Dienstag, 27. Februar 2018

Rumänien: Der schlechte Verlierer, zweiter Teil



Rumänien - Der größte Charmebolzen europäischer Vorentscheide, Mihai Trăistariu, prangert erneut das Ergebnis der Selecţia Naţională an und fordert eine Kontrolle der Legitimität der Televotingabstimmung vom vergangenen Sonntag. Nach Angaben mehrerer Fans, die für Mihai abstimmen wollten, hieß es, die Telefonleitungen seien blockiert gewesen, eine Abstimmung für seinen Titel "Heaven" somit nicht möglich gewesen. 

Mihai belegte mit 1.165 Anrufen den siebten Platz im rumänischen Finale. Die siegreiche Gruppe The Humans erreichte 3.277 Stimmen. Schon bei seinem letzten Anlauf beim rumänischen Vorentscheids 2015, bei dem er mit "Paradisio" den fünften von sechs Plätzen belegte, zeigte er sich mit dem Ergebnis nicht einverstanden und legte lautstark Protest ein, genützt hat es damals nichts, zudem auch der Sieger Ovidiu Anton von der EBU ausgeschlossen wurde, nachdem TVR seine offenen Verbindlichkeiten nicht bezahlt hatte.

Aufgeben möchte Mihai dennoch nicht, er strebt die Teilnahme am Eurovision Song Contest 2019 an, wenn nicht für Rumänien, dann für ein anderes Land: "Moldawien würde mich reizen, weil sie dort auch Rumänisch sprechen und ich oft dort bin und dort einen fürchterlichen Erfolg habe." Auch Malta würde ihn reizen, allerdings lassen beide Vorentscheidungskonzepte keine Solisten aus dem Ausland zu, eine Idee die ihm nicht schmecke. Der schlechteste Verlierer ever hat gesprochen...

1 Kommentar:

  1. Das wird auch langsam zur jährlichen Tradition, dass Mihai Betrug im Vorentscheid wittert... :D

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