Montag, 11. Februar 2019

News-Splitter (721)



Montenegro - Samstag gewann das Sextett D-Moll die Montevizija und erhielt das Startrecht beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv. Zwei Tage später erklärte der Generaldirektor des zuständigen Senders RTCG, Božidar Šundić, dass das Lied "Heaven" noch einmal einen Revamp erhält und im Arragement verändert wird. RTCG plant zudem, die Gruppe bei den europäischen Preview-Partys in Amsterdam, Madrid und London auftreten zu lassen. Mit der Montevizija zeigte man sich ebenfalls sehr zufrieden, die Überarbeitung des Formats habe wieder mehr Zuschauer zur Vorentscheidung gebracht.

Australien - Rund 298.000 Zuschauer zählte der australische Sender SBS für seinen Vorentscheid "Australia Decides". Damit erreichte der Sender einen Marktanteil von 8,5%, eine deutliche Steigerung gegenüber des regulären Durchschnitts im normalen Senderbetrieb. Die Show zählte damit zu den 20 am meisten gesehenen Shows des Landes. Zum Vergleich, der Vorentscheid erreichte nur 21.000 Zuschauer weniger als das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contests im letzten Jahr und erzielte die beste Quote seit der Fußball-WM im letzten Jahr. Als Siegerin des ersten australischen Vorentscheids ging Kate Miller-Heidke mit "Zero gravity" hervor.

Griechenland - Angeblich steht die griechische Song Contest-Teilnahme in Tel Aviv unter keinem guten Stern. Wie Star TV meldet, hat sich der Sender ERT bislang mit der Bekanntgabe des Interpreten und des Liedes für die Eurovision bedeckt gehalten, weil man offenbar keine loyalen und potenten Sponsoren für die Teilnahme findet. Im Speziellen geht es um die Auslagen für die Produktion eines Musikvideos zum Beitrag für Tel Aviv. Dabei stand die Sängerin Katerine Duska wohl schon in den Startlöchern, eine offizielle Bestätigung der, in Kanada geborenen, Sängerin steht bisher noch aus. Ursprünglich hätte diese bereits Ende Januar erfolgen sollen.

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