Mittwoch, 30. Mai 2018

Bosnien-Herzegowina: Letztes Wort noch nicht gesprochen



Bosnien-Herzegowina - Trotz der nahezu aussichtslosen Situation in der sich der bosnische Staatssender BHRT befindet, möchte man den Eurovision Song Contest 2019 noch nicht gänzlich abschreiben. Delegationsleiterin Lejla A. Babović erklärte, man sei zwar momentan von den Diensten der EBU suspendiert, lege aber alles daran, diesen Zustand zu ändern.

"Ich kann noch gar nichts bestätigen. Aber ich muss darauf hinweisen, dass die EBU uns momentan sanktioniert hat, was bedeutet, dass wir derzeit nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen können." Man werde sich zunächst um die Fußball-Weltmeisterschaft kümmern und alles weitere im Nachhinein abwägen müssen. Die seit Jahren andauernde finanzielle Flaute lässt es nicht zu, langfristig zu planen.

"Niemand weiß was danach passiert.", so Babović. Im vergangenen Jahr gab es bereits Bestrebungen die Gebühren für die Finanzierung von BHRT über die Stromanbieter abzurechnen, dies ist allerdings nicht flächendeckend in Bosnien-Herzegowina geschehen. Am guten Willen der EBU liegt der Ausschluss nicht, Board Member Marko Filli erklärte, die Rückzahlung der Verbindlichkeiten an die EBU sei das geringste Problem, darüber könne jederzeit eine unkomplizierte Vereinbarung getroffen werden.

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