Montag, 24. Dezember 2018

Albanien: "Ktheju tokës" bleibt auf Albanisch



Albanien - Mit "Ktheju tokës" gewann Jonida Maliqi gestern Abend die 57. Ausgabe des albanischen Festivali i Këngës in Tirana und löste damit das Ticket für den Eurovision Song Contest in Tel Aviv. Anders als in bisherigen Jahren, wo die Lieder nie in der endgültigen Fassung vorgetragen wurden, sangen die Interpreten des gestrigen Finales bereits die dreiminütige Version ihrer Lieder, wie sie am Ende auch beim Song Contest vorgetragen werden.

Nun wurde bekannt, dass der oben genannte Siegertitel von Jonida bei der Eurovision nicht übersetzt wird und im Original auf Albanisch vorgetragen wird. Die Bestätigung erfolgte nicht durch den dafür zuständigen öffentlich-rechtlichen Sender RTSH, sondern durch die Interpretin selbst. Dadurch dürfte dem Lied auch nichts von seiner Authenzität abhanden kommen, wie dies früher bei albanischen Song Contest-Beiträgen häufig der Fall war.

Jonida Maliqi, die wie es bei Aufrechtgehn.de passend formuliert wurde mit "einer Mireille-Mathieu-Perücke und der anmutig aristokratischen Ausstrahlung einer ägyptischen Pharaonin" auftrat, wurde 1983 geboren und sammelte schon 1996 als 13jährige im Duett mit Aleksandër Rrapi erste Erfahrungen beim Festivali i Këngës. Neben weiteren Auftritten beim Festival nahm sie darüber hinaus auch mehrere Male beim Kënga Magjike, dem zweitgrößten albanischen Musikfestival teil. 

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