Sonntag, 12. Mai 2019

News-Splitter (754)



Niederlande - Die deutsche Probe heute Mittag in Tel Aviv ist nun doch nicht die letzte Einzelprobe des diesjährigen Eurovision Song Contests. Wie ESCdaily.com meldet, hat die Europäische Rundfunkunion nach den technischen Problemen am Samstag auch der niederländischen Delegation um Duncan Laurence eine zusätzliche Probe eingeräumt. Diese findet im Anschluss an die deutsche Probe statt. Die Niederländer kritisierten insbesondere die Kameraführung, sodass es noch zusätzlichen Probenbedarf gibt. Heute Morgen hatte Moldawien bereits eine dritte Probeneinheit erhalten.

Montenegro - Da die Chancen für einen Finaleinzug Montenegros in diesem Jahr scheinbar gleich null sind, hat der Delegationsleiter Sabrija Vulić seine Fühler bereits für 2020 ausgestreckt. Im Interview erklärte er, dass er sich für das kommende Jahr einen wesentlich größeren Vorentscheid wünsche und die Anzahl der Lieder bei der Montenevizija von fünf auf 20 Beiträge erhöht wird. Man möchte jungen Nachwuchskünstlern eine noch breitere Präsentationsfläche bieten. Die Montevizija wurde im letzten Jahr von RTCG reaktiviert. Der Sender hat seine Teilnahme am Song Contest 2020 allerdings bislang weder bestätigt noch dementiert.

Palästina - Nach den schwersten Eskalationen seit fünf Jahren hat Israel nunmehr wieder die Grenzübergänge in den Gazastreifen geöffnet. Wie der Sender KAN berichtet, seien die Kontrollstellen in Erez und der Warenübergang Kerem Shalom wieder geöffnet. Die Übergänge wurden vergangene Woche geschlossen, nachdem es zu Raketenangriffen aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet kam. KAN selbst steht in der Kritik, nachdem es in einem Promotionvideo Jerusalem als "unsere geliebte Hauptstadt" bezeichnete. Das Außenministerium der Palästinensischen Autonomiegebiete legte bei der EBU Protest ein. Israel wird von palästinensischer Seite vorgeworfen, den Song Contest zu Propagandazwecken zu missbrauchen.

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