahren Eurovision Song Contest:
Debüt: 1965 mit Butch Moore
Teilnahmen insgesamt: 52
Im Ewigen Medaillenspiegel: Platz 1 (7, 41)
Im letzten Jahr: 16. Platz mit Ryan O'Shaughnessy
Qualifikationen im Semifinale: 6 von 13
Größer Punktelieferant:  Großbritannien (322)
Zuständiger Rundfunk: RTÉ

Die letzten drei Jahre: Von den sieben Siegen ist seit den 90er Jahren nicht mehr viel übrig geblieben, Irland strauchelte in den letzten Jahren arg beim Song Contest. Zwischen 2014 und 2017 flogen die irischen Interpreten reihenweise im Halbfinale aus, u.a. 2015, als Molly Sterling am Flügel sitzend "Playing with numbers" intonierte und Rang zwölf belegte. Ein Jahr später schickte RTÉ Westlife-Sänger Nicky Byrne nach Stockholm, der mit seinem "Sunlight" aber auch nur 15. im Halbfinale werden konnte. Im Fesselballon stieg Brendan Murray mit "Dying to try" bis zum 13. Platz im Halbfinale auf, der erste nennenswerte Erfolg seit Jedward gelang aber erst Ryan O'Shaughnessy, der mit seinem "Together" es immerhin bis auf den 16. Platz im Finale von Lissabon schaffte.

Was uns in Tel Aviv erwartet:
Interpret: Sarah McTernan
Titel: 22
Gesungen auf: Englisch
Text & Musik: Janieck Devy, Marcia Sondeijker, Roel Rats
Teilnahme im…: 2. Semifinale am 16. Mai

Über den Künstler: Sara McTernan wurde am 11. März 1994 in Scariff im County Clare im Westen Irlands geboren und studierte zunächst Musiktechnik am Limerick Institute of Technology, 2014 folgte das Studium von Tanz und Musik an der University of Limerick. Sie spielt Gitarre, Klavier und Tin Whistle. Im November 2014 nahm sie an "The Voice of Ireland" teil und landete im Team von S Club 7-Sängerin Rachel Stevens. Sie belegte dort den dritten Platz, nebenbei gründete sie noch eine vierköpfige Band. Sie wurde intern vom irischen Fernsehen RTÉ für den Eurovision Song Contest nominiert, nachdem ihr Lied Mitte März erstmals im Radio gespielt wurde, hatte sie mehrere Radiointerviews, u.a. bei Nicky Byrne und Ray d'Arcy. Sie tritt die Nachfolge des, ebenfalls intern gewählten, Ryan O'Shaughnessy an.

Eurofire’s Kommentar:
Bewertung: 9 von 10

Im letzten Jahr hat mir Ryan O'Shaughnessy einen der schönsten Momente beim Eurovision Song Contest beschert und ich habe mich gefreut wie ein Schnitzel, dass Irland nach all den Pleiten wieder im Finale dabei war. Daran, dass es Sarah McTernan ins Finale schafft, zweifle ich momentan leider noch etwas, obwohl ich das Lied extrem gut gelungen finde. Da hat sich RTÉ Mühe gegeben, einen sehr soliden Beitrag auf die Beine zu stellen und es ist wirklich cute anzuschauen, live singen kann die Gute auch, von daher will ich einen erneuten irischen Finaleinzug nicht kategorisch ausschließen. Irland hat sich bei mir auf jeden Fall in die Top Fünf geschmuggelt und ich drücke Sarah alle Daumen, die ich habe.

Georgi’s Kommentar:
Schwiegermutti Geeo's Experten Bewertung: 6 von 10

Sarah sieht so aus wie ich es mir vorstelle auszusehen, wenn ich ein Selfie in meine Insta-Stories (@saintgeeo) hochlade. Ich muss sagen, dass ich "22" ganz cute finde, glaube aber kaum, dass es für das Finale reichen wird.

Video:

Kommentare:

  1. Beim 1.mal hören, war ich von Irland enttäuscht. Aber mit der Zeit gefällt mir das Lied immer mehr und mehr und könnte weiterhin bei mir im Ranking klettern. An "Together" vom letzten Jahr wird es nicht rankommen, aber ich sehe "22" auch nicht völlig chancenlos. Schwer wird es für sie trotzdem, da sie auch eine sehr frühe Startnummer im Semifinale hat.

    Bei mir landet Irland auf Platz 17.

    1.Niederlande
    2.Schweiz
    3.Malta
    4.Island
    5.Italien
    6.Slowenien
    7.Dänemark
    8.Portugal
    9.Belgien
    10.Finnland
    11.San Marino
    12.Albanien
    13.Estland
    14.United Kingdom
    15.Schweden
    16.Zypern
    17.Irland
    18.Spanien
    19.Tschechien
    20.Aserbaidschan
    21.Frankreich
    22.Griechenland
    23.Norwegen
    24.Lettland
    25.Ungarn
    26.Serbien
    27.Litauen
    28.
    29.Mazedonien
    30.Armenien
    31.Russland
    32.Australien
    33.Österreich
    34.Deutschland
    35.Polen
    36.Rumänien
    37.Moldawien
    38.Georgien
    39.Weißrussland
    40.Kroatien
    41.

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  2. Auch wieder ein Kandidat für die Kategorie "Nett und unaufällig". Sehe ich nicht in Finale und bei mir auf Platz 34.

    01. Niederlande
    02. Slowenien
    03. Albanien
    04. San Marino
    05. Italien
    06. Norwegen
    07. Belgien
    08. Island
    09. Spanien
    10. Litauen
    11. Ungarn
    12. Schweiz
    13. Aserbaidschan
    14. Finnland
    15. Deutschland
    16. Frankreich
    17. Schweden
    18. Russland
    19. Portugal
    20. Serbien
    21. Vereinigtes Königreich
    22. Moldawien
    23. Nordmazedonien
    24. Rumänien
    25. Tschechien
    26. Weißrussland
    27. Dänemark
    28. Estland
    29. Georgien
    30. Australien
    31. Österreich
    32. Polen
    33. Lettland
    34. Irland
    35.
    36. Armenien
    37. Zypern
    38. Malta
    39. Griechenland
    40. Kroatien
    41.

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  3. Ich mag Sarah und das Lied finde ich auch Gut.Aber leider wird sie das Finale nicht ereichen.

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  4. San Marino:
    Erwartet habe ich eine Katastrophe wie 2016, aber das hat uns San Marino zum Glück erspart. "Say Na Na Na" ist ein Throwback und zugleich eine Hommage an die 90er, was besonders in diesem Jahrgang ein Alleinstellungsmerkmal ist. Das Serhat nun auch nicht der beste Sänger ist kommt der Finaleinzug ganz auf die Backgroundsänger an.

    6 von 10 Sternen

    Schweiz:
    Latin-Pop aus der Schweiz - naja. "She Got Me" gefällt mir, aber so ganz an den Vorjahresbeitrag "Stones" kommt es nicht ganz ran. Daher hätte ich allein schon einen Finaleinzug ausgeschlossen. Allerdings scheint Luca bei alle sehr überdurchschnittlich gut anzukommen und einer der Favoriten auf den Sieg scheint er auch zu sein. Wenn die Schweiz das Staging und den Live-Gesang nicht verbockt, ist die Top 10 meiner Meinung nach sicher, aber ein Siegerlied ist das auf keinen Fall!

    8 von 10 Sternen

    Irland:
    Im Vergleich zum letzten Jahr verbessert sich Irland bei mir um einen Platz. Was man bei "Together" noch mit einer guten Inszenierung retten konnte wird man dieses Jahr ganz sicher gegen die Wand fahren. Ich finde "22" richtig nervig, langweilig und total belanglos. Zudem könnte ich bei ihrer Aussprache von Déjà-vu einfach nur im Strahl kotzen. Finale - Nein, danke!

    0 von 10 Sternen

    1. Aserbaidschan
    2. Belgien
    3. Niederlande
    4. Estland
    5. Frankreich
    6. Deutschland
    7. Schweiz
    8. Norwegen
    9. Island
    10. Slowenien
    11. Serbien
    12. Zypern
    13. Finnland
    14. Ungarn
    15. Rumänien
    16. Dänemark
    17. San Marino
    18. Albanien
    19. Armenien
    20. Malta
    21. Russland
    22.
    23. Nordmazedonien
    24. Moldawien
    25. Schweden
    26. Tschechische Republik
    27. Polen
    28. Griechenland
    29. Spanien
    30. Weißrussland
    31. Italien
    32. Lettland
    33. Litauen
    34. Vereinigtes Königreich
    35. Australien
    36. Georgien
    37. Portugal
    38. Österreich
    39.
    40. Kroatien
    41. Irland

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  5. Reiht sich gut in die letzten Irischen Songs ein, nett aber auch sehr unauffällig und beliebig. Gut Ryan ausgenommen, das war echt eine andere Liga!
    Ich hätte Sarah so gerne einen anderen Song gewünscht, aber 22 "entwickelt sich über die 3 Minuten ja mal gar nicht. Es gibt Songs, siehe Slowenien, da geht das gut und macht den Song besonders. Aber in diesem Fall ist es einfach nur 3 Minuten Beliebigkeit. Die Melodie ist ja echt nett und ich habe auch immer wieder tatsächlich einen Ohrwurm, was ja generell kein schlechtes Zeichen ist, aber der komplette Umriss und Aufbau ist einfach zu flach und dünn. Da muss schon verdammt viel beim Staging passieren, damit das eine Chance hat sonst sehe ich Irland mal wieder im Semi scheitern. Dass die Iren Staging können haben sie mit Ryan letztes Jahr gezeigt, im Jahr davor war das mit Brendon irgendwie dagegen eher unglücklich gewesen.
    Mir gefällts auf eine gewisse Art und Weise, ohne dass es mich komplett umhaut.

    1.Slowenien
    2.Griechenland
    3.Zypern
    4.Nordmazedonien
    5.Dänemark
    6.Armenien
    7.Niederlande
    8.Schweiz
    9.Belgien
    10.Litauen
    11.Ungarn
    12.San Marino
    13.Italien
    14.Australien
    15.Österreich
    16.Norwegen
    17.Tschechien
    18.Russland
    19.Spanien
    20.Finnland
    21.Deutschland
    22.Aserbaidschan
    23.Rumänien
    24.Moldau
    25.Schweden
    26.Großbrittanien
    27.IRLAND
    28.Malta
    29.Serbien
    30.Georgien
    31.Polen
    32.Estland
    33.Frankreich
    34.Albanien
    35.Lettland
    36.Weißrussland
    37.Kroatien
    38.Portugal
    39.Island

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  6. Ganz nett... Aber wie die Vorredner schon schrieben: unauffällig. Das ganze ist irgendwie zu gewöhnlich. Eigentlich schade, weil Sarah sicher mehr könnte.

    Mein bisheriges Road to Tel Aviv Ranking:
    1. Norwegen
    2. Italien
    3. Schweden
    4. Schweiz
    5. Nordmazedonien
    6. Niederlande
    7. Spanien
    8. Estland
    9. Aserbaidschan
    10. Slowenien
    11. Dänemark
    12. Armenien
    13. Finnland
    14. UK
    15. Belgien
    16. Irland
    17. Kroatien
    18. Moldawien
    19. Ungarn
    20. Zypern
    21. San Marino
    22. Griechenland
    23. Weißrussland
    24. Tschechien
    25. Malta
    26. Frankreich
    27. Serbien
    28. Russland
    29. Lettland
    30. Albanien
    31. Deutschland
    32. Australien
    33. Österreich
    34. Rumänien
    35. Litauen
    36. Island
    37. Georgien
    38. Portugal
    39. Polen

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