Samstag, 8. Februar 2020

Lettland: Letten schicken Samanta Tīna nach Rotterdam!



Lettland - Sie atmet noch und vor allem, sie hat es mit Hilfe von Komponistin Aminata Savadogo nach all den gescheiterten Versuchen beim lettischen und litauischen Vorentscheid geschafft, als Siegerin hervorzugehen. Mit "Still breathing" wird Samanta Tīna nach Rotterdam fahren. Dies haben die lettischen Zuschauer der Supernova soeben entschieden. Samanta, 1989 als Samanta Poļakova in Tukums geboren, stach damit acht weitere Bewerber aus und wird im zweiten Halbfinale am 14. Mai auftreten dürfen.

Das Ergebnis der Supernova 2020:
01. - Samanta Tīna - Still breathing
02. - Katrīna Dimanta - Heart beats
03. - Annna - Polyester
04. - Miks Dukurs - I'm falling for you
05. - Bad Habits - Sail with you
06. - Seleste - Like me
07. - Edgars Kreilis - Tridymite
08. - Katrīna Bindere - I will break your heart
09. - Driksna - Stay

Samanta Tīna machte ihre ersten musikalischen Erfahrungen beim "Golden Voices"-Wettbewerb in Moldawien und beim Slavianski Bazaar-Festival im weißrussischen Wittebsk, ehe sie 2012 erstmals bei der Eirodziesma aufschlug. Dort belegte sie gemeinsam mit Dāvids Kalandija den zweiten Platz hinter Anmary, die nach Baku fahren durfte. Es folgten weitere Anläufe in den Jahren 2013 (mit dem wundervollen "I need a hero"), 2014, 2016, 2019 sowie zwei Anläufe beim litauischen Vorentscheid. Mit "Still breathing" hat zwar nicht unbedingt der beste ihrer Vorentscheidungstitel gewonnen, ich wünsche ihr trotzdem alles Gute auf dem Weg zur Eurovision, den sie sich redlich verdient hat.

Samanta Tīna - Still breathing

Kommentare:

  1. starke nummer und bis jetzt gefällt mir die auswahl an songs die beim ESC dabei sind (auch wenn die große welle der intern gewählten männer-songs noch aussteht *schnarch*)

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  2. Ich bin ein Riesen Fan von ihr, auch wenn sie definitiv bessere Songs in der VE hatte; I Need A Hero hätte damals definitiv fahren müssen. Man hört, dass sie singen kann, aber die richtig hohen Tone kann sie hier nicht zeigen. Edgars Kreilis war mein Favorit, der leider ganz weit hinten landete.

    Es kann eine Überraschung werden, kann aber auch genau so schief gehen wie mein so geliebtes Portugal im letzten Jahr...

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  3. Definitiv die beste Wahl die Lettland treffen konnte. Auffällig, eingängig und stark. Dürfte für Lettland definitiv mal wieder Finalchancen geben, aber bitte ohne Sprühflaschen.

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