Montag, 21. Mai 2018

News-Splitter (653)



Großbritannien - Im Interview mit einer estnischen Online-Zeitung hat James Blunt sein Interesse bekundet, Großbritannien beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Auf die Frage, wann er zur Eurovision fahren würde sagte der Sänger von Songs wie "You're beautiful" oder "OK", dass er auf einen Anruf von der BBC wartet. "Sie sollten mich anrufen, wenn sie bereit sind zu gewinnen.", sagte Blunt. Angeblich sollen auch andere Kollegen ihr Interesse ausgedrückt haben, das UK zu vertreten, darunter Robbie Williams oder der norwegische Produzent Jowst, der momentan passende Interpreten sucht.

Corinne bei ihrer Semifinal-
performance zu "Stones"
Schweiz - Die Zibbz haben eine englische Version des diesjährigen Song Contest-Beitrags aus Portugal aufgenommen. Darin singt Corinne Gfeller mit der Pianobegleitung ihres Bruders "O jardim", das im Original von Cláudia Pascoal am letzten Samstag im Finale von Lissabon den letzten Platz belegt hat. Zu dem Cover sei es gekommen, weil "manchmal richtige Kusnt bei großen Shows wie der Eurovision nicht genug Aufmerksamkeit bekommt. Deswegen haben wir eine englische Version von "O jardim" gemacht.", erklärten die Zibbz. Das Video zum Song kann man sich hier auf der offiziellen Facebook-Seite anhören. Die Zibbz selbst schieden mit "Stones" im Halbfinale aus.

Uganda - Die Formation Spoon Youth aus Uganda hat im März eine Choreographie zu Netta Barzilais Eurovisionssong "Toy" aufgenommen und online gestellt. Mittlerweile wurde das Video über 300.000 Mal angesehen. Die Gruppe, die aus einem Slum der Hauptstadt Kampala stammt, hat nun auch ihrem Vorbild zum Sieg beim Eurovision Song Contest gratuliert. Bei Facebook heißt es: "Sie hat gewonnen! Herzlichen Glückwunsch Netta Barzilai, wir wussten es schon lange." Im Gegenzug bedankte sich Netta via Twitter für den tänzerischen Tribut. Spoon Youth wird von der NGO "Little Light Uganda" unterstützt und versucht Perspektiven für die jungen Bewohner des Namuwongo-Slums zu schaffen.

Der höchste Neueinsteiger
der Woche: "Together"
Irland - Ryan O'Shaughnessy ist in dieser Woche mit seinem Song Contest-Beitrag "Together" der höchste Neueinsteiger in den irischen Singlecharts. Das Lied, das beim Song Contest-Finale von Lissabon den 16. Platz belegte, stieg in dieser Woche neu auf die #17 ein. Damit erreichte Ryan die beste Chartsplatzierung eines irischen Eurovisionsbeitrags seit "Only love survives" von Ryan Dolan, der 2013 für Irland an den Start ging. Als einziger weiterer Eurovisionstitel schaffte es "Fuego" von Eleni Foureira auf die #50 der offiziellen irischen Singlecharts. Alle übrigen Eurovisionsbeiträge vermisst man in den irischen Top 50.

Europa - Unser News-Splitter endet mit einem Video, das es in ähnlicher Form schon einmal im letzten Jahr gegeben hat und einige der Spokespersons des diesjährigen Eurovision Song Contests zeigt, bevor diese von den Moderatorinnen des Finales aufgerufen wurden. Zum Teil zeigen die Aufnahmen auch Ausschnitte aus dem Juryfinale vom Freitag. Zu sehen sind dabei u.a. Tako Gachechiladse aus Georgien, die weißrussische Navi Band, das müde Damen-Trio O'G3NE aus den Niederlanden, Alsou aus Russland, Onuka-Leadsängerin Natalia Zhyzhchenko aus der Ukraine und Nicky Byrne aus Irland. 

Eurovision 2018: Spokespersons waiting

1 Kommentar:

  1. @Großbirtannien
    Ooohhhh wie kommt auf einmal ein so großes Interesse auf Großbritannien beim ESC zu vertreten? Ich dachte dort hat der ESC einen schlechten Ruf und ist vergleichbar wie eine Teilnahme im Dschungelcamp?
    Ich hoffe nur, dass Großbritannien nicht so blöd ist, und Robbie oder James bei einem VE antreten lassen will, statt sie intern zu nominieren. Oder direkt ein „Nein“ vergibt, vergleichbar mit der Abfuhr von Eleni Foureira seitens Griechenland :D

    @Schweiz
    Ich weiß nicht ob es an dem ganzen Informationsmaterial, was über die Zibbz vorliegt, liegt, aber das ist der erste schweizer Act, der bei mir Eindruck hinterlassen hat und ich sie sehr sympathisch finde. Erwähnenswert ist die hohe Transparenz (fast) aller ESC-Kandidaten. Man bekam/bekommt sehr viele Eindrücke auch hinter den Kulissen.

    @Europa
    Wo wir wieder bei der Transparenz wären :D Aaacchhh ich liebe diese Videos!

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