Samstag, 9. März 2019

Schweden: John Lundvik gewinnt Melodifestivalen 2019!



Schweden - Eindeutiger hätte die Endrunde des Melodifestivalen nicht ausfallen können. Schon nach den acht internationalen Juroren lag John Lundvik mit großem Abstand vorne, holte er doch die maximale Punktezahl und degradierte die übrigen elf Interpreten zu schmückendem Beiwerk. Beim Televoting konnte er dann den Sack zumachen und darf nun beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv die schwedischen Farben vertreten. 

Auf den zweiten Platz landete Bishara, auf dem dritten Rang punktgleich Hanna Ferm & Liamoo. Auch das Rahmenprogramm der Show konnte sich sehen lassen. Neben kleinen Cameo-Auftritten von Lynda Woodruff, der selbsternannten Spokesperson der EBU, traten im Intro auch Felix Sandman und Benjamin Ingrosso sowie als Pausenfüller die beiden Diven der Eurovision, Dana International und Charlotte Perrelli auf. 

Das Ergebnis des Melodifestivalen (Jury- und Televoting):
01. - 181 (96+85) - John Lundvik - Too late for love
02. - 107 (38+69) - Bishara - On my own
03. - 107 (48+59) - Hanna Ferm & Liamoo - Hold you
04. - 074 (19+55) - Jon Henrik Fjällgren - Norrsken (Goeksegh)
05. - 074 (32+42) - Mohombi - Hello
06. - 064 (27+37) - Arvingarna - I do
07. - 064 (36+28) - Wiktoria - Not with me
08. - 064 (54+10) - Nano - Chasing rivers
09. - 062 (39+23) - Lisa Ajax - Torn
10. - 056 (20+36) - Anna Bergendahl - Ashes to ashes
11. - 040 (32+08) - Lina Hedlund - Victorious
12. - 035 (23+12) - Malou Prytz - I do me

John Hassim Lundvik wurde 1983 in London geboren und wurde von einem schwedischen Paar adoptiert, mit denen er im Alter von sechs Jahren nach Växjö zog. 2010 begann er seine musikalische Karriere, als er den Titel "When you tell the world you're mine" für die Hochzeit von Prinzessin Victoria von Schweden schrieb. Als Komponist war er u.a. schon für Anton Ewald und Sanna Nielsen tätig. 2016 nahm er an Allsång på Skansen teil, 2018 wurde er mit "My turn" beim Melodifestivalen Dritter hinter Benjamin Ingrosso und Felix Sandman. John tritt im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contests in Tel Aviv an.

Morgen folgen die letzten drei Lieder, die für die Komplettierung des Eurovision Song Contests noch fehlen: Armenien, Malta und Gastgeber Israel.

John Lundvik - Too late for love

Kommentare:

  1. Der Song ist schon gut aber das war mir zu eindeutig und das Voting war ja total langweilig dann. Der könnte bei der Jury abräumen und ich hoffe der fällt beim Voting durch, wieder Schweden als Sieger hätte ich ungern. Da wäre mir Holland, Zypern oder die Schweiz^^ lieber :D

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  2. Ja man kann damit leben, aber soooo gut ist er nicht. Da haben wir in diesem Jahrgang deutlich besseres.
    Schwedens VE hat zwar immer gute Songs dabei, doch nie gewinnt einer meiner Favoriten (damit meine ich auch die Vorrunden) :D
    Bislang ist es nur Loreen gelungen.

    Das Finale ist drin und die Top10 auch.

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    1. In den Vorrunden bauen die Schweden mit den Ergebnissen bei mir immer große Hoffnungen auf, um sie dann im Finale zu zerstören :D

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  3. Ich finde das Lied richtig schrecklich. Eine schlimmere Wahl hätte Schweden auch nicht treffen können. Auch schön zu sehen, dass die Jury meine Letzten drei auf den ersten drei Plätzen wählte.

    Mit dieser Nullnummer komm Schweden zum vierten Mal in Folge nicht in meine Top 35 des Jahrgangs.

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  4. Leider ein sehr langweiliges Voting :D Als ob das am Schluss noch spannend sein sollte, wer gewinnt.

    Heute Abend gab es Besseres, letzten Endes kann ich damit leben. Reiht sich irgendwo im Mittelfeld ein.

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  5. John Lundvick hat Absulut Verdient Gewonnen.Damit kommt er Sicher ins Finale.

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  6. Nichts besonderes man versucht den österreichischen Beitrag aus dem letzten Jahr zu kopieren und das deutlich schlechter.
    Schwache Disco Gospel Nummer ohne wirklich zu glänzen.

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  7. Ich habe das Mello mit zwei nicht ESC-Verrückten geschaut und denen gefiel John mit Abstand am besten. Und dann noch mit dem Ergebnis ist es definitiv verdient. Dass er nicht mein absoluter Favorit war, ist klar. Wiktoria werde ich in Tel-Aviv dann vermissen müssen :(
    Der Song ist im Endeffekt auch ganz gut. Der Refrain ist klasse, aber mit den Strophen kann ich überhaupt nichts anfangen. Ist so ein bisschen Nobody but you in ein bisschen mehr Uptempo, da ging es mir ähnlich. Mit Not with me oder Hold you hätte sich Schweden souverän auf meine 1 geschoben, so fällt es in das große Gewusel voller "okayen" Songs.
    Glaube das wird ganz großes Juryfutter im Mai, hoffe die Televoter sehen das anders :D

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  8. War mein zweiter Favorit und ist wirklich ein guter Song. Fand das Juryvoting sehr seltsam, gerade das Verhalten des UK, aber gut.

    John wird in Israel sicher glänzen und eine Top Platzierung hinlegen. Symphatischer Typ.

    PS: Hab bei Facebook sehr viel rassistisches gelesen über John Lundvik, nur weil er dunkelhäutig ist. Da mögen die Leute den Song nur nicht, weil er dunkelhäutig ist, so war es letztes Jahr bei César Sampson auch... Ich hoffe, ihr seid da WIRKLICH objektiv...

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  9. Mir fällt dazu irgendwie nicht viel ein. Schweden kommt damit bei mir wohl wieder nicht über Platz 30 hinaus - das vierte Jahr schon.

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