Montag, 28. Januar 2019

News-Splitter (713)



Schweiz - Die Zeitung "Blick" fragt sich bereits, der die Schweiz beim Eurovision Song Contest nach vierjähriger Finalpause "rettet" und nennt dabei Luca Hänni, der 2017 die Punkte für die Schweiz verlesen hat. Er wurde bei RTL durch seinen Sieg bei der neunten Staffel von DSDS bekannt, wo er sich gegen Daniele Negroni durchsetzte. Sein Management erklärte auf Nachfrage, das viele verschiedene Projekte anstehen: "Im Einzelnen können wir aber noch nichts dazu sagen". Auch SRF-Delegationsleiter Reto Peritz erklärte, man werde derzeit zu Spekulationen keine Stellung nehmen. Danke an Michael für den Hinweis.

Belgien - Der belgische Song für Tel Aviv wird am Donnerstag, den 28. Februar vorgestellt. Der zuständige Sender RTBF, der Eliot Vassamillet als seinen Vertreter nominierte bestätigte den Präsentationstermin. Zuvor sickerte bereits durch, dass Pierre Dumoulin, der auch "City lights" für Blanche komponiert hat, für Eliot tätig sein wird. Unbestätigt ist hingegen der vorläufige Arbeitstitel "Wake up". Eliot Vassamillet wurde in Belgien durch seine Teilnahme an "The Voice Belgique" bekannt, wo er allerdings nach der ersten Liveshow ausschied. Belgien wurde heute dem ersten Halbfinale am 14. Mai zugelost.

Weißrussland - In Weißrussland freuen sich die Ausrichter des legendären Eurofests, dass bereits 29 Anmeldungen für den Vorentscheid vorliegen. BTRC bestätigte, dass drei Tage vor Ablauf der Anmeldefrist bereits mehr als zwei Dutzend Einsendungen vorlägen. Neben weißrussischen Bewerbern liegen auch Einsendungen aus Spanien, den USA, Russland, Polen, Italien, dem Vereinigten Königreich und Rumänien teil. Bei letzterem dürfte es sich um Mihai Trăistariu handeln, der bereits ankündigte seinen zurückgezogenen Titel von der Selecția Națională anderweitig zu verwenden. Nach Bewerbungsschluss finden in Minsk Live Auditions statt, die Namen der Eurofest-Teilnehmer werden am 4. Februar bekannt gegeben.

Malta - Die Times of Malta berichtet, dass nach dem Sieg von Michela Pace bei X Factor und dem damit von ihr gelösten Ticket für den Eurovision Song Contest noch nicht abschließend geklärt wurde, wie das Lied für die Eurovision bestimmt wird. Beim Sender TVM wäge man derzeit verschiedene Optionen ab. Michela erhielt nach ihrem Sieg einen Plattenvertrag bei Sony Music Italy, der allerdings zunächst auf eine Singleveröffentlichung befristet ist. Sollte dieses Lied auch ihr Eurovisionstitel werden, hinge ihre zukünftige Musikkarriere unter dem Label "Sony" wohl maßgeblich von ihrer Platzierung beim Eurovision Song Contest ab.

San Marino - Nachdem SMRTV Serhat vergangene Woche als Song Contest-Vertreter bekannt gegeben hat, hat sich der Sänger gegenüber türkischen Medien zu seiner Nominierung geäußert. Er empfinde die zweite Nominierung als großen Vertrauensbeweis und fühle sich in San Marino zuhause. Dort wurde er kürzlich vom Capitano Reggente, dem Staatsoberhaupt des Landes, empfangen. Er erklärte, man könne sich auf einen energiegeladenen Song freuen, der als "Umarmung für die ganze Welt" und Menschen diesseits und jenseits aller Grenzen verstanden werden kann. San Marino nimmt 2019 zum zehnten Mal am Eurovision Song Contest teil.

Kommentare:

  1. @Schweiz
    Ich würde mich sehr über diese Wahl freuen. Ich mag Luca wirklich sehr, obwohl ich für DSDS-Kandidaten wenig übrig habe. Ich finde ihn sehr sympathisch und bodenständig. Außerdem hat mir sein Song „Powder“ sehr gut gefallen und er kann sich auf der Bühne sehr gut bewegen, was man bei ner RTL-Tanzshow sehen konnte und natürlich bei der legendären Helene-Fischer-Show ;-)

    @Malta
    Das hätte man sich doch vorher alles überlegen sollen. Da verstehe ich die südländische Mentalität nicht.

    @San Marino
    Wenn ich San Marino wäre, würde ich ein Online-Bewerbungsverfahren starten und warten, dass sich echte, talentierte Künstler bewerben, die San Marino weiter bringen. So wie früher bei der Schweiz. Das hat zwar dort nicht wirklich funktioniert, aber es haben sich einige internationale Bekanntheiten beworben, die hauptsächlich zum ESC wollten, egal unter welcher Flagge.
    Serhat ist ein Schritt nach hinten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @San Marino: hatten wir doch 2018, würde ich nicht empfehlen

      Löschen