Montag, 14. Mai 2018

Großbritannien: Über SuRie und ein Angebot aus Norwegen


Großbritannien - Wir alle haben den unheimlichen Moment miterlebt, in dem SuRie das Mikrofon aus der Hand gerissen wurde und sie mehrere Sekunden lang ihren Song "Storm" nicht singen konnte, ihren Auftritt aber trotzdem stolz und mit mehr Energie als zuvor fortgesetzt hat. Heute Morgen war SuRie nun im Frühstücksfernsehen von itv und hat ihre Erfahrung angesprochen. Sie habe den Eindringlich in die Performance erst bemerkt, als dieser direkt vor ihr stand und hat einige Kratzer davon getragen.

Unterdessen gibt es die ersten Petitionen SuRie im nächsten Jahr noch einmal zur Eurovision zu schicken und ihr eine zweite Chance zu geben. Falls sie das möchte, steht bereits ein Komponist für sie zur Verfügung. Joakim With Steen alias Jowst aus Norwegen hat sein Interesse ausgedrückt, im kommenden Jahr den Song Contest-Beitrag für das Vereinigte Königreich zu schreiben. Via Twitter erklärte er: "Ich möchte den Beitrag für das UK 2019 schreiben. Ich würde ein Lied schreiben, dass selbst die Eurovisions-Spötter mögen würden." Das einzige Problem sei, hierfür einen geeigneten Interpreten zu finden.

Tatsächlich hat Jowst bereits einige Zuschriften erhalten, u.a. von Tamar Kaprelian, die Teil der armenischen Formation Genealogy war, die Armenien 2015 beim Song Contest in Wien vertreten hat und in diesem Jahr mit "Poison (Ari Ari)" am Vorentscheid teilnahm. Was aus diesen Plänen wird, bleibt zunächst abzuwarten, die BBC kann auf jeden Fall auf ihre diesjährige Kandidatin SuRie mehr als stolz sein. Sie belegte am Ende den 24. Platz im Finale.

Interview mit SuRie nach ihrem Song Contest-Auftritt

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