Posts mit dem Label irland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label irland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 17. September 2026

Irland: RTÉ setzt Song Contest-Boykott 2027 fort


Irland
- Der irische Sender RTÉ hat heute seine Entscheidung für die Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas gefällt und hält an seinem Boykott des Wettbewerbs fest. In einer Stellungnahme heißt es, die Position von RTÉ bleibt "unverändert" und verweist weiterhin auf die anhaltende Situation im Gazastreifen und die daraus resultierende humanitäre Krise. RTÉ zeigt sich zudem zutiefst besorgt über die anhaltende Weigerung internationale Journalisten Zugang zu gewähren.

RTÉ betonte zugleich, dass man den Wettbewerb auch im kommenden Jahr nicht ausstrahlen werde. Dies war bereits in diesem Jahr der Fall, als man sich dem Boykott der Eurovision nach der Generalversammlung der EBU im Dezember letzten Jahres den Sendeanstalten aus Island, den Niederlanden, Slowenien und Spanien anschloss. Song Contest-Direktor Martin Green drückte sein Bedauern über die Entscheidung des irischen Fernsehens aus.

"Sie bleiben ein geschätzter Teil unserer Familie und wir werden sie vermissen (...) Wir werden den Dialog mit RTÉ fortsetzen und hoffen, sie in Zukunft wieder beim Wettbewerb begrüßen zu dürfen.", so Green. Irland ist damit das erste der genannten fünf Länder, das seinen Boykott offiziell bestätigt hat. Irland ist trotz der Pleiten der letzten Jahre nach wie vor mit sieben Siegen das erfolgreichste Land im Wettbewerb, der letzte Sieg ist nunmehr jedoch schon 30 Jahre her, damals gewann Eimear Quinn mit "The Voice" in Oslo.

Donnerstag, 25. Juni 2026

Irland: Gewerkschaft begrüßt RTÉ-Boykott der Eurovision


Irland
- SIPTU, die größte Gewerkschaft in Irland, hat den Boykott des Eurovision Song Contests von RTÉ begrüßt und wendet sich gleichzeitig an den Sender auch auf die geplante Übertragung der UEFA Nations League-Spiele der irischen Nationalmannschaft gegen Israel zu verzichten. RTÉ erklärte in einer Pressemeldung, dass die Ausgangssituation hier jedoch in einem anderen Rahmen stattfinde, als die freie Entscheidung des Senders, keinen Interpreten zur Eurovision zu schicken oder diese zu übertragen.

"Wir nehmen die Entscheidung von RTÉ und anderen europäischen öffentlich-rechtlichen Sendern zur Kenntnis und loben sie, die Übertragung des Eurovision Song Contest Anfang des Jahres abgelehnt zu haben. Wir fordern RTÉ auf, auch diesmal denselben moralischen Mut zu beweisen und die Übertragung der für September und Oktober geplanten Wettbewerbe zu verweigern", so SIPTU in einer Mitteilung. RTÉ erklärte, dass Übertragung der Fußballspiele hingegen vertraglich geregelt sei und ein Bruch zukünftige Vereinbarungen über Sportübertragungsrechte beeinträchtigen könne.

Den Entschluss sich dem Boykott der Eurovision 2026 anzuschließen habe RTÉ hingegen frei entscheiden können. Der Sender äußerte sich unmittelbar nach dem Finale von Wien, dass man die Situation in einigen Monaten neu bewerten werde. Sollte Israel die Teilnahme von Seiten der EBU weiterhin gestattet bleiben, gilt eine Rückkehr Irlands 2027 als unwahrscheinlich. Irland gilt innerhalb der Europäischen Union als eines der Länder, die sich historisch bedingt am stärksten mit den Palästinensern solidarisieren. 2024 erkannte Irland Palästina als unabhängigen Staat an und schloss sich der südafrikanischen Völkermord-Klage gegen Israel vor dem IGH an.

Dienstag, 19. Mai 2026

Irland: RTÉ hält an bisheriger Meinung fest


Irland
- Kevin Bakhurst, Generaldirektor des irischen Senders RTÉ bestätigte heute Morgen in einem Radio-Interview bei "Morning Ireland" auf RTÉ Radio 1, dass der Rundfunk derzeit "keinen Grund" sehe, zum Eurovision Song Contest im nächsten Jahr zurückzukehren. Irland zog sich in diesem Jahr aufgrund der israelischen Song Contest-Teilnahme vom Wettbewerb in Wien zurück, ähnlich wie die Niederlande, Slowenien, Spanien und später auch Island.

"We haven’t started to think about next year and there’s a long way to go. Our rationale still holds, civilians are still dying in smaller numbers, but they are still dying in significant numbers in Gaza, and also in Lebanon. Journalists are still being targeted, and they still have been up to recently.", so Bakhurst. Als nationaler Rundfunk, für den die Unabhängigkeit und der Schutz von Journalisten sowie Menschenrechte von großem Wert sind, gäbe es momentan keinen Grund die bestehende Meinung zu ändern. Man werde die Situation in den nächsten Monaten erneut bewerten.

RTÉ zog seine Teilnahme unmittelbar nach der Generalversammlung der EBU in Genf zurück. Sowohl führende Politiker in der Republik Irland als auch ein Großteil der Bevölkerung zeigt sich pro-palästinensisch und übt scharfe Kritik am israelischen Vorgehen. Im Mai 2024 erkannte Irland Palästina gemeinsam mit Norwegen und Spanien als unabhängigen Staat an. Irland ist nach wie vor Rekordsieger beim Eurovision Song Contest, der letzte Sieg von Eimear Quinn jährte sich gestern zum 30. Mal. 

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Breaking News: Irland zieht sich vom Song Contest zurück!


Irland
- Das irische Fernsehen RTÉ wird nicht am Eurovision Song Contest 2026 in Wien teilnehmen. Nach der wie bereits erwähnt zugunsten Israels ausgefallenen Verabschiedung des Maßnahmenpakets der EBU wird sich auch das irische Fernsehen dem Boykott der Niederlande und Spaniens anschließen. Gleichzeitig schloss RTÉ aus, den Wettbewerb zu übertragen. Es ist der erste freiwillige Rückzug Irlands vom Eurovision Song Contest seit 1982 und das erste Aussetzen seit 2003. Das Land hat den Wettbewerb sieben Mal gewonnen, zuletzt 1996.

RTÉ hatte, ähnlich wie die Sender aus den Niederlanden oder Spanien eindringlich von einer Teilnahme Israels abgeraten und bereits im Sommer vor einem möglichen Boykott gewarnt. In einem ersten Artikel von RTÉ ist bisher die Absage vom Eurovision Song Contest mit dem Zusatz "More to follow..." zu lesen. RTÉ zitiert den israelischen Präsidenten Yitzak Herzog "Vielen Dank an alle unsere Freunde, die sich für Israels Recht eingesetzt haben, weiterhin zum Eurovision Song Contest beizutragen und daran teilzunehmen. Diese Entscheidung demonstriert Solidarität, Zusammengehörigkeit und Zusammenarbeit und stärkt den Geist der Verbundenheit zwischen den Nationen durch Kultur und Musik."

Mittlerweile liegt auch ein Statement aus Dublin vor: "Nach der heutigen Wintergeneralversammlung der EBU in Genf, auf der Israels Teilnahme am Eurovision Song Contest 2026 bestätigt wurde, bleibt die Position von RTÉ unverändert. RTÉ wird weder am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen noch den Wettbewerb übertragen. RTÉ hält die Beteiligung Irlands angesichts der entsetzlichen Verluste an Menschenleben im Gazastreifen und der dortigen humanitären Krise, die weiterhin das Leben so vieler Zivilisten gefährdet, für unverantwortlich. (...)"

Sonntag, 30. November 2025

Eurofire: Eine Woche Betriebsferien


Irland
- Zunächst einmal wünsche ich allen Lesern einen fröhlichen ersten Advent, die Weihnachtszeit naht heran und mit ihr nicht nur Entscheidungen darüber ob es Gans, Ente oder Kartoffelsalat mit Würstchen geben soll, sondern auch wichtige Entscheidungen in Bezug auf den Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Am Donnerstag und Freitag findet die lang erwartete Generalversammlung der Europäischen Rundfunkunion statt und nach allem was in den letzten Wochen gemeldet und geschrieben wurde, darf man erwarten, dass es dort zwischen den Delegationen der Rundfunkanstalten und Vertretern der EBU hoch hergehen wird.

Noch immer steht die Frage im Raum, ob Israel am Eurovision Song Contest teilnehmen wird oder nicht, eine offizielle Abstimmung der Sendeanstalten wurde von der EBU abgesagt, dennoch wird es eine eingehende Diskussion zu dieser Thematik geben. Mehrere Sender, etwa RTVE in Spanien und RTVSlo aus Slowenien machen ihre Teilnahme in Wien vom Ausschluss Israels abhängig und haben diese Meinung bereits offen kundgetan, weitere Rundfunkanstalten wie RTÉ in Irland, AVROTROS in den Niederlanden und RÚV in Island vertreten einen ähnlichen Standpunkt. Die Maßnahmen der EBU in Hinblick auf das Voting gehen vielen nicht weit genug.

Dagegen gelten insbesondere der ORF aber offenbar auch die ARD, vertreten durch den SWR, als Befürworter der israelischen Teilnahme, andere Stationen wie DR in Dänemark oder NRK in Norwegen verhalten sich neutral und sehen den kulturellen und verbindenden Charakter der Eurovision im Vordergrund. Wie auch immer das Ergebnis der Generalversammlung ausfallen wird, irgendwo wird es Verlierer geben. Die Ergebnisse der Besprechungen tragen wir unverzüglich nach, ich muss aber aller Voraussicht nach trotzdem auf den Freitagabend vertrösten, da ich mich zwischen Montag und Freitagnachmittag zu einem Kurzurlaub nach Dublin verabschiede.

In den Zeitraum dieser Abwesenheit fallen u.a. auch die Bekanntgabe der Teilnehmer des Melodifestivalen in Schweden im kommenden Jahr und gewiss auch weitere interessante Nachrichten, die ich versuchen werde zeitnah nachzuliefern. Man möge es mir aber nachsehen, dass auch ich mal eine kurze Auszeit vom Eurovisionsgeschehen nehmen möchte. Insofern vertröste ich auf die lieben Kollegen diverser Websites und bitte um Geduld, dass ich sämtliche Nachrichten erst Ende der Woche hier zu Papier bringen werde. Ich wünsche eine schöne Woche und hoffentlich möglichst zufriedenstellende Nachrichten aus der ESC-Welt.

Freitag, 21. November 2025

Eurovision 2026: Verhaltene Kommentare zu Änderungen


Europa
- Nachdem die Europäische Rundfunkunion eine Reihe von weiteren Maßnahmen für den nächsten Eurovision Song Contest vorgestellt hat, etwa die Rückkehr des Juryvotings im Halbfinale, die Reduzierung der Stimmzahlen auf zehn Votes pro Anschluss und die Verhinderung von systematischen Wertungsschemen, haben sich einige der mit Fragezeichen gekennzeichneten Rundfunkanstalten zu Wort gemeldet. So haben die beiden belgischen Rundfunkanstalten VRT und RTBF die Schritte der Europäischen Rundfunkunion ausdrücklich begrüßt.

"Wir freuen uns, dass die EBU die in den letzten Monaten von verschiedenen Sendern geäußerten Bedenken ernst nimmt.", heißt es vom flämischen Sender VRT. Für die belgische Song Contest-Teilnahme ist in diesem Jahr der wallonische Sender RTBF zuständig, von dem bisher kein weiteres Statement vorliegt. Das isländische Fernsehen RÚV publizierte einen Artikel mit den neuesten Änderungen, gab jedoch keinen weiteren Kommentar zu seiner möglichen Teilnahme in Wien 2026 ab.

Ein Sprecher des irischen Senders RTÉ erklärte: "Die Ereignisse im Nahen Osten entwickeln sich natürlich von Tag zu Tag. Wie die EBU bereits bestätigt hat, steht die Frage der Teilnahme am Eurovision Song Contest 2026 auf der Tagesordnung der ordentlichen Wintergeneralversammlung des EBU-Vorstands, die im Dezember stattfinden wird." Bis dahin unterstreicht RTÉ auch trotz der Änderungen den Standpunkt, nicht am Song Contest teilnehmen zu wollen, solange Israel auf der Teilnehmerliste zu finden ist. Neben Irland stehen auch die Teilnahme Sloweniens, der Niederlande und Spaniens auf der Kippe.

Mittwoch, 29. Oktober 2025

News-Splitter (1142)


Österreich
- Der ORF hat via Instagram bestätigt, dass Alice Tumler beim österreichischen Vorentscheid "Vienna calling - Wer singt für Österreich?" am 20. Februar Unterstützung in ihrer Tätigkeit als Moderatorin von Cesár Sampson erhält. Der österreichische Vertreter von 2018, der mit "Nobody but you" den dritten Platz in Lissabon erreicht und nebenbei das Juryvoting gewonnen hat, ist zudem als Scout für den Vorentscheid tätig und darf die Veranstaltung nun auch noch moderieren. Beim österreichischen Vorentscheid, der live bei ORF 1 ausgestrahlt wird, sollen zwölf Künstler ihre Beiträge für den Song Contest in Wien performen.

Estland
- Im Rahmen des Vorabendprogramms stellt das estnische Fernsehen ERR heute Abend um 18 Uhr (MEZ) in der Sendung Ringvaade die ersten Interpreten für den Eesti Laul 2026 vor. Heute und morgen werden die zwölf Kandidaten benannt, die sich aus 171 Beiträgen für den estnischen Song Contest-Vorentscheid qualifiziert haben. Die Beiträge selbst sollen spätestens am 4. Dezember folgen. Der Eesti Laul findet am Samstag, den 14. Februar in der Unibet Arena in Tallinn statt und besteht aus zwei Runden. Drei Acts qualifizieren sich per Jury- und Televoting für das Finale, dort wird dann zu 100% Zuschauervoting abgestimmt.

Irland
- Am 24. Januar kommenden Jahres findet der irische Vorentscheid Comórtas Amhrán Náisiúnta für den Pan Celtic Song Contest in Carlow statt. Alle Einsendungen müssen in irischer Sprache erfolgen und bis zum 8. Dezember per E-Mail an pancelticarlow@gmail.com gerichtet werden. Dem Sieger winkt eine Prämie von 1.000 Euro und ein Startplatz beim Pan Celtic Song Contest 2026, der vom 7. bis 11. April stattfindet. Teilnahmeberechtigt sind die keltischen Nationen Irland, Schottland, Wales, Cornwall, die Isle of Man und die Bretagne. Weitere Informationen zur irischen Vorauswahl gibt es hier.

Donnerstag, 11. September 2025

Irland: RTÉ macht Teilnahme von Israel abhängig


Irland
- Das irische Fernsehen RTÉ schließt sich einem möglichen Boykott des Eurovision Song Contests 2026 in Wien an, sollte Israel weiterhin am Wettbewerb teilnehmen dürfen. In einem offiziellen Statement des Senders heißt es: "Die Position von RTÉ ist die, dass Irland nicht am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen wird, sollte die Teilnahme Israels fortgesetzt werden. Die finale Entscheidung über Irlands Teilnahme wird fallen, sobald die EBU ihre Entscheidung getroffen hat." 

Weiter heißt es: "RTÉ hält eine Teilnahme Irlands angesichts der anhaltenden und entsetzlichen Verluste an Menschenleben in Gaza für unverantwortlich. RTÉ ist außerdem zutiefst besorgt über die gezielte Tötung von Journalisten in Gaza, die Verweigerung des Zugangs internationaler Journalisten zu dem Gebiet und die Notlage der verbleibenden Geiseln." RTÉ schließt sich damit der Meinung des spanischen und slowenischen Rundfunks an, die einen offenen Dialog mit der Europäischen Rundfunkunion in dieser Frage gefordert haben.

Zugleich betonte RTÉ, dass man der EBU dafür dankt, dass nach der letzten Generalversammlung ein umfassender Konsultationsprozess angestoßen wurde, bei dem auch die Option einer Abmeldefrist bis Dezember ohne finanzielle Strafen angeboten wird. RTÉ hatte seine Teilnahme in Wien vergangene Woche unter Vorbehalt bestätigt und plant wie diverse andere Nationen, etwa Spanien, Island oder Slowenien weiterhin mit Wien 2026. Eine finale Entscheidung über die israelische Teilnahme wird im Dezember beim nächsten Generaltreffen der EBU erwartet.

Mittwoch, 3. September 2025

Irland: RTÉ bestätigt Teilnahme in Wien 2026


Irland
- Trotz offener Themen mit der Europäischen Rundfunkunion hat das irische Fernsehen RTÉ seine Teilnahme beim nächsten Eurovision Song Contest in Wien bestätigt. RTÉ erklärte, dass man Informationen zur Auswahlmethode im kommenden Jahr in Kürze bekannt gegeben werde. Als wahrscheinlichstes Auswahlprinzip dürfte wieder ein kleiner Vorentscheid im Rahmen der Late Late Show gelten, mit deren Hilfe der irische Sender seit 2015 alle Beiträge für die Eurovision bestimmt hat.

Beim irischen Fernsehen wechselt zudem die Position des Delegationsleiters für den Eurovision Song Contest. Nach jahrelanger Führung durch Michael Kealy übernimmt fortan Alan Tyler die Position des Delegationsleiters. Er war zuvor als leitender Redakteur für Unterhaltungsshows bei der BBC tätig und ist seit 2022 Unterhaltungs- und Musikchef beim irischen Fernsehen. Der bisherige Delegationsleiter Michael Kealy wird dafür Co-Produzent für die Late Late Show, die jede Woche freitags bei RTÉ zu sehen ist.

Irland, nach wie vor Spitzenreiter im Medaillenspiegel des Eurovision Song Contests, wurde in diesem Jahr von der norwegischen Sängerin Emmy mit "Laika Party" vertreten und belegte den 13. Platz im Halbfinale von Basel. Irland schied damit abermals bereits im Vorlauf aus. Nach recht erfolgreichen Jahren Anfang der 2010er konnten sich irische Beiträge zuletzt nur 2018 mit Ryan O'Shaughnessy und zuletzt 2024 mit Bambie Thug für das Finale der Eurovision qualifizieren. Der letzte Sieg gelang Eimear Quinn im Jahr 1996.

Freitag, 15. August 2025

Irland: RTÉ legt Teilnahmekosten für Basel offen


Irland
- Das irische Fernsehen RTÉ hat seine Gesamtkosten für den Eurovision Song Contest 2025 in Basel offengelegt. Demnach hat der Sender insgesamt 385.000 Euro ausgegeben, darin enthalten ist u.a. die grundsätzliche Startgebühr von 100.270 Euro. Erstmals seit 2022 hat der irische Rundfunk etwas weniger als in den Vorjahren für die Song Contest-Teilnahme ausgegeben, 2024 lagen die Gesamtkosten noch bei rund 390.000 Euro, im Jahr zuvor bei 340.000 Euro.

Die Teilnahmegebühr selbst sank ebenfalls um rund 180 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Wie der Irish Mirror weiterhin meldet wurden etwa 79.200 Euro für das Staging und die Performance zu "Laika party" von Emmy ausgegeben. Hinzu kommen rund 50.800 Euro für Unterkünfte der 19köpfigen Delegation, Flugkosten in Höhe von 7.500 Euro, Transportkosten in Höhe von 1.400 Euro, rund 12.080 Euro für Verpflegung und etwa 2.500 Euro für die Repräsentanz vor Ort. 

Emmy konnte sich mit "Laika party" als 13. in ihrem Halbfinale nicht für die Endrunde von Basel qualifizieren. Die Teilnahmebestätigung für den Eurovision Song Contest 2026 in Österreich steht ebenfalls noch aus. RTÉ hatte nach dem Finale von Basel detaillierte Televotingergebnisse von der EBU angefordert, nicht zuletzt, da man Zweifel an der Rechtmäßigkeit des israelischen Televotingsieges hat. Von den irischen Zuschauern erhielt Yuval Raphael zehn Punkte, was angesichts der großen Unterstützung der Iren für Palästina erstaunlich ist.

Samstag, 19. Juli 2025

News-Splitter (1135)


Albanien
- Elhaida Dani wird auch in diesem Jahr wieder als Artistic Director beim albanischen Festivali i Këngës arbeiten. Die Sängerin, die Albanien 2015 beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten hat, nimmt diese Aufgabe somit zum zweiten Mal in Folge wahr. Sie ist u.a. damit beauftragt, die musikalische und künstlerische Qualität im Wettbewerb zu gewährleisten. Aller Voraussicht nach wird das Festivali i Këngës wieder im Dezember im Zeitraum um die Weihnachtstage stattfinden. Seit dem Debüt Albaniens beim Eurovision Song Contest wurde das Festival alljährlich dazu genutzt, um den albanischen Beitrag für die Eurovision zu ermitteln.

Österreich
- Sowohl der Wiener Stadtrat als auch der Innsbrucker Gemeinderat haben in dieser Woche die Bewerbungen um die Ausrichtung des Eurovision Song Contests abgesegnet. Wie es etwa aus Innsbruck heißt, wurde die Bewerbung und damit verbundene Austragung des 70. Song Contests mit 22 zu 18 Stimmen befürwortet. "Es ist uns gelungen, gemeinsam mit Tourismus und Wirtschaft eine tolle Finanzierung aufzustellen.", erklärte Bürgermeister Anzengruber. Zuvor hatte bereits die Stadt Wien die finanziellen Rahmenbedingungen für eine mögliche Austragung geschaffen. Wo der Song Contest im kommenden Jahr stattfinden wird, soll im Laufe des Augusts entschieden und durch den ORF bekannt gegeben werden.

Irland
- Die Europäische Rundfunkunion hat auch zwei Monate nach dem Finale des Eurovision Song Contests offenbar noch nicht die vom irischen Sender RTÉ angeforderten detaillierten Aufschlüsselungen im Televoting des Finals 2025 offengelegt. Der irische Rundfunk fragte diese Zahlen an, nachdem im Zuschauervoting zehn Punkte an den israelischen Beitrag von Yuval Raphael gegeben wurden. Nach Angaben des Senders kann die Aufschlüsselung jedoch bis August diesen Jahres dauern. RTÉ ist eine von mehreren Rundfunkanstalten, die nach dem Finale des Song Contests eine aktive Debatte um die israelische Song Contest-Teilnahme fordern sowie die überaus hohe Punktezahl im Televoting anzweifeln.

Dienstag, 20. Mai 2025

News-Splitter (1129)


Schweiz
- Der Eurovision Song Contest hat beim Schweizer Fernsehen für Rekordquoten gesorgt. Wie der SRF meldet, haben bis zu 880.000 Zuschauer die Finalshow bei SRF 1 am Samstag verfolgt, was einem Marktanteil von 57,5% entspricht. Damit wurden selbst die Zuschauerzahlen aus dem Vorjahr übertroffen, als Nemo den dritten Sieg für die Schweiz holte. Hinzu kommen 411.000 Zuschauer, die sich das erste Halbfinale angesehen haben und 458.000 Zuschauer im zweiten Halbfinale. Nicht inkludiert sind die Einschaltquoten der italienisch- und französischsprachigen Schweiz. Für die Schweiz trat in diesem Jahr Zoë Më mit "Voyage" an, die am Ende den zehnten Platz belegte.

Irland
- Auch das irische Fernsehen RTÉ hat von der Europäischen Rundfunkunion eine Aufschlüsselung der Televotingzahlen angefordert. Gegenüber dem Irish Independent erklärte ein Sprecher: "RTÉ hat die EBU und ihren Abstimmungspartner Once um eine Aufschlüsselung der Abstimmungszahlen gebeten. RTÉ freut sich darauf, an den Diskussionen und der Überprüfung teilzunehmen." Damit ist das irische Fernsehen bereits die siebte Rundfunkanstalt, die sich an der breiten Diskussion rund um den diesjährigen Wettbewerb beteiligen wird. Ähnliche Anfragen gingen bei der EBU bereits u.a. aus Belgien, Spanien, Island und Finnland ein.

Österreich
- Die erste Stadt in Österreich, die offen erklärt hat, keine Bewerbung um die Ausrichtung für den Eurovision Song Contest einzureichen ist Salzburg. Bürgermeister Bernhard Auinger erklärte bereits am Sonntagmittag, dass seine Stadt nicht die Kapazitäten hat, um den Wettbewerb pflichtbewusst auszutragen. "Salzburg ist Mozartstadt, Salzburg ist die Stadt der Musik. Aber im zweiten Blick muss man fairerweise sagen: Ich glaube, dass wir weder die räumlichen noch die technischen Kapazitäten haben.", heißt es aus dem Salzburger Rathaus. Die einzig mögliche Option, die Salzburgarena für das Event freizuhalten sei de facto unmöglich hieß es in einer Mitteilung an das ORF-Landesstudio.

Montag, 12. Mai 2025

News-Splitter (1123)


Irland
- Wenn es am Samstagabend "Dublin calling" heißt, wird es ein Wiedersehen mit Nicky Byrne beim Eurovision Song Contest geben. Der ehenalige Westlife-Sänger vertrat Irland mit dem Titel "Sunlight" im Halbfinale von Stockholm im Jahr 2016 und schied damals als 15. in seinem Vorlauf aus. Eingerahmt wurde sein eigener Song Contest-Auftritt von weiteren Engagements als Spokesperson der Jurywertungen zwischen 2013 und 2015 sowie 2017 und 2018. RTÉ überträgt die beiden Halbfinals in diesem Jahr bei RTÉ und das Finale im Hauptprogramm auf RTÉ One. Kommentiert werden alle drei Shows von Marty Whelan.

Deutschland
- Wer sich am Samstagabend über die Landstraßen Brandenburgs fährt, hat dennoch die Gelegenheit am Eurovision Song Contest teilzunehmen. Das große Finale aus Basel wird ab 21 Uhr von RBB radioeins unter dem Titel "Germany - Zero Points!" ausgestrahlt. Der an die ARD angeschlossene Radiosender des RBB sendet aus Potsdam und veranstaltet in seinem Studio 14 bereits ab 20 Uhr ein großes Public Viewing, das von Amelie Ernst und Max Spalleck moderiert wird. Weitere Informationen gibt es hier. Der Eurovision Song Contest wurde in den letzten Jahren immer wieder auch im Radio übertragen, etwa von 2010 bis 2012 bei NDR2 und 2011 bei WDR 1Live.

Kanada
- Gut zwei Jahre nachdem Martin Österdahl in Liverpool bei einer Pressekonferenz erklärte, dass das Spin-Off Eurovision Canada ins Stocken geraten sei, scheint man nunmehr einen neuen Versuch zu wagen, das Konzept des Eurovision Song Contests auch in Kanada zu etablieren. Wie das kanadische Medienmagazin Deadline berichtet, gäbe es berechtigte Hoffnungen, dass die Produktionsfirma Voxavotion und CBC bzw. Radio Canada die Planungen erneut aufnehmen werden. Geplant war ursprünglich ein mehrstufiger Wettbewerb, an dem die zehn Provinzen und drei Territorien Kanadas teilnehmen sollen und sich über Vorrunden und Halbfinals für eine große Finalshow qualifizieren sollen.

Montag, 14. April 2025

Road to Basel (18/37): Irland


Irland - Ireland - l'Irelande - Éire

In A Nutshell:
Hauptstadt: Dublin (1.167km Luftlinie bis Basel)
Einwohner: 5,2 Mio.
Amtssprachen: Irisch, Englisch
TLD, Kfz, IOC: .ie/IRL/IRL

Trivia To Go: 
Irland ist nicht nur für den Heiligen Patrick bekannt, für den weltweit am 17. März Flüsse und Sehenswürdigkeiten grün gefärbt werden, sondern auch die Heimat des Halloweens. Je nach Nachschlagewerk leitet es sich etwa vom keltischen Samhain, zu Ehren des gleichnamigen Totengottes ab. Die Encyclopædia Britannica sieht in Halloween das Sommerende, bei dem das Vieh in die Ställe gebracht wurde, Meyers Konversations-Lexikon sieht Bezüge zwischen der Welt der Lebenden und dem Geisterreich, dessen Wände in der Nacht vom 31. Oktober am durchlässigsten sind. Unabhängig von der genauen Herkunft hat sich Halloween mittlerweile weltweit kommerziell etabliert.

Zur ESC-Geschichte:
Debüt: 1965 mit Butch Moore und "Walking the streets in the rain"
Bestes Ergebnis: 1. Platz (1970, 1980, 1987, 1992, 1993, 1994, 1996)
Teilnahmen insgesamt: 57x
Davon im Semi ausgeschieden: 11x
Im Ewigen Medaillenspiegel: Platz 1 (7, 4, 1)
Letzter Beitrag: Bambie Thug mit "Doomsday blue"
Rundfunkanstalt: RTÉ

Der ESC-Beitrag im Jahr 2025:
Interpret: Emmy
Lied: Laika Party (Text)
Sprache: Englisch
Text & Musik: Emmy, Erlend Guttulsrud Kristiansen, Larissa Tormey, Truls Marius Aarra, Henrik Østlund
Auswahlmodus: Eurosong, nationaler Vorentscheid im Rahmen der Late Late Show am 7. Februar in Dublin mit sechs Interpreten. Entschieden wurde zu je einem Drittel per internationaler Jury, einer nationalen Expertenjury und Televoting
Teilnahme im...: 2. Halbfinale am 15. Mai

Emmy Kristine Guttulsrud Kristiansen wurde am 13. September 2000 in Holmestrand im norwegischen Vestfold geboren. Sie nahm 2015 im Alter von 14 Jahren am Melodi Grand Prix Junior teil, ähnlich wie zuvor bereits ihr Bruder mit Co-Komponist Erlend. Es erschienen diverse Singles ehe sich Emmy 2021 mit "Witch woods" beim norwegischen Melodi Grand Prix für Rotterdam bewarb, dort jedoch im Finale vorzeitig ausschied. 2023 war sie Teil der norwegischen ESC-Jury, ein Jahr später trat sie als Komponistin von "Woman show" von Mathilde SPZ feat. Chris Archer & Slam Dunk auf, das sich nicht in der Vorrunde behaupten konnte. In diesem Jahr war sie neben ihrer eigenen Gesangstätigkeit auch als Songwriterin von Citi Zēnis Supernova-Beitrag "Ramtai" beteiligt.

Platzierung in den Wettquoten: 18 von 37 (125/1)

Eur
ofires Meinung:
 10 von 12 Punkten
Ihre stimmlichen Defizite gleicht Emmy bei mir durch die rührende Geschichte über die Straßenhündin Laika, die 1957 im Rahmen der sowjetischen Mission Sputnik 2 in den Weltraum geschossen wurde, locker wieder aus. Anders als die Strophen von "Laika Party" hoffen lassen, starb Laika bereits wenige Stunden nach dem Start an Überhitzung und Stress im Erdorbit. Irgendwie haben die Norweger einen Hang dazu eben jenes Thema zu besingen, gab es doch schon 2016 ein Lied beim Melodi Grand Prix mit ähnlichem Inhalt. Ich drücke Irland wieder einmal die Daumen, befürchte aber, dass es am Ende doch an der Show und der Stimme daran scheitern könnte, das Irland im Jahr 1 nach Bambie Thug im Halbfinale straucheln wird.

Userabstimmung: Diese Abstimmung ist beendet. Das Ergebnis präsentieren wir am 4. Mai.

Musikvideo:
Emmy - Laika Party

Mittwoch, 26. Februar 2025

News-Splitter (1099)


Norwegen
- Die norwegische Delegation rund um Kyle Alessandro hat Änderungen angekündigt, um Ähnlichkeiten mit dem armenischen Beitrag von Parg vorzubeugen. Wie der Sender NRK bestätigt, habe man festgestellt, dass es einige Gemeinsamkeiten zwischen den Auftritten beider Interpreten geht, sowohl was die Performance als auch die Outfits betrifft. "Für uns ist das eindeutig nicht optimal und das ist etwas womit wir uns befassen müssen.", erklärte Delegationsleiter Mads Torklep. Noch in dieser Woche werde man damit beginnen, das Konzept auf die große Eurovisionsbühne umzusetzen.

Irland
- Der für Irland gesetzte Beitrag "Laika party" bricht keine Regeln, wie RTÉ bestätigt hat. Vor wenigen Tagen hat der Irish Independent hinterfragt, ob der von der norwegischen Sängerin Emmy performte Titel nicht gegen das Regelwerk des Vorentscheids Eurosong verstößt, in dem es heißt, dass Bewerbungen nicht zugelassen seien, die in anderen Ländern an der Vorauswahl teilnehmen. Der Titel entstand während eines Songwriting Camps und wurde automatisch an NRK überspielt, fand jedoch keine Berücksichtigung. Da der Beitrag jedoch nicht aktiv eingereicht wurde, sei die Nominierung für Irland legitim, so ein RTÉ-Sprecher.

Island
- Delegationsleiter Felix Bergsson, zudem Mitglied der Reference Group, setzt sich für die Rückkehr der Jury in den Halbfinals ein. Ihm zufolge würde das aktuelle, 100%ige Zuschauervoting Länder mit großer Diaspora bevorzugen. "Ich hoffe, dass dies eines Tages wieder geändert wird.", so Bergsson. Unterdessen machen absurde Plagiatsvorwürfe die Runde, wonach der Titel "Róa" von Væb vom israelischen Lied "Hatunat haShana" von Komponist Ofir Cohen abgekupfert sein soll. Der Komponist hat sich diesbezüglich an die EBU gerichtet. Von Væb selbst hieß es: "Wir haben dieses Lied noch nie in unserem Leben gehört. Wir hören keine israelische Musik."

Samstag, 8. Februar 2025

Irland: Emmy gewinnt Eurosong mit "Laika party"!


Irland
- Die Geschichte über den in einer Sojuskapsel ins All geschickten sowjetischen Straßenhund Laika darf nun endlich zum Eurovision Song Contest. 2016 versuchten es The Hungry Hearts feat. Lisa Dillan bereits einmal mit einem "Laika" für Norwegen zum Song Contest nach Stockholm zu fahren, heuer schafft es die 24jährige Norwegerin Emmy Kristine Guttulsrud Kristiansen in irischen Diensten, den Tribut an den ersten Hund im Weltall und sein tragisches Schicksal bei der Eurovision zum Vortrag zu bringen, Zuschauer und Juroren waren sich dabei größtenteils einig.

Das Ergebnis des irischen Vorentscheids (int., nat. Jury + Televoting):
01. - 034 (10+12+12) - Emmy - Laika party
02. - 026 (12+10+04) - Samantha Mumba - My way
03. - 020 (06+06+08) - Bobbi Arlo - Powerplay
04. - 018 (08+08+02) - Reylta - Fire
05. - 018 (04+04+10) - Nyl - Growth
06. - 010 (02+02+06) - Adgy - Run into the night

Emmy wurde 2000 in Holmestrand unweit von Oslo geboren und nahm 2011 und 2015 am Melodi Grand Prix Junior teil. Vor vier Jahren bewarb sie sich mit "Witch woods" zudem für den Melodi Grand Prix 2021, wurde damals dritte in ihrer Vorrunde und zog ins Finale ein, die Platzierung dort ist hingegen nicht bekannt. Letztes Jahr war sie als Songwriterin für den Beitrag "Woman show", der in der Vorrunde ausschied. Via TikTok machte sie später auch international auf sich aufmerksam, sodass der irische Sender RTÉ sie als eine der Kandidatinnen für den Eurosong 2025 nominierte.

Emmy - Laika party

Freitag, 7. Februar 2025

Heute: Irischer Vorentscheid für Basel


Irland
- Ein Jahr ist es her, da hat Irland den Stilbruch begangen und statt eines seichten Popliedes Bambie Thug für den Eurovision Song Contest ausgewählt. Die Mission war erfolgreich, am Ende sprang der sechste Platz im Malmö dabei heraus, das beste Ergebnis der letzten 25 Jahre. Heute Abend wird in den RTÉ-Studios in Dublin der Nachfolger gesucht, in der Late Late Show mit Patrick Kielty treten sechs Acts auf, um das Ticket für den Eurovision Song Contest in Basel zu erlangen.

Die Teilnehmer des irischen Vorentscheids 2025:
01. - Adgy - Run into the night
02. - Bobbie Arlo - Powerplay
03. - Reylta - Fire
04. - Samantha Mumba - My way
05. - Niyl - Growth
06. - Emmy - Laika party

Entschieden wird zu jeweils 33% durch eine internationale Jury, eine irische Jury und das Publikum. Im Studio selbst sitzen zudem ebenfalls vier Kommentatoren, darunter Bambie Thug selbst, die jedoch keinerlei Votingrecht haben. Zudem werden Linda Martin, Niamh Kavanagh und Eimear Quinn eine besondere Version von "Tattoo" singen. Wer möchte, kann sich den irischen Vorentscheid Eurosong ab 22:35 Uhr (MEZ, 21:35 Uhr Ortszeit) hier im Livestream von RTÉ 1 anschauen. Irland tritt im zweiten Halbfinale von Basel am 15. Mai an.

Donnerstag, 6. Februar 2025

News-Splitter (1087)


Irland
- Morgen Abend findet in der Late Late Show der irische Vorentscheid für Basel statt und mittlerweile hat der Sender RTÉ auch die Studiojury seines Eurosongs vorgestellt, die morgen Abend ab 22:35 Uhr (MEZ) ihr Urteil vor laufenden Kamera feilbieten. Demnach sitzen neben Bambie Thug u.a. Donal Skehan, der 2008 mit "Double-crossed my heart" am irischen Vorentscheid teilnahm und seither u.a. diverse Kochbücher geschrieben hat, RTÉ 2fm-Moderatorin Laura Fox und Tänzer Arthur Gourounlian. Alle Informationen zum irischen Vorentscheid folgen morgen in einem separaten Posting.

Türkei/Griechenland 
- Um den Text des griechischen Song Contest-Beitrags "Asteromata" von Klavdia hat sich inzwischen auch das türkische Fernsehen TRT eingeschaltet. Der Sender, der selbst seit 2013 bei der Eurovision fehlt, wolle Protest bei der EBU einlegen, da Klavdias Song offenbar Anspielungen an den pontischen Völkermord enthält. Während die Ereignisse zwischen 1914 und 1922 u.a. von Griechenland und Armenien als Völkermord anerkannt werden, beruft sich die Türkei als Nachfolger des Osmanischen Reiches darauf, dass die meisten Todesfälle auf die Wirren des Ersten Weltkriegs zurückzuführen seien.

Estland
- Der estnische Rundfunk ERR hat unterdessen die Startreihenfolge der 16 Teilnehmer beim Eesti Laul 2025 zugelost. Am 15. Februar stellen sie sich in zwei Wertungsrunde einer Jury und den Zuschauern zur Wahl. Eröffnet wird die Show demnach von Ant und "Tomorrow never comes" und endet mit Marta Lotta und "Tantsin veel". Der von vielen favorisierte Titel "Espresso Macchiato" von Tommy Cash tritt an vorletzter Position an. Die Show wird am 15. Februar von Eda-Ines Etti, die Estland 2000 in Stockholm vertrat und Korea moderiert und besteht aus zwei Wertungsrunden. Zunächst werden drei Superfinalisten bestimmt, die finale Entscheidung fällen die Zuschauer durch 100% Televoting.