Dienstag, 7. Januar 2020

News-Splitter (790)



Litauen - Seit 2013 hieß der litauische Vorentscheid "Eurovizijos atranka". Diese Tage sind nunmehr gezählt, wie LRT berichtet, wird der Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in "Pabandom iš naujo" (frei übersetzt: "Es geht wieder los") umbenannt. Und los geht es schon am Samstag mit der ersten Vorrunde. Zwölf Kandidaten treten dort an, die Hälfte von ihnen qualifiziert sich für die Halbfinals. Dieses Prozedere wiederholt sich in den nächsten zwei Wochen, sodass 18 Interpreten die nächste Runde erreichen. Wer in welcher Vorrunde antritt ist bislang nicht bekannt, abgestimmt wird aber wieder durch den klassischen 50/50-Modus. Im Falle eines Gleichstandes hat das Urteil der Jury mehr Gewicht.

Italien - Aus 22 Kandidaten hat die italienische RAI nunmehr 24 gemacht. Der 70. Jubiläumsjahrgang wird noch um zwei weitere Interpreten ergänzt, namentlich sind dies Rita Pavone und Tosca. Rita Pavone ist Jahrgang 1945 und hat neben ihrer nicht nur in Italien sondern auchi n Deutschland eine nicht zu verachtende Karriere. In den 60er Jahren war sie mit Titeln wie "Mein Jack, der ist zwei Meter groß" oder "Ich frage meinen Papa" in den Hitlisten vertreten. 2017 erhielt sie beim San Remo-Festival den Preis für ihr Lebenswerk. Tosca hingegen startete erstmals 1992 beim San Remo-Newcomer-Festival, ein Jahr später folgte ihr Debütalbum. Ihr letztes Album erschien 2017, zwischenzeitlich wirkte sie auch in diversen Theaterstücken mit.

Rumänien - Wie lokale Medien berichten, hat Constantin Toma, der Bürgermeister der Stadt Buzău nordöstlich von Bukarest zu verstehen gegeben, dass es zu 99% sicher sei, dass die Selecția Națională am 1. März in seiner Stadt ausgerichtet wird. Ende Januar soll der Stadtrat über die Mobilmachung von 150.000 bis 200.000 Euro entscheiden, um den Vorentscheid für die Eurovision in die Stadt zu holen. Das rumänische Fernsehen TVR selbst hat die Mitteilung, die u.a. bei News.ro online ging, derzeit noch nicht kommentiert und noch nicht einmal seine generellen Pläne für 2020 erörtet. Seit der Teilnahmebestätigung ist es in Rumänien ähnlich ruhig wie in Deutschland.

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