Donnerstag, 28. März 2019

News-Splitter (737)



Ungarn - Das ungarische Fernsehen sucht Bilder von Vätern aus der ganzen Welt. Um die Botschaft des diesjährigen Titels "Az én apám" von Joci Pápai zu unterstreicehn, hat der Sender MTVA aufgerufen bis zum 31. März Fotos von Vätern per E-Mail an adal@mtva.hu zu senden. Die Bilder werden sehr wahrscheinlich während der Performance im Hintergrund des ungarischen Beitrags auf der LED-Wand zu sehen sein. Nähere Informationen gibt es hier (auf Ungarisch). Joci nimmt bereits zum zweiten Mal am Eurovision Song Contest teil, sein "Origo" landete 2016 auf dem zehnten Platz.

Israel - Wie die Nachrichtenseite Haaretz berichtet, haben sich vier Ministerien des israelischen Regierungsapparats auf die Finanzierung der Sicherheitsauslagen für den Eurovision Song Contest verständigt. So stellen die Ministerien für Tourismus, innere Sicherheit, Kommunikation und Finanzen jeweils 1,5 Millionen Schekel zur Verfügung. Falsch kann dies nicht sein, in den letzten Tagen gab es mehrere Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Tel Aviv. Die fragile Sicherheitslage ist derzeit aber kein öffentliches Thema, dass zwischen der EBU und dem Sender KAN nach außen kommuniziert wird.

Portugal - Nach seiner "Music is not fireworks"-Ansprache hat Salvador Sobral viel Kritik auf sich gezogen, auch von anderen Song Contest-Teilnehmern. Nun, fast zwei Jahre nach seinem Sieg mit "Amar pelos dois" hat er seine damaligen Aussagen in einem Interview relativiert und dankt der Eurovision. "Ich bin tatsächlich sehr dankbar für das, was sie mir gebracht hat.", so Sobral im Interview mit blitz.pt. Über den diesjährigen Beitrag Portugals sagte er, dass er nicht unbedingt ein Fan von "Telemóveis" sei, der Song aber aus den Beiträgen heraussteche und ein zweiter Sieg Portugals seiner Meinung nach nicht unmöglich sei.

San Marino - In einem Interview hat Serhat unterdessen erklärt, dass sein diesjähriger Song Contest-Beitrag "Say na na na" innerhalb von fünf Minuten geschrieben wurde. Nach einem Anruf des sanmarinesischen Fernsehens SMRTV sei er auf den Straßen von Köln geschrieben worden. Sein Lied sei "eine Einladung, das Leben zu feiern. Er gibt jedem Hoffnung und Freude. Wir alle brauchen und verdienen das, besonders in diesen Zeiten." Wenige Minuten nach dem Anruf aus San Marino habe er dem Sender seinen Beitrag übermittelt. Mit "Say na na na" tritt Serhat im ersten Halbfinale am 14. Mai auf.

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