Donnerstag, 11. März 2021

Weißrussland: EBU lehnt Song ab


Weißrussland 
- Stets gibt die EBU an, dass der Eurovision Song Contest eine unpolitische Veranstaltung ist und macht 2021 erstmals seit Jahren wieder von ihrem Recht Gebrauch, einen potentiellen Beitrag für den Wettbewerb abzulehnen. Vom weißrussischen Fernsehen BTRC wird daher nun gefordert, den Text zu ändern, einen neuen Song zu nominieren oder mit den Konsequenzen zu leben.

Konkret stört sich die EBU daran, dass der Titel "Ya nechu tebya" die nicht-politische Natur des Wettbewerbs infrage stellt. Auf der offiziellen Website Eurovision.tv ist zu sehen, dass der weißrussische Beitrag als nicht gewählt deklariert wurde und auch das entsprechende Video gesperrt wurde. Der Song könnte laut EBU den gesamten Wettbewerb in Verruf bringen, heißt es weiter.

Bis wann dem Sender eine Frist gesetzt wurde ist nicht bekannt. Womöglich ist dies dem Sender BTRC aber ohnehin egal, da man diese Provokation scheinbar bewusst in Kauf genommen hat und entsprechend das Risiko einer Disqualifikation eingeht. Einen ähnlichen Fall gab es im Jahr 2009, als Georgien für Moskau den Titel "We don't wanna put in" meldete und sich den Organisatoren nicht beugte und seine Teilnahme zurückzog. 

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