Donnerstag, 30. Januar 2020

Irland: RTÉ schickt LGBT-Song nach Rotterdam



Irland - Selbst die Iren sind aus ihrem Eurovisionskoma aufgewacht und haben heute in einer offiziellen Meldung erste Details zu ihrem Beitrag für Rotterdam verlauten lassen. Philly McMahon, Creative Director der Unterhaltungsfirma ThisIsPopBaby erklärte, dass er als Direktor des irischen Beitrags verpflichtet wurde, dies bestätigte auch Alan Swan, Musikdirektor beim irischen Radio RTÉ 2FM. Auch der Radiosender ist in das Auswahlverfahren involviert.

Zuvor hieß es von irischer Seite man wolle einen Künstler der "Erfahrung mit öffentlichen Auftritten vor großen Menschenmengen" hat. Angeblich soll es sich bei dem oder der Vertreter/in für Rotterdam um einen LGBT-Act handeln. Was genau man darunter verstehen kann ist derzeit noch nicht nach außen durchgedrungen. Weiter heißt es, dass man dem irischen Beitrag 2020 einen ganz neuen Look verpassen werde und einen Neuanfang wagen möchte. Nach dem letzten Platz von Sarah McTernan im Halbfinale von Tel Aviv ist dies nicht die schlechteste Überlegung.

Irland hat in den letzten Jahren eine wechselhafte Song Contest-Bilanz, zuletzt erreichte Ryan O'Shaughnessy mit "Together" das Finale von Lissabon. Auch er bediente sich bei einer schwulen Backgroundstory und schickte zwei Tänzer auf die Bühne, die leidenschaftlich um eine Bank tanzten. Am Ende sprang damit für Irland der 16. Platz heraus. Trotz der Pleiten der letzten Jahre hält Irland den Rekord der meisten Siege, hält einen dreifachen Hattrick (1992, 1993 und 1994) und schickte mit Johnny Logan einen zweifachen Song Contest-Sieger ins Rennen.

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