Montag, 28. Mai 2018

Eurovision 2019: Rechtsstatus und Dachkonstruktionen



Israel - In Jerusalem schreiten die Pläne voran, das Teddy Kollek-Stadion mit einem ausfahrbaren Dach zu versehen. Entsprechende Pläne hat das Architekturbüro DS Construction veröffentlicht und der Stadtverwaltung von Jerusalem vorgelegt. Das Stadion, das u.a. Heimstätte von Hapoel Jerusalem ist, soll nach Angaben der Website mako.co.il noch in diesem Jahr eine Dachkonstruktion für umgerechnet rund neun Millionen US-Dollar erhalten. 

Das Stadion, welches nach dem langjährigen Bürgermeister der Stadt benannt ist, kann bis zu 30.000 Zuschauer fassen und wäre im Falle eines Zuschlags die größte Location eines Eurovision Song Contests seit 2011. Neben dem Stadion befindet sich zudem die Pais Arena, die ebenfalls im Gespräch ist, den Wettbewerb auszurichten. Unterdessen beschäftigt sich das Oberste Gericht Israels mit dem Status des Senders IPBC, was auch Folgen auf eine EBU-Mitgliedschaft haben könnte.

Bislang hat der Gerichtshof eine Auslagerung der Nachrichtensektion verhindert. Diese ist notwendig, um als öffentlich-rechtlicher Sender nach den Kriterien der Europäischen Rundfunkunion anerkannt zu werden. Kommunikationsminister Ayoub Kara erklärte, eine Trennung der Nachrichtenabteilung würde die Aufnahme des Senders in die EBU verhindern. Aufgrund des nicht abgeschlossenen Verfahrens steht der Mitgliedsstatus von IPBC bislang weiterhin nur "pending". Eine Vertragsergänzung ermöglichte die Teilnahme 2018 in Lissabon.

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