Dienstag, 12. März 2019

News-Splitter (733)



Island - EBU-Supervisor Jon Ola Sand sieht keine Probleme bei der Teilnahme von Hatari am Eurovision Song Contest. Er betonte, dass der Sender RÚV die volle Verantwortung für die Band übernimmt und man keinerlei Bedenken hat, dass die israelischen Behörden der Gruppe die Einreise erlauben wird, zumal dies auf die Gastgeber selbst zurückfallen würde, sollte jemand kein Visum erhalten. Sand sagte darüber hinaus: "Wir glauben nicht, dass sie die Eurovision für ein politisches Statement nutzen werden." Sie kennen die Regeln und falls es doch eine Verletzung der Spielregeln gebe, werde man handeln und sie aus dem Wettbewerb ausschließen.

Delegations-Meeting
in Tel Aviv
Kroatien - Die kroatische Delegationsleiterin Elizabeth Homsi zeigte sich entzückt von den technischen Möglichkeiten, die der Eurovision Song Contest in Tel Aviv bietet. Am Rande des Delegationstreffens sagte sie, die Eurovision 2019 böte viele originelle und kreative Lösungen für die Performances, die man so beim Song Contest noch nicht gesehen habe. Wie genau diese Möglichkeiten ausschauen ließ sie allerdings offen. Auch der zuständige israelische Sender KAN hat sich bisher noch nicht in die Karten schauen lassen und technische Einzelheiten zur Produktion in Tel Aviv erläutert. Für Kroatien tritt Roko Blažević mit "The Dream" an.

Portugal - Salvador Sobral, der nach seinem Sieg beim Eurovision Song Contest für seine Siegesrede heftig kritisiert wurde, in denen er von "disposable music" sprach und damit indirekt seine Mitstreiter kritisierte, ruderte in einem Interview etwas zurück. "Heutzutage denke ich, dass ich vielleicht zu fundamentalistisch war. (...)" Seiner Meinung nach ginge es bei der Eurovision nicht um die Musik, sondern um die Show. Die Zuschauer wollen vor allem neue Technologien erleben. Über seinen Gesundheitszustand sagte er, dass es nicht perfekt sei, aber stetig bergauf gehe. Salvador gewann den Song Contest 2017 haushoch mit "Amar pelos dois".

Anna Odobescu
Moldawien - Song Contest-Vertreterin Anna Odobescu sprach gegenüber der Nachrichtenseite agora.md über den Song Contest. So habe man den Clip zu "Stay" innerhalb von 24 Stunden aufgenommen und bearbeitet. Ihr Ehemann Alexandru Vdovicenco fügte hinzu, dass man ein sehr routiniertes Team für den Song Contest gewinnen konnte, u.a. erhält Anna Unterstützung vom SunStroke Project, die vor Ort in Tel Aviv mit dabei sein werden. Sponsoren, die ihre Teilnahme tragen, habe sie allerdings noch nicht gefunden. Der Sender TRM macht die Beteiligung an den Auslagen der Künstler seit Jahren vom Ergebnis abhängig, lediglich die Teilnahmegebühr zahlt TRM im Vorwege an die EBU.

Niederlande - Die erste Spokesperson des Eurovision Song Contests 2019 steht fest. Das niederländische Fernsehen TROS bestätigte die Moderatorin Emma Wortelboer vom Sender BNN als Sprecherin für ihr Land im Finale des Eurovision Song Contests. Emma stammt aus Deventer und moderierte zwischen 2016 und 2018 das Programm "Spuiten en Slikken", inzwischen moderiert sie die Talkshow "De Wereld Draait Door". Seit 2016 verlesen die Spokespersons beim Eurovision Song Contest nur noch die Höchstwertung der Juroren, während die Zuschauerstimmen in der Summe von den Song Contest-Moderatoren präsentiert werden.

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