Dienstag, 20. Februar 2018

San Marino: Wenn die Stimme zwanzig Euro kostet...



San Marino - Ob es um Profitgier geht oder ob man tatsächlich Wertungsverzerrungen von außen vorbeugen will, ist nicht bekannt. Das sanmarinesische Fernsehen SMRTV hat allerdings erneut das Wertungsprozedere im Finale von 1in360 geändert. Um die Show so "fair wie möglich" zu machen, kommt es zu folgenden Änderungen, die das Finale am 3. März betreffen.

So wird die bisher eingesetzte Jury um Zoë Straub im Finale nicht abstimmen. Da sie an einer Vielzahl von Beiträgen beteiligt ist, wurde beschlossen die bisher tätige Jury durch ein neues Panel zu ersetzen, deren Vorstand der Delegationsleiter Alessandro Capicchioni einnimmt. Das Gewicht der Zuschauer wird erhöht, lediglich im Falle eines Punktegleichstandes sollen die Jurywertungen mehr Gewicht erhalten.

Abstimmen dürfen jedoch nur Menschen mit reichen Eltern, das PayPal-Verfahren wurde ad acta gelegt, stattdessen sollen sich die Zuschauer nun aktiv an der Finanzierung ihres Lieblingsinterpreten beteiligen. Eine Stimme kostet nun mindestens 20 Euro, maximal 8.000 Euro. Anteilig wird errechnet, welcher Kandidat am meisten Wert hat, um San Marino beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Wie das Verfahren in der Praxis ausschaut, erleben wir dann am 3. März.

Kommentare:

  1. Das ist doch jetzt ein schlechter Scherz! Selbst für meinen absoluten Lieblingsfavoriten würde ich keine 20€ zahlen ( und das ist ja nur minimum).. Selbst wenn es um Amis wie Lady Gaga oder Beyonce gehen würde! Die spinnen...
    Am Ende gewinnt derjenige, der nur zwei Anrufe hatte :D

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  2. Tja, große Enttäuschung. Mein Euro bekommen sie jetzt nicht. Ich glaube auch nicht das sich das jetzt lohnt und ob jetzt der beste Beitrag gewählt wird?

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