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Dienstag, 7. Juli 2026

Ungarn: M1 stellt Nachrichtendienst vorübergehend ein


Ungarn
- Nur wenige Tage nach der Änderung des Mediengesetzes in Ungarn und der damit verbundenen Umstrukturierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat der Sender MTVA seinen Sendebetrieb eingestellt. Ab 16 Uhr (MESZ) wurde die Ausstrahlung eingestellt und durch eine Programmtafel ersetzt, in der sich der Sender öffentlich entschuldigt. Ebenso stellte der Radiosender Kossuth Rádió seinen Betrieb ein.

"Die öffentlich-rechtlichen Medien sollten nicht lügen. Wir entschuldigen uns dafür, dass wir das so viele Jahre lang getan haben! Die öffentlich-rechtlichen Medien befinden sich im Wandel, um in Zukunft unabhängig und glaubwürdig zu sein. Das Nachrichtenangebot ist vorübergehend eingestellt. Bitte bleiben Sie bei uns", heißt es in der schwarz-weißen Einblendung. Der Nachrichtendienst des Senders M1 bleibe vorerst eingestellt, bis hierhin laufen nur Filme.

"Ein historischer Tag. Die Propaganda-Übertragung auf den Flächen der öffentlich-rechtlichen Medien endete heute. Sie haben nachts gelogen, sie haben tagsüber gelogen, sie haben auf jeder Wellenlänge gelogen. Jetzt ist es vorbei.", erklärte Präsident Peter Magyar über soziale Medienkanäle. Magyar setzte sich nach seiner Vereidigung dafür ein, die Unabhängigkeit staatlicher Medien wiederherstellen zu wollen. 

Freitag, 3. Juli 2026

Ungarn: Änderung des Mediengesetzes verabschiedet


Ungarn
- Mit 145 Ja- zu 39 Nein-Stimmen hat das ungarische Parlament einer Änderung des Mediengesetzes zugestimmt. Während die oppositionelle Fidesz den Vorschlag ablehnte, wurde die Änderung von der regierenden Tisza-Partei und Mi Hazánk unterstützt. Darin geht es, die öffentlich-rechtlichen Medien umzustrukturieren und ihre Nutzung für Propagandazwecke abzuschaffen. Dies sieht u.a. die Auflösung des Senders MTVA vor.

MTVA und Duna Média Service sollen durch zwei neue Organisationen ersetzt werden, Magyar Rádio és Televízío, das ungarische Fernsehen und Radio sowie Magyar Távirati Iroda (das ungarische Telegraphenamt). Die Führungsebene von MTVA und Duna sollen ausgewechselt werden, die neuen Vorsitzenden durch öffentliche Ausschreibungen statt direkte Ernennungen ausgewählt werden. Ministerpräsident Magyar machte es sich zu seinem Ziel, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wieder unabhängig zu gestalten.

Beiden Sendern wurde unter der Kontrolle der Regierung Órban vorgeworfen, zu sehr unter staatlicher Kontrolle zu stehen. Ob die neu aufgestellten Rundfunkanstalten die rechtliche Nachfolge von MTVA und Duna antreten bleibt abzuwarten. Falls nicht, müsste sich das ungarische Fernsehen erneut um die EBU-Mitgliedschaft bemühen um u.a. am Eurovision Song Contest teilzunehmen. Die EBU hat in der Vergangenheit bereits Ausnahmen für Sender gemacht, die auf die Vollmitgliedschaft warteten, etwa den Sender KAN im Jahr 2018.

Freitag, 22. Mai 2026

Ungarn: Kulturminister soll Rückkehr-Optionen prüfen


Ungarn
- Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar erklärte, dass er den Kulturminister bzw. Staatssekretär beauftragt hat, die mögliche Rückkehr Ungarns zum Eurovision Song Contest zu prüfen. In einem Interview mit dem ORF erklärte Magyar, die Entscheidung ob Ungarn zurückkehrt läge nicht bei ihm, er sehe jedoch keinen Grund, warum Ungarn nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen sollte.

"Es ist nicht meine Entscheidung, ob Ungarn erneut an diesem Wettbewerb teilnimmt. Ich habe viele Briefe und Bitten von jungen Menschen erhalten, Ungarn für diesen Wettbewerb zu nominieren. Daher werde ich den Kulturminister bzw. den Staatssekretär beauftragen, unsere Möglichkeiten zu prüfen (...)", so Magyar. Die endgültige Entscheidung liegt beim öffentlich-rechtlichen Sender MTVA.

Dieser wurde in den vergangenen Jahren massiv nach dem Willen Orbáns umgestaltet und ist stark unter staatliche Kontrolle geraten. MTVA hat nach dem Rückzug im Anschluss an den Song Contest 2019 nie formell einen Grund genannt, warum Ungarn sich vom Wettbewerb zurückgezogen hat. Ab 2020/21 setzte MTVA aus und formte seinen ursprünglichen Vorentscheid "A Dal" zum einem nationalen Musikfestival um.

Mittwoch, 15. April 2026

News-Splitter (1152)


Island
- Vergangenen Donnerstag verstarb Björgvin Helgi Halldórsson im Alter von 74 Jahren unerwartet. Er wurde 1951 in Hafnarfjörður geboren und warte Mitglied mehrerer Bands wie Bendix und Brimkló, ehe er Island 1995 mit "Núna" beim Eurovision Song Contest in Dublin vertrat, wo er den 15. Platz belegte. Zudem war er als Sprecher beim Radiosender Stöð 2. 2017, als seine Tochter Svala für Island beim Song Contest in Kiew teilnahm, vergab er die isländischen Jurypunkte. In seiner Karriere veröffentlichte er über 20 Alben. 

Ungarn
- Nach der Abwahl von Viktor Órban in Ungarn mehren sich die Spekulationen um eine mögliche Rückkehr Ungarns zum Eurovision Song Contest. Mehrere Medien berichten, dass durch den pro-westlichen Kurs von Peter Magyar auch der Anschluss an die Eurovision wieder in den Fokus rücken könnte. Vor seiner Wahl erklärte Magyar: "Ich weiß nicht, ob die Regierung dafür verantwortlich ist, aber wenn ja, dann werden wir uns darum kümmern." Aus seiner Sicht sei der Rückzug ab 2020 ein Fehler gewesen. Die letztliche Entscheidung über den Eurovision Song Contest hängt jedoch vom Sender MTVA ab.

USA
- Der Eurovision Song Contest 2026 wird in diesem Jahr erstmals via Youtube auch in den Vereinigten Staaten zu sehen sein. Dies vermeldet die Europäische Rundfunkunion, die mit Youtube entsprechende Vereinbarungen getroffen hat. In den letzten Jahren war der Contest lediglich über den Streaming-Service Peacock von NBC in den USA verfügbar. Der offizielle Livestream bei Youtube war durch Geoblocking in den USA nicht zu sehen. Zuvor hatten mehrere kleine Lokal- und Spartensender den Song Contest in den USA übertragen.

Sonntag, 29. März 2026

Ungarn: Re Va Dame gewinnt "A Dal" 2026


Ungarn
- Wäre Ungarn noch aktives Teilnehmerland am Eurovision Song Contest, wäre dies der Beitrag für dieses Jahr geworden. Mit "Veled álmodtam" gewann Re Va Dame gestern Abend das Finale von A Dal, dem ursprünglichen Vorentscheid des ungarischen Fernsehens MTVA. Nachdem sich das Land jedoch 2020 vom Eurovision Song Contest verabschiedet hatte, wurde der Wettbewerb lediglich auf nationaler Ebene fortgeführt.

An A Dal nahmen in diesem Jahr 30 Interpreten teil, elf davon nahmen gestern Abend an der Finalshow in Budapest teil. Mit 22 Punkten im Juryvoting landete "Veled álmodtam" zwar nur auf dem dritten Platz, in Kombination mit der Telefonabstimmung konnte Re Va Dame jedoch an BariLaci mit "Talán" und Dorimoczi mit "Szuzi" vorbeiziehen, die bei den Juroren zuvor 28 Punkte erreichten. Ungarn nahm zuletzt 2019 mit Joci Pápai am Song Contest in Tel Aviv teil.

Re Me Dame - Veled álmodtam

Freitag, 31. Oktober 2025

Ungarn: "A Dal" auch 2026 ohne Eurovisionsbezug


Ungarn
- Anders als bei Rumänien oder Bulgarien scheint es das ungarische Fernsehen MTVA weiterhin nicht an der Eurovision interessiert zu sein. Seit heute ist das Bewerbungsfenster für den einstigen Vorentscheid "A Dal 2026" geöffnet und endet am 22. November um 22 Uhr (MEZ). Der Wettbewerbs steht ungarischen Staatsbürgern bzw. ungarischen Muttersprachlern offen, die bereits einen Plattenvertrag vorweisen können.

Entgegen der EBU-Regularien für Song Contest-Beiträge dürfen eingereichte Songs nicht vor dem 15. Juni 2025 kommerziell vertrieben oder anderweitig öffentlich aufgeführt worden sein, zudem liegt die Maximallänge der Beiträge bei 3:30 Minuten und damit in beiden Fällen oberhalb der EBU-Vorgaben für die Teilnahme am Eurovision Song Contest. Der einstige Vorentscheid "A Dal" wird somit weiterhin lediglich als nationales Musikereignis stattfinden.

Insgesamt plant MTVA für "A Dal" mit 30 Beiträgen, die in mehreren Vorrunden für das Finale ausgesiebt werden. Das komplette Regelwerk von "A Dal" kann hier (auf Ungarisch) eingesehen werden. Ungarn nahm zuletzt 2019 am Eurovision Song Contest teil und schied dort mit Joci Pápai und "Az én apám" im Halbfinale aus. Zuvor qualifizierte sich das Land zwischen 2011 und 2018 durchgängig für die Endrunde. Die offiziellen Gründe für den Rückzug beim Song Contest hat MTVA nie öffentlich bekannt gegeben.

Sonntag, 24. August 2025

Ungarn: Oppositionskandidat will Ungarn zurückbringen


Ungarn
- Nach dem Ausscheiden von Joci Pápai beim Eurovision Song Contest 2019 im Halbfinale von Tel Aviv ist Ungarn sang- und klanglos aus dem Kreis der Song Contest-Teilnehmer ausgeschieden. Eine richtige Erklärung für die Gründe gab es bis heute nicht vom zuständigen Sender MTVA, als wahrscheinlich gelten politisch motivierte Gründe um die konservative Politik der Órban-Regierung, den der Wettbewerb zu bunt und inklusiv ist. MTVA erklärte, man wolle den Fokus lieber auf lokale Talente legen, wodurch der Vorentscheid "A Dal" zu einem ungarischen Musikfestival umgebaut wurde.

Oppositionskandidat Péter Magyar erklärte in einer Fragerunde nun, dass er die Rückkehr zum Eurovision Song Contest unter seiner möglichen Führung in Zukunft wieder ein Thema sein könnte. Auf die Frage nach dem Song Contest erklärte er: "Ich weiß nicht, ob es in der Verantwortung der Regierung liegt, aber wenn dem so ist, werden wir es tun." Magyar erklärte zudem, dass Ungarn nicht aus finanziellen Gründen beim Eurovision Song Contest fehlt und stellt die Eurovision als kulturellen und werbeträchtigen Wettbewerb dar, dessen Teilnahme sich für Ungarn lohnen würde.

Bis zum Rückzug Ungarns im Jahr 2019 nahm das Land mehr oder weniger regelmäßig am Song Contest teil. Nach dem vergeigten Debüt 1993, bei dem man im osteuropäischen Vorentscheid ausschied, folgte 1994 in Dublin das eigentliche Debüt, bei dem man sogleich den vierten Platz belegte. Zwischen 1998 und 2005 setzte Ungarn aus finanziellen Gründen aus, kehrte daraufhin jedoch wieder zurück und nahm ab 2011 auch regelmäßig wieder teil. Sämtliche Beiträge seither bis auf "Az én apám" in Tel Aviv 2019 qualifizierten sich für das Song Contest-Finale.

Donnerstag, 24. April 2025

Ungarn: Helga Wéber mit 39 Jahren verstorben


Ungarn
- Mit nur 39 Jahren verstarb die Sängerin Helga Wéber nach langer Krankheit, wie ihr Ehemann heute mitteilte. Bekannt wurde Helga, die eigentlich als Anwältin arbeitete, als Backgroundsängerin bei den ungarischen Song Contest-Beiträgen von 2012 und 2013 der Gruppe Compact Disco und ByeAlex. Zuletzt war sie Teil des Backgroundchors der Megasztár-Siegerin Henrietta Dér, die nach ihrem Engagement bei der Gruppe Sugarloaf als Solistin unterwegs war.

Helga sei "eine außergewöhnliche Person, die als Anwältin mit ihrer positiven Persönlichkeit, ihrem tiefempfundenen Wesen und ihrer unermesslichen Liebe immer präsent war und als Musikerin Freude in unser aller Leben brachte", wird ihr Mann auf index.hu zitiert. Zweimal war sie beim Eurovision Song Contest dabei, mit Compact Disco und "Sound of our hearts" belegte sie den 24. Platz im Finale von Baku, ein Jahr später gemeinsam mit ByeAlex und "Kedvesem" den zehnten Platz in Malmö.

ByeAlex - Kedvesem

Sonntag, 30. März 2025

Ungarn: Gypo Circus x Jennifer Szirota gewinnen A Dal


Ungarn
- "Wenn der Wind spricht" heißt der Sieger des ungarischen Musikformats A Dal 2025. Im Finale der Show traten die Gruppe Gypo Circus gemeinsam mit Jennifer Szirota an und konnten sich insbesondere durch das Votum der Zuschauer per SMS gegen ihre Mitbewerber behaupten. Theoretisch erfüllt der Titel auch alle Kriterien um am Eurovision Song Contest teilzunehmen, da er nach dem 1. September 2024 veröffentlicht wurde. Der ungarische Sender MTV ist dem Song Contest allerdings weiterhin abgeneigt und nimmt zum sechsten Mal in Folge nicht teil.

Das Ergebnis von A Dal 2025:
01. - Gypo Circus x Jennifer Szirota - Szél úgy beszél...
XX. - Richárd Borbély - Nagyapám
XX. - Asphalt Horsemen - Mesél a szél
XX. - Karmen Pál-Baláž Karmen & Olivér Patocska - Álmok
In der ersten Wertungsrunde ausgeschieden:
05. - 010 - Pinkers - KFK
06. - 008 - Regina Zabos és Káté - Mást ölelj
07. - 000 - Felvidéki Jazz Land - Kicsikém
07. - 000 - Ádám Szabó - Örök hűség

Der einstige Vorentscheid wird jedoch als nationaler Musikwettbewerb weitergeführt. Seither gibt es auch einen gewissen Einbruch beim öffentlichen Interesse an "A Dal". Das Konzept wurde 2012 etabliert und hat mit Ausnahme von 2019 ausschließlich Beiträge für den Eurovision Song Contest hervorgebracht, die sich später auch für das internationale Finale qualifizieren konnten. Die diesjährigen Shows erreichten im Schnitt zwischen 4,6 und 6,1% Marktanteil in Ungarn. Zu den Einschaltquoten des Finals von "A Dal" liegen aktuell noch keine Informationen vor.

Gypo Circus x Jennifer Szirota - Szél úgy beszél

Samstag, 29. März 2025

Heute: Finale von "A Dal" in Ungarn


Ungarn
- Bedauerlicherweise fehlt Ungarn seit 2019 beim Eurovision Song Contest ohne jemals die Gründe hierfür kommuniziert zu haben. Der einstige Vorentscheid "A Dal" wird seither als nationaler Wettbewerb weitergeführt, der in seinem Regelwerk von den EBU-Regularien abweicht. Dem Sieger winken zumindest im Inland ein wenig Prestige und Präsentationsmöglichkeiten, jedoch kein Ticket für die Eurovision. Nach vier Vorrunden und zwei Halbfinals stehen heute Abend acht Interpreten im Finale, aus denen heute Abend ab 20 Uhr (MEZ) der Sieger ermittelt wird.

Die Teilnehmer im Finale von "A Dal 2025":
01. - Gypo Circus x Jennifer Szirota - Szél úgy beszél...
02. - Karmen Pál-Baláž & Olivér Patocska - Álmok
03. - Pinkers - KFK
04. - Ádám Szabó - Örök hűség
05. - Regina Zabos & Káté - Mást ölelj
06. - Richárd Borbély - Nagyapám
07. - Asphalt Horsemen - Mesél a szél
08. - Felvidéki Jazz Land - Kicsikém

Heute Abend singen alle Interpreten mit Begleitung des Magyar Rádió Szimfonikus Zenekara, dem Rundfunkorchester des ungarischen Fernsehens, ihre Beiträge. In zwei Wertungsrunden wird der Sieger ermittelt, zunächst stimmen die Juroren und Zuschauer gemeinsam über die besten Vier ab, die im Superfinale erneut zur Abstimmung stehen. Wer sich die Wartezeit bis zum Eurovision Song Contest überbrücken möchte, kann die Show ab 20 Uhr (MEZ) bei adal.hu und auf Duna World verfolgen, wenngleich der Sieger nicht nach Basel fahren wird.

Sonntag, 9. März 2025

News-Splitter (1103)


Zypern
- Bevor der zypriotische Beitrag für den Eurovision Song Contest in Basel vorgestellt wird, hat der Sänger Theo Evan zunächst seine Tänzer präsentiert, die ihn auf der Bühne begleiten werden. Seine Performance wird durch vier spanische Tänzer unterstützt, namentlich Sam Vazquez, Diego Rey, Guillem Carreno und Rada Soto, die in der Vergangenheit u.a. schon bei Dua Lipa und Shakira an Choreographien beteiligt waren. Der zypriotische Beitrag, mit dem Theo im ersten Halbfinale am 13. Mai antritt, soll morgen Abend um 19 Uhr (MEZ) in den Abendnachrichten von CyBC vorgestellt werden.

Israel - Im Alter von 60 Jahren ist die israelische TV-Produzentin Tali Eshkoli verstorben. Sie war über Jahre hinweg in verschiedene Formate rund um den Eurovision Song Contest eingebunden, darunter den Song Contest 2019 in Tel Aviv und zuletzt in den Luxembourg Song Contest 2024. Darüber hinaus war sie vielerorts Jurorin bei nationalen Vorentscheidungen, etwa 2023 in Benidorm oder 2019 bei der rumänischen Vorentscheidung und mehrere Jahre israelische Spokesperson beim Melodifestivalen. Ebenso leistete sie Pionierarbeit bei der israelischen Auswahl durch das Format "Hakochav haba".

Ungarn
- In der letzten Vorrunde von "A Dal", dem Musikwettbewerb des ungarischen Fernsehens, das bis 2019 dazu diente den Beitrag für den Eurovision Song Contest zu bestimmen, haben sich vier Interpreten für die Halbfinals qualifiziert. Die höchsten Punktezahlen erhielten Z!enem! mit "Kettesben önmaganmmal" und Asphalt Horsemen mit "Mesél a szél", ebenfalls eine Runde weiter sind Timi Arany és István Benedekfi mit "Száz szó" und die Iceboyz mit "Szerelemánia". An den nächsten beiden Samstagen finden in Budapest die beiden Halbfinals der Show statt.

Sonntag, 2. März 2025

News-Splitter (1100)


Schweden
- Nachdem nun gestern Abend die letzten Finalisten für das Melodifestivalen 2025 bestimmt wurden, hat der Sender SVT die Startreihenfolge für die Endrunde am Samstag vorgestellt. Demnach wird John Lundvik die Show am nächsten Samstag in der Strawberry Arena in Stockholm mit "Voice of the silent" eröffnen, gefolgt von Dolly Style, die sich gestern im Hoffnungslauf als beste Drittplatzierte qualifiziert haben. Der große Favorit Måns Zelmerlöw tritt an neunter Position an, beendet wird der Abend von den Saunafreunden von Kaj und "Bara bada bastu". Alle Infos zum Finale folgen im Laufe der Woche.

Vereinigtes Königreich
- Die britische BBC hält sich weiterhin bedeckt, was die Bekanntgabe ihres Vertreters für den Eurovision Song Contest 2025 angeht. Zwar plapperte die Radiomoderatorin Vicky Hawkesworth bereits Anfang Februar, dass das UK durch die Gruppe Remember Monday vertreten wird, die BBC hat diese Meldung aber bislang nicht final bestätigt. Der Sender selbst erklärte lediglich, man werde den Beitrag vor Ablauf der Frist durch die EBU im März präsentieren. An der Auswahl sei David May, einer der erfolgreichsten Musikproduzenten des Landes sowie Andrew Cartmell, Produzent der BBC Studios North beteiligt. Das Vereinigte Königreich ist direkt für das Finale von Basel am 17. Mai qualifiziert.

Ungarn
- Unabhängig vom Geschehen rund um den Eurovision Song Contest veranstaltet der ungarische Sender MTVA sein einstiges Vorentscheidungskonzept "A Dal", das gestern Abend in Budapest bereits in die dritte Vorrunde ging. Dort haben sich nach dem Urteil der Jury und den Zuschauern Vali Kuna és a HungaroSwing mit "Nincs másik út", Krisztofer Budai mit "Délibáb", Roland Bihal mit "Nem feljtem" und die Gruppe Pinkers mit "KFK" für die Halbfinals qualifiziert. Kommende Woche findet noch eine vierte und letzte Vorrunde statt, ehe es in die zweite Phase des Wettbewerbs geht. Ungarn ist seit 2020 nicht mehr beim Eurovision Song Contest vertreten, zwischen 2012 und dem Rückzug des Landes diente "A Dal" als nationaler Vorentscheid.

Montag, 24. Februar 2025

News-Splitter (1097)


Ukraine
- Gegenüber meta.ua gab die ukrainische Gruppe Ziferblat an, dass man den Beitrag für den Eurovision Song Contest in Basel noch einmal nachbessern werde. "Bird of pray" soll demnach einen intensiven Revamp erhalten, genaue Einzelheiten hierzu gibt es derzeit noch nicht, ebenso wenig wo der Titel nachbearbeitet und wann er veröffentlicht wird. Ziferblat gewannen den ukrainischen Vorentscheid Vidbir vor zwei Wochen und setzten sich gegen neun weitere Bewerber durch. Das erste Trio, das das Land beim Eurovision Song Contest vertritt, siegte hierbei mit der Höchstwertung im Zuschauervoting und der zweithöchsten Punktezahl im Juryvoting.

Schweiz
- Mit dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg haben die Organisationen des Eurovision Song Contests einen weiteren nationalen Partner gewonnen. "Diese Partnerschaft steht im Einklang mit unserer Mission, Menschen und Orte zu verbinden und wir freuen uns darauf, Eurovisionsfans aus aller Welt in unserer schönen Region begrüßen zu dürfen.", heißt es von Monica Linder-Guarnaccia, Marktingvorsitzender des Flughafens. Der EuroAirport liegt streng genommen in der französischen Gemeinde Saint-Louis, wird aber weltweit einmalig von Schweizer und französischen Behörden verwaltet. 30 Fluggesellschaften verbinden den Flughafen mit über 100 Destinationen.

Ungarn
- Am Samstag fand in Ungarn die "Második válogató", die zweite Vorrunde des Showformats "A Dal" statt. Dort qualifizierten sich vier weitere Beiträge für die Halbfinalshows am 15. und 22. März. In die nächste Runde schafften es Felvidéki Jazz Land mit "Kicsikém" (47 Punkte), Ádám Szabó mit "Örök hűség" und Here We Are mit "Őrzöm az álmod" mit jeweils 44 Punkten sowie Regina Zabos & Káté mit "Mást ölelj" mit 42 Punkten. Am nächsten Samstag findet die dritte von vier Vorrunden in Budapest statt. "A Dal" diente von 2012 bis 2019 als ungarischer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest, seit dem Rückzug des Landes wird das Format unabhängig vom ursprünglichen Vorentscheidungsgedanken als nationale Produktion weitergeführt.

Chile
- Chilenische Medien berichten, dass es das erklärte Ziel der Veranstalter ist, mindestens 15 Länder für die Erstausgabe des Eurovision Latin America zusammen zu bekommen. Nach Angaben von Voxovation sind bislang zehn Länder an der Teilnahme interessiert, namentlich genannt wurden diese hingegen noch nicht. Zudem seien vier Nationen an der Austragung interessiert, von denen bisher ebenfalls nur Chile bekannt ist. Der geplante Wettbewerb soll an den Maßstäben der Eurovision ausgerichtet werden, auch ein Willkommensempfang und touristische Angebote sind geplant. Die Planungen von Voxovation reichen mittlerweile bis ins Jahr 2022 zurück, als man nach dem erstmals durchgeführten American Song Contest in den USA und dem Spin-Off in Kanada auch andere Regionen der Welt für musikalische Konkurrenzen ins Auge fasste.

Dienstag, 18. Februar 2025

News-Splitter (1094)


Estland
- Die detaillierten Ergebnisse des Eesti Laul 2025 liegen vor. Demnach hat Tommy Cash mit seinem "Espresso Macchiato" schon in der ersten Runde die maximale Anzahl an Televotingstimmen und auch die Höchstwertung bei den Juroren erhalten. Im Superfinale erhielt er dann 41.414 Stimmen, was 83,86% entspricht. Die Zweitplatzierten Andrei Zevakin feat. Karina erhielten gerade einmal 4.334 Stimmen (8,78%) und An-Marlen mit "Külm" 3.634 Stimmen, sprich 7,36% der Stimmen. Estland nimmt am ersten Halbfinale von Basel am 13. Mai teil.

Aserbaidschan
- Morgen Nachmittag um 14 Uhr (MEZ) wird die aserbaidschanische Gruppe Mamagama ihren Beitrag für Basel in voller Länge der Öffentlichkeit präsentieren. Der Titel ist bereits jetzt bekannt und heißt "Run with u", geschrieben und komponiert wurde er von den Bandmitgliedern selbst. Die Präsentation erfolgt auch online und kann via Youtube verfolgt werden. Mamagama wurden vom Sender İctimai intern in mehreren Auswahlrunden für die Eurovision bestimmt, insgesamt gingen 154 Bewerbungen ein, die von einer Jury zusammengestrichen wurden, in der u.a. die ehemaligen Song Contest-Vertreterinnen Dihaj und Aysel saßen.

Island
- Am Samstag findet das Finale des isländischen Vorentscheids Söngvakeppnin 2025 statt. Mittlerweile haben die ersten Interpreten bekannt gegeben, dass sie ihren Song nicht nur auf Isländisch, sondern teilweise auch auf Englisch singen werden. So wird aus dem Titel "Eldur" von Júlí & Dísa nunmehr "Fire". Es ist davon auszugehen, dass noch weitere der insgesamt sechs Interpreten die Sprache wechseln werden. Bei den beiden Vorrunden des Senders RÚV ist es verpflichtend zunächst in der Landessprache zu singen, für das Finale und beim Eurovision Song Contest ist die Regelung aufgehoben. Anders als in vorherigen Jahren wird es beim Finale des Söngvakeppnin kein Superfinale sondern lediglich eine Abstimmungsrunde geben.

Ungarn
- Wenngleich Ungarn nicht am Eurovision Song Contest teilnimmt, so fand dennoch am Samstag die "Első válogató", die erste Vorrunde des Formats "A Dal" in Budapest statt. Dort qualifizierten sich vier Beiträge für die beiden Halbfinals der Show am 15. und 22. März. Mit 48 Punkten, davon vier Höchstwertungen durch die Juroren qualifizierte sich Richard Barber mit "Nagyapám" für die nächste Runde. Ebenfalls sind Karmen Pál-Baláž & Olivér Patocska, Gypo Circus x Jennifer Szirota und Judit Czigány in der nächsten Runde mit dabei. Am Samstag findet die zweite von insgesamt vier Vorrunden statt. Bis zum Rückzug Ungarns beim Eurovision Song Contest 2020 diente "A Dal" als nationaler Vorentscheid für die Eurovision.

Samstag, 15. Februar 2025

News-Splitter (1092)


Deutschland
- Die erste von insgesamt vier Shows der "Chefsache ESC 2025" gestern Abend bei RTL erreichte im Durchschnitt 2,14 Millionen Zuschauer, die sich mit den Kandidaten für Basel erwärmen wollten. Das entspricht einem Marktanteil von 9,2%, wenngleich der Tagessieg in der Primetime mit 6,17 Millionen Zuschauer an den ZDF-Krimi ging. Immerhin überzeugte das deutsche Vorentscheidungsformat in der Gruppe der 14- bis 49jährigen mit 21% Marktanteil. Heute Abend findet in den RTL-Studios in Hürth die zweite Vorstellungsrunde statt, mehr dazu in einem separaten Posting.

Aserbaidschan
- Das aserbaidschanische Fernsehen hat via Instagram einen kleinen Teaser zum Beitrag vorgestellt, den Mamagama beim Eurovision Song Contest in Basel singen werden. In dem gerade einmal zehnsekündigen Schnipsel sind die drei Bandmitglieder Safael, Allahverdi und Bahruz in einer dystopischen Kulisse zu sehen, am Ende blitzt der Zusatz "Azerbaijan is ready to shine" auf. Wann genau der Song für Aserbaidschan offiziell vorgestellt wird, ist noch nicht bekannt, die Präsentation soll jedoch noch im Februar erfolgen. Das Trio wird in Basel am ersten Halbfinale am 13. Mai teilnehmen.

Ungarn
- Auch wenn es mit dem Eurovision Song Contest im eigentlichen Sinne nichts mehr zu tun hat, so findet doch am Abend in Budapest die erste Vorrunde der Show "A Dal" mit acht Kandidaten statt. Ab 19:35 Uhr (MEZ) präsentiert Duna TV die erste von insgesamt vier Vorrunden des ungarischen Musikformats, das bis 2019 dazu diente den Beitrag für den Eurovision Song Contest zu finden. Heute Abend treten dort Richárd Borbély, Judit Czigány, Tünde Dankó, FankaDeli, Kármen Fehér, Gypo Circus x Jennifer Szirota, Karmen Pál-Baláž & Olivér Patocska und Storyum auf. Einen Livestream stellt Duna TV hier zur Verfügung.

Montag, 3. Februar 2025

Ungarn: MTVA stellt A Dal-Teilnehmer vor


Ungarn
- Seit 2020 fehlt Ungarn beim Eurovision Song Contest, seine eigentlich als nationaler Vorentscheid etablierte Show "A Dal" ist jedoch geblieben und somit findet auch 2025 wieder ein rein ungarisches Musikfest beim staatlichen Rundfunk MTVA statt. 32 Interpreten werden ab dem 15. Februar wöchentlich in vier Vorrunden um das Weiterkommen antreten, hinzu kommen zwei Halbfinals und schlussendlich eine große Finalshow am 29. März, die terminlich ebenfalls lange hinter der EBU-Bewerbungsphase gelegen hätte.

Die Teilnehmer von A Dal 2025:
01. - Ádám Beretka - Lopott éjszakák
02. - Ádám Szabó - Örök hűség
03. - Asphalt Horseman - Mesél a szél
04. - B. Nagy Réka - Évszakok
05. - Burcsányi - Kolett
06. - FankaDeli - Ahogy telik az idő
07. - Felvidéki Jazz Land - Kicsikém
08. - Gypo Circus x Jennifer Szirota - Szél úgy beszél...
09. - Here We Are - Őrzöm az álmod
10. - Iceboyz - Szerelemánia
11. - Ilona Somorjai - Nem fáj
12. - Ivon - Mondd, milyen érzés?
13. - Judit Czigány - Üvöltenék
14. - Kármen Fehér - Gyáva oroszlán
15. - Karmen Pál-Baláž & Olivér Patocska - Álmok
16. - Kolos - Szeress azért, aki én vagyok
17. - Krisztofer Budai - Délibáb
18. - No Sugar - Boldog leszek
19. - Pinkers - KFK
20. - Ragazzi Razzi - Rakétakölyök
21. - Raul - Ciao! Ciao!
22. - Regina Zabos & Káté - Mást ölelj
23. - Richárd Borbély - Nagyapám
24. - Roland Bihal - Nem felejtem
25. - Storyum - Monoton
26. - Szimplán - Madaram
27. - Timi Arany & István Benedekfi - Száz szó
28. - Tünde Dankó - Rózsaszín
29. - Vali Kuna & HungaroSwing - Nincs másik út
30. - Z!enemi - Kettesben önmagammal
31. - Zoli Fehér - Főnix
32. - Zsófi Juhos - Mindenem

Seit 2012 diente "
A Dal" zur Auswahl des Interpreten, der Ungarn beim Eurovision Song Contest vertritt. Nachdem Joci Pápai 2019 im Halbfinale von Tel Aviv ausschied, verzichtete Ungarn auf die weitere Teilnahme am Song Contest. Eine formelle Begründung durch den Sender MTVA liegt bis heute nicht vor, spekuliert wird hauptsächlich über einen politisch motivierten Rückzug, da der Eurovision Song Contest ein Dorn im Auge der rechts-konservativen Regierung zu sein scheint. Somit bleibt dem Sieger von "A Dal" auch in diesem Jahr nur die national beschränkte Aufmerksamkeit.

Freitag, 31. Mai 2024

Ungarn: Sängerin Kátya Tompos mit 41 Jahren verstorben


Ungarn
- Die ungarische Sängerin und Schauspielerin Kátya Tompos ist im Alter von nur 41 Jahren an Krebs verstorben. Sie wurde landesweit für ihre Musicalauftritte bekannt, denen sie im Jahr 2009 auch eine Teilnahme am Eurovision Song Contest vorzog und sich aufgrund eines parallel stattfindenden Engagements gegen eine Teilnahme beim Song Contest in Moskau aussprach, obwohl sie vom Sender MTV intern nach der Disqualifikation von Márk Zentai gesetzt war.

Katalin Tompos wurde am 13. März 1983 in Budapest geboren und spielte seit 2001 in diversen ungarischen Filmen mit. 2007 erhielt sie den Publikumspreis des Bárka Theaters als beste Schauspielerin. Zwischen 2008 bis 2018 war sie Teil des ungarischen Nationaltheaters. Ein Jahr später wurde sie vom ungarischen Sender für die Eurovision in Moskau nominiert, nachdem der ursprüngliche Beitrag "Vigyen a szél (How we party)" disqualifiziert wurde, da dieser zuvor als Titelsong der schwedischen Big Brother-Version diente.

Die Sängerin lehnte ein Engagement mit "Magányos csónak", dem Titelsong des Films "Valami Amerika" ab, da sie ihren Theaterverpflichtungen nachkommen wolle. Stattdessen schickte der Sender Zoli Ádok nach Moskau, der im Halbfinale ausschied. Erst Anfang des Jahres wurde bekannt, dass sie seit Jahren gegen eine Krebserkrankung kämpfte, die nur im Ausland behandelt werden könne. Ihr zugunsten fand noch in der vergangenen Woche eine Wohltätigkeitsgala statt, die notwendigen Gelder kamen gestern zusammen, Kátya verstarb jedoch heute am frühen Morgen.

Kátya Tompos - Magányos csónak

Sonntag, 24. März 2024

Ungarn: Evelin László gewinnt A Dal 2024


Ungarn
- Gestern Abend fand im ungarischen Fernsehen das Finale von "A Dal" ("Das Lied") statt, der TV-Show, die einst dazu diente, den Vertreter für den Eurovision Song Contest zu finden. Seit dem Rückzug des Senders MTV dient der Wettbewerb nur noch als nationaler Wettbewerb. Als Siegerin aus der Edition 2024 ging die Sängerin Evelin László mit "Legényes" hervor, die für ihren Sieg nun ein paar Tantiemen und Auftritte im ungarischen Radio haben wird, leider jedoch nicht zum Song Contest nach Malmö fahren darf.

Das Ergebnis von A Dal 2024:
01. - Evelin László - Legényes
02. - Roy Galeri - Kiáltás
03. - Negál - Nem lehetek más
04. - Phoenix RT - Félszavak
In der ersten Runde ausgeschieden:
05. - Tibor Kocsis - Egy életen át
06. - Sugarloaf - Nászinduló 
07. - Junkies - Királyi többes
08. - Dániel Kökény - Ugyanaz a ház
09. - Jácint Bradics - Miért félnék álmondi
10. - Arcidra - Egészben kell

Evelin László stammt aus Miskolc und setzte sich in der finalen Abstimmung durch Zuschauervoting gegen ihre Konkurrenz durch. Zuvor hatte eine Jury die Auswahl des Abends von zehn auf vier Kandidaten reduziert. Die Siegerin darf ihren Titel nun in den Berliner Hansa Studios aufnehmen. "A Dal" war zwischen 2012 und 2019 der ungarische Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Nach dem Ausscheiden von Joci Pápai im Halbfinale von Tel Aviv kehrte das ungarische Fernsehen dem Wettbewerb den Rücken, ein offizieller Grund wurde bis heute nicht genannt.

Evelin László - Legényes