Samstag, 8. Februar 2020

Australien: Montaigne gewinnt mit "Don't break me"



Australien - Um das Jahr 2000 gab es "Pokémon - Der Film", dessen Handlung sich dadurch zusammensetzt, dass ein Fossil geklont wird und daraus quasi ein böser Bruder entsteht. So ungefähr verhält es sich mit dem australischen Beitrag, der vorhin in Gold Coast gewählt wurde: um den 2.0-Klon von Rykka aus der Schweiz mit einem experimentellen Eurythmie-Tanz und ungewollt komischer Performance. Das Projekt hört auf den Namen Montaigne und lässt mich, wie schon Conan Osíris im letzten Jahr fragend zurück.

Das Ergebnis von "Australia Decides" (Jury- und Televoting):
01. - 107 (54+53) - Montaigne - Don't break me
02. - 100 (40+60) - Casey Donovan - Proud 
03. - 082 (42+40) - Vanessa Amorosi - Lessons of love
04. - 063 (39+24) - Didirri - Raw stuff
05. - 057 (24+33) - Mitch Tambo - Together
06. - 046 (18+28) - Jaguar Jonze - Rabbit hole
07. - 042 (24+18) - Diana Rouvas - Can we make heaven
08. - 034 (19+15) - Jack Vidgen - I am king I am queen
09. - 032 (19+13) - Iota - Life
10. - 023 (11+12) - Jordan Ravi - Pushing stars

Montaigne alias Jessica Alyssa Cerro aus Sydney ist 24 Jahre alt und gehört zum Artpop-Ensemble der australischen Musikszene, die mit ihrem Debütalbum "Glorious hights" im Jahr 2016 die #4 der Albumcharts in Australien belegen konnte und bei den ARIA Music Awards den Newcomer-Preis gewonnen hat. Der eigentliche Publikumsfavorit hingegen war die 31jährige Casey Donovan, die mit 16 bei Australian Idol und später das lokale Dschungelcamp gewinnen konnte und mit ihrer Ballade meines Erachtens eine geschicktere Vertreterin gewesen wäre. Australien ist am 12. Mai im ersten Semifinale von Rotterdam dabei.

Montaigne - Don't break me

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