Sonntag, 13. Mai 2018

Frankreich: Vorentscheid soll 2019 fortgesetzt werden


Frankreich - Der 13. Platz von Madame Monsieur hat das französische Fernsehen offenbar nicht entmutigt, es im kommenden Jahr weiterhin zu probieren. Neben der Ankündigung wieder am Junior Eurovision Song Contest teilnehmen zu wollen, erklärte Delphine Ernotte, CEO von France Télévisions, dass das diesjährige Auswahlverfahren in ihren Augen auch im kommenden Jahr Fortbestand haben sollte. Eine Rückkehr zur "Destination Eurovision" scheint für 2019 wahrscheinlich.

Frankreich bestätigte damit nicht nur seine Teilnahme am Eurovision Song Contest im nächsten Jahr, sondern hält voraussichtlich am nationalen Vorentscheidungskonzept fest. Ernotte erklärte im Interview: "Die Destination Eurovision ist eine gute Auswahlformel, wir haben vor, damit weiterzumachen." Der Siegertitel sei insofern gut gewesen, als dass er vom Publikum ausgewählt wurde. Sie betonte gleichzeitig, dass man im kommenden Jahr den Fokus eher darauf legen sollte, etwas auszuwählen, was nicht nur in Frankreich sondern in Europa gut ankommt.

Mit dieser Denkweise hat sich auch der NDR mit dem deutschen Vorentscheid neu erfunden. Auf die Ursache für das mittelmäßige Ergebnis sagte die Senderchefin, dass es womöglich daran lag, dass der Song komplett auf Französisch gesungen wurde und für viele somit nicht nachvollziehbar war. "Ich sage nicht, dass wir unbedingt auf Englisch singen müssen, aber vielleicht sollten wir die Bedeutung mit Bildern und dem Staging besser hervorheben." Frankreich nutzte in diesem Jahr erstmals seit 2014 wieder einen nationalen Vorentscheid.

1 Kommentar:

  1. Finde auch das sie es mit dem Vorentscheid weiterprobieren sollten. Denke auch wenn sie ein besseres Staging gewählt hätten, wäre mehr drin gewesen.
    Das hat den Italienern auch geholfen, mit den Botschaften auf verschiedenen Sprachen kam echt gut rüber.

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