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Mittwoch, 16. September 2026

News-Splitter (1162)


Montenegro
- Das montenegrinische Fernsehen RTCG hat seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas bestätigt. Wie der Sender mit Sitz in Podgorica verlauten lässt, wird man definitiv einen Interpreten zum nächsten Song Contest schicken, auf welche Art und Weise dieser bestimmt wird ist jedoch noch nicht endgültig entschieden. "Die Öffentlichkeit wird zu einem späteren Zeitpunkt darüber informiert, ob der Beitrag durch einen nationalen Wettbewerb oder durch eine interne Auswahl ermittelt wird.", so RTCG. In den letzten beiden Jahren wurde der Act durch den Montesong ermittelt.

Ukraine
- Auch die kriegsgebeutelte Ukraine wird nächstes Jahr mit dabei sein. Der Sender Suspilne nimmt auch 2027 zum insgesamt 25. Mal teil. Senderchef Mykola Chernotytskyi erklärte: "Der Eurovision Song Contest ist heute ein wichtiges Instrument für die direkte Interaktion mit Hunderten Millionen Europäern. Für die Ukraine geht es bei der Teilnahme am Wettbewerb in erster Linie um Subjektivität, den Schutz der kulturellen Souveränität und die Möglichkeit, den ukrainischen Kontext bis zum Schluss im Fokus der Weltöffentlichkeit zu halten." Gesucht wird in der Ukraine der Nachfolger von Leléka, die in Wien den neunten Platz belegte. 

Spanien
- Spanische Medien berichten heute, dass der Verwaltungsrat von RTVE in dieser Woche darüber beraten wird, ob man am Eurovision Song Contest 2027 teilnehmen oder eben diesen aufgrund der Teilnahme Israels weiterhin boykottieren wird. Der spanische Sender war neben den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Irland, Island, den Niederlanden und Slowenien einer von fünf Sendern, der seine Teilnahme in Wien aus Protest absagte. Die Europäische Rundfunkunion hat dem niederländischen Senderverbund NPO sowie dem belgischen Sender VRT unterdessen eine verlängerte Bedenkzeit für die Teilnahmebestätigung eingeräumt.

Samstag, 8. August 2026

Ukraine: Ausschlussregel bleibt weiterhin in Kraft


Ukraine
- Das ukrainische Fernsehen Suspilne hält an der Regel fest, dass sich ukrainische Künstler, die in den letzten zwölf Jahren in Russland oder von Russland kontrollierten Gebieten aufgetreten sind, nicht am Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2027 in Bulgarien bewerben können. Gemäß der gestern veröffentlichten Regeln, dürfen Künstler nach dem 15. März 2014 in Russland und nach dem 22. Februar 2022 in Belarus nicht mehr aufgetreten sein.

Suspilne bekräftigt diese Regel, nachdem die Sängerin Olya Polyakova 2026 nach einer gescheiterten Bewerbung Protest in der Werchowna Rada, dem ukrainischen Parlament eingelegt hatte. Diese argumentierte: "Diese Regelung wurde 2019 eingeführt. Ich war übrigens nur einmal dort, und zwar nicht wegen eines Konzerts, Anfang 2015, und bin danach nie wieder hingegangen. (...) Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Regelung sah das ukrainische Gesetz keine Haftung, weder strafrechtliche noch verwaltungsrechtliche, für solche Auftritte vor."

Das ukrainische Fernsehen sieht sich durch die Ergebnisse einer Umfrage gestärkt, in der 56% der Ukrainer diese Regel für gerechtfertigt halten, dass Künstler mit Auftritten in Russland und Belarus ausgeschlossen werden sollten. Trotz der Erklärung, die Regel hätte weiterhin Bestand, hat das ukrainische Fernsehen bisher keine offizielle Teilnahmebestätigung für den Eurovision Song Contest noch einen Aufruf für den Vorentscheid Vidbir bekannt gegeben.

Samstag, 7. Februar 2026

Ukraine: Léleka gewinnt Vidbir 2026!


Ukraine
- Leléka hat den ukrainischen Vorentscheid Vidbir mit "Ridnym" gewonnen und darf zum Eurovision Song Contest nach Wien fahren. Mit der Höchstwertung der Juroren und Zuschauer setzte sich die 35jährige im Finale gegen neun weitere Konkurrenten durch, darunter Monokate alias Kateryna Pavlenko, Frontsängerin von Go_A und Jerry Heil, die 2024 für die Ukraine an den Start ging.

Das Ergebnis des ukrainischen Vorentscheids (Jury- und Zuschauervoting):
01. - 020 (10+10) - Leléka - Ridnym
02. - 018 (09+09) - Laud - Lightkeeper
03. - 016 (08+08) - Jerry Heil - Catharticus (Prayer)
04. - 013 (07+06) - Mr. Vel - Do or done
05. - 012 (05+07) - Khayat - Hertsi
06. - 009 (06+03) - Monokate - Tut
07. - 006 (01+05) - The Elliens - Crawling whispers
08. - 006 (02+04) - Molodi - Legends
09. - 006 (04+02) - Valeriya Force - Open our hearts
10. - 004 (03+01) - Shchuka Ryba - Moia zemlia

Leléka heißt eigentlich Viktoriia Kornikova (Вікторія Корнікова) und wurde im November 1990 in Pershotravensk, dem heutigen Shakhtarske in der Oblast Dnjepropetrowsk geboren. Sie machte ihren Bachelor in Kiew und studierte Jazz an der Hochschule für Musik in Dresden. Mittlerweile lebt sie in Berlin und gründete u.a. das Electronic-Projekt Donbasgrl. Sie trat bereits bei mehreren Musikfestivals auf und darf nun im zweiten Halbfinale von Wien singen.

Léleka - Ridnym

Dienstag, 13. Januar 2026

Ukraine: Khayat erhält Wildcard für Vidbir


Ukraine
- Die Abstimmung über die Wildcard für den ukrainischen Vorentscheid Vidbir ist abgeschlossen. Mit 91.758 Stimmen bzw. 32,41% sicherte sich Khayat den zehnten und verbliebenen Startplatz beim Vorentscheid, der am 7. Februar ausgetragen wird. Über 280.000 Ukrainer nahmen an der Online-Abstimmung teil, die vom 8. bis 13. Januar stattfand. Übermorgen sollen die Songs nun in voller Länge veröffentlicht werden.

Die Teilnehmer des ukrainischen Vorentscheids:
01. - Jerry Heil - Catharticus
02. - Laud - Lightkeeper
03. - Leléka - Ridnym
04. - Molodi - The Legends
05. - Monokate - Tut
06. - Mr. Vel - Do or done
07. - Shchuka Ryba - Moia zemlia
08. - The Elliens - Crawling whispers 
09. - Valeriya Force - Open our hearts
10. - Khayat - Hertsi

Khayat nahm bereits im vergangenen Jahr am nationalen Vorentscheid teil und belegte mit "Honor" den geteilten zweiten Platz mit Molodi und Masha Kondratenko. Zum Eurovision Song Contest fuhr hingegen die Gruppe Ziferblat, die mit "Bird of pray" den neunten Platz in Basel belegte. Nach der gestrigen Allocation Draw in Wien wurde die Ukraine dem zweiten Halbfinale am 14. Mai zugelost.

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Ukraine: Neun von zehn Finalisten stehen fest


Ukraine
- Die Longlist des ukrainischen Vorentscheids Vidbir ist short geworden. Suspilne hat seine neun Finalisten bekannt gegeben, die am 7. Februar beim nationalen Vorentscheid um das Ticket für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien antreten werden. Unter denen, die es auf direktem Wege geschafft haben, sind u.a. Jerry Heil, die die Ukraine 2024 beim Eurovision Song Contest in Malmö vertreten hat und Go_A-Frontsängerin Kateryna Pavlenko alias Monokate.

Die Teilnehmer des ukrainischen Vorentscheids:
01. - Jerry Hei
02. - Laud
03. - Leléka
04. - Molodi
05. - Monokate
06. - Mr. Vel
07. - Shchuka Ryba
08. - The Elliens
09. - Valeriya Force

Die übrigen sechs Kandidaten, die auf der Longlist zu finden waren gehen in eine Online-Abstimmung, bei der bis zum 15. Januar der zehnte Finalist des ukrainischen Vorentscheids ermittelt wird. Unter denen die zittern müssen ist u.a. Khayat, der in diesem Jahr mit "Honor" den zweiten Platz beim Vidbir belegte. Des weiteren stehen Anstay, Karyotype, Marta Adamchuk, Mon Fia und OKS in der Onlineabstimmung zur Auswahl. Die Wildcard wird ausschließlich durch das ukrainische Publikum bestimmt.

Montag, 24. November 2025

Ukraine: Suspilne stellt Longlist für 2026 vor


Ukraine
- Das ukrainische Fernsehen Suspilne hat die Longlist seines nationalen Vorentscheids Vidbir 2026 vorgestellt. Die Künstler wurden aus 392 Bewerbungen ausgewählt und werden in den nächsten Wochen auf neun Interpreten reduziert, die am TV-Vorentscheid teilnehmen werden, ein zehnter Act der bis dahin nicht qualifizierten Kandidaten wird per Online-Voting am Vorentscheid teilnehmen. Dort entscheiden Juroren und Zuschauer gemeinschaftlich, wer die Ukraine beim Song Contest in Wien vertreten wird.

Die Longlist des ukrainischen Vorentscheids 2026:
01. - Anstay
02. - Jery Heil
03. - Karyotype
04. - Khayat
05. - Laud
06. - Leléka
07. - Marta Adamchuk
08. - Molodi
09. - Mon Fia
10. - Monokate
11. - Mr. Vel
12. - OKS
13. - Shchuka Ryba
14. - The Elliens
15. - Valeriya Force

Unter den Interpreten finden sich diverse bekannte Gesichter, darunter Jerry Heil, die die Ukraine 2024 gemeinsam mit Alyona Alyona beim Song Contest in Malmö vertreten hat und mit "Teresa & Maria" den dritten Platz belegte. Monokate ist der Künstlername von Kateryna Pawlenko, der Frontsängerin von Go_A, die 2021 mit "Shum" Fünfte beim Song Contest 2021 in Rotterdam wurden. Molodi wurden beim diesjährigen Vidbir mit "My sea" Zweite, Khayat belegte mit "Honor" ebenfalls den geteilten zweiten Rang. Das ukrainische Fernsehen sucht Nachfolger der Gruppe Ziferblat, die in Basel den neunten Platz belegten.

Freitag, 31. Oktober 2025

Ukraine: 415 Einsendungen für Vorentscheid


Ukraine
- Das ukrainische Fernsehen Suspilne hat 451 Beiträge von 392 Interpreten für den nationalen Vorentscheid Vidbir 2026 erhalten. Darunter befinden sich 313 Solisten und 79 Bands, 30 von ihnen haben bereits an vorausgegangenen Vorentscheidungen bzw. an der Auswahl zum Junior Eurovision Song Contest teilgenommen. Aus allen Einsendungen wird nunmehr von einer Senderjury eine Longlist geformt.

Innerhalb der nächsten drei Wochen soll eben jene Liste erstellt werden und bis einschließlich 21. November ein Vertrag mit den darauf enthaltenen 15 Interpreten abgeschlossen werden. Diese 15 Kandidaten treten anschließend bei Live Auditions in Kiew auf, aus denen sich neun auf direktem Wege für den nationalen Vorentscheid Vidbir qualifizieren. Eine zehnte Wildcard wird durch Online-Voting aus allen verbliebenen Kandidaten vergeben.

Der eigentliche ukrainische Vorentscheid findet im Februar 2026 statt. Der Sieger, der durch Jury- und Zuschauervoting ermittelt wird, wird die Ukraine beim 70. Eurovision Song Contest in Wien vertreten. Er tritt die Nachfolge der Gruppe Ziferblat an, die mit "Bird of pray" den neunten Platz beim Eurovision Song Contest in Basel belegt haben. Die Ukraine ist, abgesehen von Luxemburg, das einzige Land, das bis zum heutigen Tage eine 100%ige Qualifikationsrate für das Finale hält.

Mittwoch, 22. Oktober 2025

News-Splitter (1141)


Estland
- Beim estnischen Rundfunk ERR sind 171 Beiträge für den Eesti Laul 2026 eingegangen. Der Sender bestätigte, dass 77 davon in estnischer Sprache und 94 in anderen Sprachen, vorrangig auf Englisch eingereicht wurden. Die Komponisten stammen aus über 20 Ländern, darunter auch aus Australien und Brasilien. Karmel Killandi, Chefredakteurin bei ERR sagte: "Ich bin sehr froh, dass Tommy Cash die Künstler mit seinem großen Erfolg nicht verschreckt, sondern vielmehr angespornt hat." Der estnische Vorentscheid findet am 14. Februar mit zwölf Beiträgen in Tallinn statt. Tommy Cash belegte beim Eurovision Song Contest in Basel hinter Österreich und Israel den dritten Platz mit "Espresso Macchiato".

Ukraine
- Das ukrainische Fernsehen Suspilne hat eine Bewerbung von Olya Polyakova für den Vorentscheid Vidbir 2026 abgelehnt. Polyakova sei zuletzt 2015 in Russland aufgetreten, was der Regel widerspricht, die keine Künstler zulässt, die nach dem 15. März 2014 auf der Krim, in Russland oder nach dem 24. Februar 2022 in Belarus aufgetreten sind. "Suspilne trägt Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, berücksichtigt die Realitäten der Kriegszeit und hält es für inakzeptabel, die Ukraine durch Künstler zu repräsentieren, die Konzertaktivitäten auf dem Territorium eines Aggressorstaates durchgeführt haben.", heißt es in der Begründung des Senders.

Deutschland
- Heute endet die Bewerbungsphase beim SWR für den deutschen Vorentscheid. Nach der Frist wird intern in mehreren Runden nach "künstlerischen und stimmlichen Qualitäten" die Line Up des Vorentscheids ausgewählt. Dabei kommen ein Zuschauerpanel und eine internationale Fachjury zum Einsatz. Der Vorentscheid soll im Februar im Ersten übertragen werden. Im DWDL.de-Interview erklärte ARD-Programmdirektorin über die Nicht-Fortsetzung der Kooperation mit Stefan Raab: "Ich glaube, dass einem auch etwas Neues einfallen müsste, wenn man das Thema Kooperation beim ESC für die Zukunft nochmal angeht, aber das ist ja absolut denkbar und möglich."

Donnerstag, 4. September 2025

Ukraine: Bewerbungsaufruf für Vidbir gestartet


Ukraine
- In der Ukraine hat das Bewerbungsfenster für den nationalen Vorentscheid Vidbir 2026 begonnen. Bis zum 27. Oktober können sich interessierte Kandidaten auf der Website des Senders Suspilne für den Vorentscheid anmelden. Erforderlich ist, dass sie am 3. Mai 2026 mindestens 16 Jahre alt sind und nicht noch an einem anderen europäischen Vorentscheid teilnehmen. Aus allen Bewerbungen wird zunächst intern eine Longlist geformt, wie es sie bereits in den letzten Jahren gegeben hat.

Bis zu 15 Teilnehmer werden ausgewählt, die bei einer Live Audition in Kiew dabei sein werden und auch vor Ort auftreten müssen. Daraus sucht eine Senderjury neun Interpreten, die direkt für Vidbir 2026 qualifiziert sind. Ein zehnter Act soll per Wildcard durch Online-Voting ermittelt werden. Der eigentliche TV-Vorentscheid soll im Februar 2026 stattfinden, dort kommt ein Wertungsmix aus Jury- und Zuschauervoting zum Einsatz, der Sieger nach Punkten vertritt die Ukraine beim Eurovision Song Contest in Wien.

Beworben wird das Auswahlverfahren von Jamala: "Glauben Sie an sich, an Ihren Traum und denken Sie daran: Auf der Bühne repräsentieren Sie nicht nur sich selbst, sondern auch die Ukraine." heißt es in einer veröffentlichten Botschaft. In diesem Jahr gewann die Gruppe Ziferblat den ukrainischen Vorentscheid und vertrat das Land mit "Bird of pray" in Basel, wo sie den neunten Platz belegte. Die Ukraine hält, abgesehen von Luxemburg, den einzigen 100%igen Qualifikationsrekord für das Finale beim Eurovision Song Contest.

Dienstag, 26. August 2025

Ukraine: Suspilne bestätigt Teilnahme in Wien 2026


Ukraine
- Das ukrainische Fernsehen hat seine Teilnahme am 70. Eurovision Song Contest in Wien bestätigt. Wie schon in den Vorjahren wird der Vertreter des Landes wieder über den nationalen Vorentscheid Vidbir ermittelt. Delegationsleiterin Oksana Skybinska erklärte, dass man den Song Contest weiterhin als wunderbare Option sehe, das Land kulturell und medial in Szene zu setzen. Insbesondere in Zeiten des Krieges sei die Eurovision eine gute Gelegenheit mit großartigen Musikern zu überzeugen.

Für den nationalen Vorentscheid kündigte Skybinska einige Überraschungen an, die zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Zu den weiteren Einzelheiten hat sich der Sender Suspilne bislang nicht geäußert. In den letzten Jahren fand der Vorentscheid jedoch ein großes Interesse, insbesondere da die musikalische Qualität in Fankreisen gelobt wurde. Zudem ist der Wettbewerb mittlerweile äußerst transparent gestaltet, selbst die Juroren der Show wurden per App-Voting bestimmt.

In diesem Jahr wurde die Ukraine durch die Gruppe Ziferblat mit "Bird of pray" vertreten und belegte im Finale von Basel den neunten Platz. Die Ukraine ist seit dem Debüt im Jahr 2003 das einzige Land, das eine 100%ige Qualifikationsquote für das Finale des Eurovision Song Contests vorweisen kann, wenn man von Luxemburg absieht, das allerdings erst seit zwei Jahren wieder aktiv am Wettbewerb teilnimmt. Insgesamt konnte die Ukraine die Eurovision bislang dreimal gewinnen.

Sonntag, 25. Mai 2025

Ukraine: Kateryna Pavlenko als Jurorin ausgetauscht


Ukraine
- Gestern machte die Meldung die Runde, dass Alika Milova aus der estnischen Jury ausgeschlossen wurde, weil sie offensichtlich bereits im Vorfeld des Song Contest-Finales von Basel öffentlich über die Beiträge gesprochen hat. Nun wurde auch bekannt, dass die ukrainische Sängerin Kateryna Pavlenko, Frontsängerin von Go_A aus der ukrainischen Jury ausgeschlossen wurde und ersetzt wurde. Anders als im Fall von Alika blieb offenbar noch genügend Zeit, die Jury wieder auf fünf Personen aufzustocken.

In der Ukraine wurde die ukrainische Jury mit Hilfe eines Online-Votings festgelegt, Kateryna Pavlenko wurde hierfür neben Dmytro Shurov, dem Produzenten des ukrainischen Vorentscheids Vidbir, Mélovin, Tänzerin Olena Shoptenko und Vidbir-Finalistin Tayanna nominiert. Bekannt ist lediglich, dass die EBU eine Anfrage an den ukrainischen Sender Suspilne stellte, um Pavlenko auszutauschen. Stattdessen wurde Natela Chkhartisvili-Zatsarinna, Produzentin bei den Musikprogrammen M1 und M2 nachnominiert. 

Warum die Sängerin ausgeschlossen wurde ist nicht bekannt. Die Ukraine wurde in diesem Jahr von der Gruppe Ziferblat und "Bird of pray" in Basel vertreten, nachdem auch diese den Vorentscheid Vidbir für sich entscheiden konnten. Ziferblat belegten den neunten Platz im Finale mit 218 Punkten und erhalten somit weiterhin die 100%ige Qualifikationsquote aufrecht, die darüber hinaus lediglich von Luxemburg aufrecht gehalten hat, wenngleich sich das Großherzogtum im Gegensatz zur Ukraine erst zweimal qualifizieren musste. 

Montag, 5. Mai 2025

News-Splitter (1119)


USA
- Peacock, der Streamingdienst des US-Networks NBC überträgt den Eurovision Song Contest in Basel abermals in seinem Programm. Somit haben Fans in den Vereinigten Staaten jeweils ab 15 Uhr (Eastern Time) die Möglichkeit den Wettbewerb live zu verfolgen. Der Wettbewerb wird seit 2021 von Peacock übertragen, vorangegangen war dem eine Kooperation mit der EBU um den von Kelly Clarkson und Snoop Dogg moderierten American Song Contest im eigenen Land einzuführen, der nach nur einer Ausgabe jedoch wieder eingestellt wurde. Zuvor wurde der Song Contest on demand bei Netflix und einer Reihe kleinerer TV-Sender in den USA zur Verfügung gestellt.

Ukraine
- Jerry Heil ergänzt die Line Up ehemaliger Teilnehmer, die als Interval-Act beim Eurovision Song Contest dabei sein werden. Ihr Auftritt dürfte in eines der beiden Halbfinals fallen, da die ukrainische Teilnehmerin aus dem Vorjahr im Finale die Punkte der ukrainischen Jury verlesen wird. Neben Marina Satti und Baby Lasagna ist sie bereits die dritte Teilnehmerin aus dem letzten Jahr, die Teil der Liveshow sein wird. Das Schweizer Fernsehen hat bisher noch nicht erörtert, was genau die vielen eingeladenen Künstler aus der Wettbewerbsgeschichte tun werden. Zu eben jener Liste zählen u.a. Käärijä, Destiny Chukunyere, The Roop, Efendi und eine Reihe von Schweizer Kandidaten.

Vereinigtes Königreich
- Ncuti Gatwa wird die britischen Jurypunkte im Finale von Basel präsentieren. Die BBC nominierte den 32jährigen Schauspieler, der u.a. bei "Doctor Who" zu sehen ist für die Bekanntgabe der britischen Wertung. Mizero Ncuti Gatwa wurde 1992 in Ruanda geboren und startete in Schottland seine Schauspielkarriere, für die er ab 2020 mit diversen Preisen ausgezeichnet bzw. nominiert wurde. Die BBC überträgt in diesem Jahr wieder alle drei Shows der Eurovision live auf BBC One, in den Halbfinals kommentieren Scott Mills und Rylan, das Finale lässt sich Graham Norton als Kommentator nicht nehmen. Zudem werden alle Shows auch bei BBC Radio 2 übertragen.

Donnerstag, 1. Mai 2025

News-Splitter (1117)


Georgien
- Alle drei Shows des diesjährigen Eurovision Song Contests werden von GPB im Hauptprogramm auf 1TV übertragen. Darüber hinaus gab der Sender Nutsa Buzaladse als Spokesperson bekannt, die im Finale von Basel die Ergebnisse der georgischen Jury übermitteln wird. Nutsa nahm im vergangenen Jahr selbst am Song Contest in Malmö teil und konnte sich als erste Georgierin seit 2015 für das Finale qualifizieren. Mit "Firefighter" belegte sie 21. Platz. Die Sängerin polarisiert im eigenen Land durch widersprüchliche Aussagen und starke politische Einflussnahme. 

Ukraine
- Die ukrainische Delegation rund um die Gruppe Ziferblat ist in Richtung Basel aufgebrochen. Am Morgen sangen die Bandmitglieder ihren Song "Bird of pray" auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Kiew-Pasazhyrski und stiegen anschließend in den Zug nach Budapest, von wo aus die Reise in Richtung Basel weitergeht. Der verkehrende Zug D9 in Richtung Budapest wurde von der ukrainischen Bahn als "Eurovision Express" deklariert. Für Ziferblat steht die erste Einzelprobe bereits am Samstag, den 3. Mai auf dem Programm. Die Band tritt im ersten Halbfinale am 13. Mai an.

Deutschland
- Das "Wort zum Sonntag" wird am 17. Mai obligatorisch kurz vor Beginn des Finales des Eurovision Song Contests gesprochen, in diesem Jahr übernimmt diesen Part der evangelische Pfarrer Alexander Höner aus Berlin. Der 47jährige studierte Theologie in Hamburg, Philadelphia und auf den Fidschi-Inseln und war als Pastor auf St. Pauli in Hamburg und am Berliner Dom tätig. Das "Wort zum Sonntag" wird live gesprochen und findet unmittelbar vor der Direktübertragung des großen Finals der Eurovision ab ca. 20:55 Uhr im Ersten statt. Nähere Einzelheiten zum kompletten TV-Guide am 17. Mai folgen in Kürze.

Dienstag, 29. April 2025

News-Splitter (1115)


Finnland/Schweden
- Die Sauna erlebt in diesem Jahr ihr großes Revival, die Städte Tampere und Vörå in Finnland organisieren eine "finnische Lounge" in Basel, in der eine Sauna integriert sein wird. Damit steuern die Heimatstädte von Erika Vikman und dem Trio KAJ ihre Interpreten. Unterstützt wird die Initiative von Hanna Pakarinen, die Finnland 2007 in Helsinki vertreten hat. "Da Tampere die Saunahauptstadt der Welt ist, war die Idee einer Sauna von Anfang an Teil der Planung. Die Finnische Saunagesellschaft unter der Leitung der ehemaligen Eurovision-Teilnehmerin Hanna Pakarinen bringt die Sauna nach Basel.", so die Stadt Tampere.

Zypern
- Ein weiteres bekanntes Gesicht in diesem Jahr wird der zypriotische Punktesprecher Lukas Hamatsos sein. Der Sender CyBC bestätigte, dass Hamatsos, Journalist und Moderator beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf Zypern erneut die Jurypunkte im Finale von Basel vergeben wird. Er ist seit 2000 Teil des Wettbewerbs und vergibt heuer zum 13. Mal die Punkte. CyBC gab darüber hinaus bekannt, dass vor den beiden Halbfinals eine Sondersendung mit dem Titel "United by music" über den Äther laufen wird. Vor dem Finale wird die Warm Up-Show "Lígo prin megálo telikó", sinngemäß "Kurz vor dem großen Finale" ausgestrahlt und ebenfalls von Lukas Hamatsos moderiert.

Ukraine
- Für die Ukraine wird unterdessen Vorjahresvertreterin Jerry Heil die Punkte der ukrainischen Jury im Finale von Basel verlesen. Dies gab der ukrainische Sender Suspilne heute offiziell bekannt. Jerry Heil sagte zu ihrer Nominierung: "Der Eurovision Song Contest ist wie eine Familie. Wer einmal dazugehört, der ist damit immer verbunden. Es ist ein sicherer Ort, an dem man ganz man selbst sein kann und die Musik der eigenen Seele erklingt." So freut sich die Drittplatzierte von Malmö, die damals gemeinsam mit Alyona Alyona und "Teresa & Maria" auftrat auf ihr Engagement am 17. Mai. Die Ukraine wird in diesem Jahr von der Gruppe Ziferblat und "Bird of pray" vertreten.

Sonntag, 20. April 2025

Road to Basel (24/37): Ukraine


Ukraine - Ukraine - l'Ukraine - Україна

In A Nutshell:
Hauptstadt: Kiew (1.698km Luftlinie bis Basel)
Einwohner: 36,7 Mio.
Amtssprachen: Ukrainisch
TLD, Kfz, IOC: .ua/UA/UKR

Trivia To Go: 
Die Sonnenblume wird seit dem 18. Jahrhundert in der Ukraine angepflanzt und kultiviert. Sie gilt nicht nur als Rohstofferzeugnis sondern auch als Symbol der nationalen Identität des Landes. Präsident Selenskyj erklärte die Blume zum Symbol des nationalen Gedenktages, heute gilt sie weltweit als Zeichen für die Solidarität mit der Ukraine im Krieg gegen Russland. Auf rund 6,5 Millionen Hektar Land werden sie angebaut, daraus entstehen im Jahr rund fünf Millionen Tonnen Sonnenblumenöl. Gleichzeitig ist die Farbe der Blumen in der Nationalflagge zu finden, dort steht der verkehrsgelbe Farbton allerdings für die Weizenfelder des Landes vor strahlend blauem Himmel.

Zur ESC-Geschichte:
Debüt: 2003 mit Oleksandr Ponomaryov und "Gleðibankinn"
Bestes Ergebnis: 1. Platz (2004, 2016, 2022)
Teilnahmen insgesamt: 19x
Davon im Semi ausgeschieden: 0x
Im Ewigen Medaillenspiegel: Platz 10 (3, 2, 2)
Letzter Beitrag: Alyona Alyona & Jerry Heil mit "Maria Teresa"
Rundfunkanstalt: Suspilne

Der ESC-Beitrag im Jahr 2025:
Interpret: Ziferblat
Lied: Bird of pray (Text)
Sprache: Ukrainisch, Englisch
Text & Musik: Valentyn Leshchynski, Daniil Leshchynski, Fedir Khodakov
Auswahlmodus: Vidbir, nationaler Vorentscheid am 8. Februar in Kiew mit zehn Interpreten, vorangangen war ein Longlist-Verfahren mit Online-Voting. Entschieden wurde im Finale zu je 50% per Expertenjury sowie App- und SMS-Voting
Teilnahme im...: 1. Halbfinale am 13. Mai

Ziferblat (Циферблат) besteht seit 2015 aus Sänger Daniil Leshchynski, Gitarrist Valentyn Leshchynski und Schlagzeuger Fedir Khodakov. Die erste EP "Kinoseans" wurde im Dezember 2017 veröffentlicht. Zwei Jahre später nahmen sie an X-Factor Ukraine teil, 2023 bewarben sie sich erstmals für den Vorentscheid Vidbir, schafften es jedoch nicht über die interne Auswahl in die Liveshow. 2024 wurde das Trio mit "Place I call home" Zweite beim ukrainischen Vorentscheid hinter Alyona Alyona & Jerry Heil mit elf Punkten von der Jury und acht Punkten bei den Zuschauern. In diesem Jahr qualifizierten sie sich mit der Höchstwertung der Zuschauer für Basel.

Platzierung in den Wettquoten: 10 von 37 (40/1)

Eur
ofires Meinung:
 4 von 12 Punkten
In meinen Augen ist "Bird of pray" einer der schwächsten Beiträge, den die Ukraine jemals zum Eurovision Song Contest geschickt hat. Das Lied klingt wie drei verschiedene Lieder, die aus ihrem Kontext gerissen wurden und macht insgesamt einen recht müden Eindruck. Die Welle der Solidarität für die Ukraine wird vermutlich auch diesen schwachen Song ins Finale hieven, mehr aber auch nicht. Eine enorme Bühnenshow oder eindrückliche Background-Animationen wie im Vorjahr dürften ebenfalls ausbleiben. Immerhin haben die Jungs von Ziferblat die Hürde gemeistert und dürfen aus der Ukraine ausreisen, da gab es wohl zwischenzeitlich administrative Probleme.

Userabstimmung: Diese Abstimmung ist beendet. Das Ergebnis präsentieren wir am 4. Mai.

Musikvideo:
Ziferblat - Bird of pray

Auf ein Wort zu... Moldawien:
Letzter Beitrag: 2024 mit Natalia Barbu und "In the middle"

Quasi in letzter Minute hat sich das moldawische Fernsehen TRM vom Eurovision Song Contest 2025 abgemeldet. Es liefen sogar schon Live Auditions der Etapa Națională, bei denen die Beiträge für den TV-Vorentscheid ermittelt wurden. Der Sender hat sich aufgrund des geringen Niveaus der Beiträge jedoch für den vollständigen Verzicht entschieden. Immerhin soll dieses Aussetzen nur von kurzer Dauer sein und man wird den Wettbewerb in Basel aufmerksam verfolgen. Er wird auch live übertragen, die Hoffnung, dass Moldawien 2026 wieder mit am Start ist, ist also relativ groß.

Montag, 24. März 2025

Ukraine: Suspilne sucht Juroren per App-Voting


Ukraine
- Es gab eine Zeit um das Jahr 2010, da war die ukrainische Song Contest-Teilnahme geprägt von Skandalen, Korruption und undurchsichtigen Auswahlmethoden, inzwischen hat sich das Land zum Musterschüler in eurovisionärer Demokratie entwickelt. Nicht nur, dass die Zuschauer in der Ukraine die Möglichkeit hatten, per App die Juroren für den Vorentscheid Vidbir auszusuchen, nun soll per App auch noch die Jury für den Eurovision Song Contest selbst ermittelt werden, die 50% des Länderergebnisses im Finale in Basel ausmachen.

Neun Menschen stellt der Sender Suspilne zur Auswahl, fünf davon werden die Jury formen. Zur Auswahl stehen Mélovin, der die Ukraine 2018 in Lissabon vertreten hat, Kateryna Pavlenko, die Sängerin von Go_A, Vorentscheidungsteilnehmerin Tayanna, der Choreograph und Produzent Ruslan Makhov, Marko Halanevych, Sänger der Band Dakhabrakha, Choregraphin Olena Shoptenko, Musikproduzent Dmitri Shurov, Choreograph Anatoliy Sachivko und Produzentin Natela Chkhartishvili-Zatsarinna.

Von heute bis zum 31. März um 10 Uhr können die Nutzer der Diya-App darüber entscheiden, wer im Finale von Basel seine Stimmen abgibt. Sollte eines der gewählten Mitglieder nicht in der Lage sein seine Juryfunktionen auszuüben rückt automatisch der nächste Kandidat weiter. Dies wäre in etwa der Fall, falls fünf Männer die Jury formen würden, die EBU-Richtlinien sehen eine gemischtgeschlechtliche Jury jedweden Alters vor. Die Ukraine wird in diesem Jahr von der Gruppe Ziferblat und "Bird of pray" im ersten Halbfinale am 13. Mai in Basel vertreten.

Montag, 24. Februar 2025

News-Splitter (1097)


Ukraine
- Gegenüber meta.ua gab die ukrainische Gruppe Ziferblat an, dass man den Beitrag für den Eurovision Song Contest in Basel noch einmal nachbessern werde. "Bird of pray" soll demnach einen intensiven Revamp erhalten, genaue Einzelheiten hierzu gibt es derzeit noch nicht, ebenso wenig wo der Titel nachbearbeitet und wann er veröffentlicht wird. Ziferblat gewannen den ukrainischen Vorentscheid Vidbir vor zwei Wochen und setzten sich gegen neun weitere Bewerber durch. Das erste Trio, das das Land beim Eurovision Song Contest vertritt, siegte hierbei mit der Höchstwertung im Zuschauervoting und der zweithöchsten Punktezahl im Juryvoting.

Schweiz
- Mit dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg haben die Organisationen des Eurovision Song Contests einen weiteren nationalen Partner gewonnen. "Diese Partnerschaft steht im Einklang mit unserer Mission, Menschen und Orte zu verbinden und wir freuen uns darauf, Eurovisionsfans aus aller Welt in unserer schönen Region begrüßen zu dürfen.", heißt es von Monica Linder-Guarnaccia, Marktingvorsitzender des Flughafens. Der EuroAirport liegt streng genommen in der französischen Gemeinde Saint-Louis, wird aber weltweit einmalig von Schweizer und französischen Behörden verwaltet. 30 Fluggesellschaften verbinden den Flughafen mit über 100 Destinationen.

Ungarn
- Am Samstag fand in Ungarn die "Második válogató", die zweite Vorrunde des Showformats "A Dal" statt. Dort qualifizierten sich vier weitere Beiträge für die Halbfinalshows am 15. und 22. März. In die nächste Runde schafften es Felvidéki Jazz Land mit "Kicsikém" (47 Punkte), Ádám Szabó mit "Örök hűség" und Here We Are mit "Őrzöm az álmod" mit jeweils 44 Punkten sowie Regina Zabos & Káté mit "Mást ölelj" mit 42 Punkten. Am nächsten Samstag findet die dritte von vier Vorrunden in Budapest statt. "A Dal" diente von 2012 bis 2019 als ungarischer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest, seit dem Rückzug des Landes wird das Format unabhängig vom ursprünglichen Vorentscheidungsgedanken als nationale Produktion weitergeführt.

Chile
- Chilenische Medien berichten, dass es das erklärte Ziel der Veranstalter ist, mindestens 15 Länder für die Erstausgabe des Eurovision Latin America zusammen zu bekommen. Nach Angaben von Voxovation sind bislang zehn Länder an der Teilnahme interessiert, namentlich genannt wurden diese hingegen noch nicht. Zudem seien vier Nationen an der Austragung interessiert, von denen bisher ebenfalls nur Chile bekannt ist. Der geplante Wettbewerb soll an den Maßstäben der Eurovision ausgerichtet werden, auch ein Willkommensempfang und touristische Angebote sind geplant. Die Planungen von Voxovation reichen mittlerweile bis ins Jahr 2022 zurück, als man nach dem erstmals durchgeführten American Song Contest in den USA und dem Spin-Off in Kanada auch andere Regionen der Welt für musikalische Konkurrenzen ins Auge fasste.