Montag, 18. Februar 2019

News-Splitter (723)



Ungarn - Ein nicht näher genannter Beitrag des ungarischen Vorentscheids "A Dal" steht unter Plagiatsverdacht. Wie der Sender MTVA bestätigte, werde derzeit geprüft, ob der Song nicht gegen das geltende Regelwerk des Vorentscheids verstoße. Sollte dies der Fall sein und die Prüfung eine Verletzung der Regeln ergeben, so stünden mit Konyha und Gergő Oláh zwei mögliche Ersatzkandidaten bereit. Das Finale des ungarischen Vorentscheids findet am Samstag, den 23. Februar in Budapest statt.

Update [14:13 Uhr]: Inzwischen hat MTVA den Titel "Help me out of here" von Petruska vom Vorentscheid ausgeschlossen und durch Gergő Oláh und "Hozzád bújnék" ersetzt. Der disqualifizierte Titel soll frappierende Ähnlichkeiten mit "White sky" von Vampire Weekend haben.

Portugal - Das erste Halbfinale des Festival da Canção 2019 wurde in Portugal von 620.000 Zuschauern verfolgt. Der staatliche Sender RTP 1 fuhr damit einen Marktanteil von 6,4% in der Zielgruppe ein, muss jedoch auch einen Einbruch von rund 147.000 Zuschauern im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen, als Portugal jedoch auch den Status des Gastgebers für den Eurovision Song Contest inne trug. Kommenden Samstag geht der portugiesische Vorentscheid in die zweite Runde, dann treten erneut acht Interpreten um die verbliebenen vier Finalplätze ein.

Frankreich - Sie will es vor dem Ende ihrer musikalischen Karriere noch einmal wissen. Lisa Angell, die Frankreich 2015 in Wien mit dem Titel "N'oubliez pas" vertreten hat, startet einen Anlauf in der französischen Ausgabe von "The Voice". Sie möchte die Uhr noch einmal zurückstellen, sagte sie, während sie auf ihre Eurovisionsteilnahme angesprochen wurde. Zwei der Coaches drückten den Buzzer, sie entschied sich für das Team von Chansonnier Julien Clerc, in der Nachbetrachtung sagte der englisch-libanesische Sänger Mika, dass er es bereue, sich nicht umgedreht zu haben. Wir dürfen von Lisa also noch mehr erwarten.

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