Freitag, 24. Mai 2019

News-Splitter (758)



Litauen - Nach Estland hat auch Litauen als zweites baltisches Land seine Teilnahme am Eurovision Song Contest in den Niederlanden bestätigt. Delegationsleiter Audrius Giržadas kündigte an, den nationalen Vorentscheid "Eurovizijos" möglicherweise zu überarbeiten. Im Interview mit der Website 15min.lt erklärte er, dass die Änderungen u.a. eine Reduzierung der Shows, eine transparentere Jury und die Öffnung des Vorentscheids für ausländische Interpreten vorsehen. Man wolle aber weiterhin die litauische Musikindustrie fördern und diese in Zukunft mehr involvieren, ähnlich wie dies z.B. in Estland geschieht.

Schweden - Der Schwede Ola Melzig wird im nächsten Jahr nicht in seiner Rolle als Head of Production zum Eurovision Song Contest zurückkehren. Der Inhaber von M&M Productions hat seit 2000 insgesamt dreizehn Song Contests produziert, möchte sich nun aber zunächst auf den amerikanischen Markt konzentrieren. Er hoffe jedoch in Zukunft wieder in die Produktion des Wettbewerbs eingebunden zu werden. Für 2020 wird sich M&M Productions jedoch nicht mit einer Ausschreibung bei der EBU bewerben. Ob Melzig in Zukunft beim geplanten American Song Contest einsteigen wird, ist nicht bekannt.

Russland - Ein Jahr nach dem Ausscheiden von Julia Samoylova in Lissabon ist der Eurovision Song Contest wieder mit Topraten bei den Einschaltquoten in Russland dabei. Das Finale erzielte in Städten mit über 100.000 Einwohnern im Schnitt 28,2% Marktanteil, in Moskau sogar 36,8%. Auch die beiden Halbfinals erreichten im Schnitt 11,8% und 17,2% Marktanteil. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Wettbewerb in Tel Aviv einen Zuwachs von 55% verbuchen können. Sergey Lazarev belegte im Finale am letzten Samstag den dritten Platz mit "Scream", ähnlich wie bei seiner ersten Teilnahme 2016 mit "You're the only one".

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