Sonntag, 27. Mai 2018

News-Splitter (656)



Israel - Fast 59 Millionen Aufrufe verzeichnet der offizielle Kanal der Eurovision für das Video zu "Toy" von Netta Barzilai auf Youtube. Damit ist der Song, gemessen an den Zugriffszahlen, nunmehr der erfolgreichste Beitrag des entsprechenden Kanals. Netta löste den bisherigen Spitzenreiter Jessy Matador aus Frankreich ab, dessen Videoclip zu "Allez! Ola! Olé" mit 57 Millionen Aufrufen allerdings auch schon seit acht Jahren online ist. Nettas Clip wurde am 11. März veröffentlicht, hat für die Einstellung des Rekords somit nur 76 Tage benötigt. "Toy" ist auch das am meisten gesehene Video im Monat Mai auf dem Eurovisionskanal vor "Lie to me" aus Tschechien und "Fuego" aus Zypern.

Island - Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums hat gegenüber der "Jerusalem Post" vorsichtigen Optimismus versprüht, nachdem Raphael Schutz, israelischer Konsul in Reykjavik sich in dieser Woche mit Vertretern des Senders RÚV getroffen hat. Er sprach sich dafür aus, dass Island auch im nächsten Jahr wieder am Eurovision Song Contest teilnimmt. Mittlerweile haben 25.000 Isländer die Petition unterzeichnet, die RÚV davon abhalten soll im nächsten Jahr in Israel anzutreten. Die Initiatoren der Petition erhoffen sich, dass RÚV die Teilnahme boykottiert, um gegen die Missstände im Gazastreifen aufmerksam zu machen.

Ukraine - Der ukrainische Privatsender STB, mit dem der nationale Rundfunk UA:PBC seit einigen Jahren gemeinsam den Eurovision Song Contest und das dazugehörige Auswahlverfahren "Vidbir" stemmt, hat die Kosten für den ukrainischen Beitrag in Lissabon auf rund 75.000 Euro beziffert. Insgesamt wurden 2,3 Millionen UAH für das Arrangieren von "Under the ladder", die Bühnenshow, sowie für Transport und Unterkünfte ausgegeben. Mélovin belegte im Finale von Lissabon den 17. Platz. Elf Punkte stammten aus dem Juryvoting, im Televoting räumte er 119 Punkte ab, was eine der größten Diskrepanzen zwischen Jury- und Televoting in diesem Jahr darstellt.

Belgien - Mit einer Mid-Tempo-Nummer namens "Wrong turn" meldet sich Blanche, Song Contest-Vertreterin Belgiens aus dem Vorjahr, zurück. Der Song wurde von ihr selbst und Patrick Wimberly produziert. Blanche zählte im vergangenen Jahr mit ihrem Eurovisionsbeitrag "City lights" zu den Mitfavoriten um den Sieg beim Eurovision Song Contest in Kiew und wurde am Ende Vierte. Sie wurde intern vom französischsprachigen Sender RTBF ausgewählt und belegte eine der besten Platzierungen in der Geschichte Belgiens im Wettbewerb. Für das nächste Jahr ist RTBF wieder für die Auswahl eines Kandidaten verantwortlich, eine Teilnahmebestätigung aus Brüssel liegt jedoch noch nicht vor.

Blache - Wrong turn

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