Dienstag, 4. Dezember 2018

Spices: Vintage-Avantgarde für Österreich?



Österreich - Wie in einem früheren Posting bereits erwähnt, wird der Name, der Österreich beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv vertritt, in den nächsten zwei bis drei Wochen fallen. Maßgeblich an der Auswahl ist Ö3-Moderator Eberhard Forcher beteilig. Eine Interpretin, die sich und ihre Band selbst ins Spiel bringt, wird es aber demnach nicht, wie die Tageszeitung heute in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

Mini-Hype: Hyäne Fischer
Im Vintage-Stil der 20er und 30er Jahre tritt eine Band unter dem Alias Hyäne Fischer auf, die in ihrem jüngsten Video "Im Rausch der Zeit" ihre eigene Empfehlung für den Eurovision Song Contest 2019 ausspricht, dabei aber einige Zartbesaitete aufgeschreckt hat, Machart und Optik des gesamten Pakets würden an einen Ausflug auf den Obersalzberg erinnern und die Rückwärtsgewandheit befeuern, die über Heimatverbundenheit hinaus geht. Meiner Meinung nach ist das Video einfach nur subtil provokant inszeniert.

Unabhängig von der Publicity, die Hyäne Fischer mit ihrer "Bewerbung für Tel Aviv" erhält, heißt es beim ORF in Wien auf Anfrage: "Hyäne Fischer? Diesen Namen haben wir noch nie gehört!" Und somit dürfte es für Tel Aviv auch nicht zur Nominierung kommen. So ganz stimmt dies aber auch nicht, schaffte es "Im Rausch der Zeit" diese Woche doch zumindest in die Austrozone, dem Youtube-Popmagazin von Eberhard Forcher. Der ORF wählt in diesem Jahr wieder intern für die Eurovision aus, nähere Einzelheiten folgen in Kürze.

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