Montag, 5. März 2018

News-Splitter (624)



Australien - Wenn sich die Gerüchte festigen und Jessica Mauboy mit dem, auf einer neuseeländischen Website veröffentlichten, Song "We got love" für Australien beim Eurovision Song Contest antritt, dann dürfen wir von Australien eine Mid-Tempo-Nummer erwarten. Der Song bringt alles mit, was ein Eurovisionsbeitrag braucht, einen genauen und vor allem offiziellen Veröffentlichungstermin setzte das australische Fernsehen SBS bislang allerdings noch nicht fest. Jessica Mauboy, die 2014 noch den Interval-Act im Halbfinale gestaltete, wurde wie bereits alle anderen australischen Interpreten intern für den Eurovision Song Contest nominiert.

Schweden - Wenn man nach Spotify-Streams geht, dann dürften Samir & Viktor in ihrem dritten Anlauf gute Chancen haben, das Finale des Melodifestivalen 2018 zu gewinnen. Ihr Song "Shuffla" wurde seit dem Release auf Spotify mehr als 1,8 Millionen Mal gestreamt, was rund 232.000 Streams pro Tag entspricht. Dahinter folgt erstaunlicherweise Mendez mit "Everyday" und 214.000 Streams pro Tag. Mendez qualifizierte sich, ähnlich wie Felix Sandman, der auf der #3 liegt, über die Andra Chansen am Samstag. Das Finale des schwedischen Vorentscheids findet am Samstag in der Friends Arena in Solna mit insgesamt zwölf Kandidaten statt.

Island - Das isländische Fernsehen RÚV untersucht nach eigenen Angaben das Ergebnis des Superfinals des Söngvakeppnin, nachdem diverse Zuschauer, insbesondere Besitzer von Vodafone-Anschlüssen, in sozialen Netzwerken erklärten, dass es kein Durchkommen gab und ihre Stimmen somit nicht gezählt werden konnten. Im Superfinale standen sich Dagur Sigurðsson und der spätere Sieger Ari Ólafsson gegenüber, der in der ersten Wertungsrunde noch auf dem zweiten Rang lag. Sendersprecherin Birna Ósk Hansdóttir erklärte, der Sender habe eine umfassende Überprüfung eingeleitet: "Das ist ein ernstes Thema, wir werden dem nachgehen und gemäß unserer Arbeitsstandards handeln.", heißt es aus Reykjavik.

San Marino - Offenbar hat sich das Investment diverser Fans ausbezahlt, das sanmarinesische Fernsehen SMRTV hat angekündigt, dass ihr Eurovisionsbeitrag auf europaweite Promotiontour in Vorbereitung auf den Eurovision Song Contest in Lissabon geht. Jessika Muscat feat. Jenifer Brening gewannen am Samstag den Vorentscheid 1in360 mit dem Titel "Who we are", damit treten sie nunmehr bei den Promotion-Events in Tel Aviv, Madrid, London und Amsterdam auf. Die Veranstalter des Vorentscheids haben für das kommende Jahr bereits eine Rückkehr des Formats angekündigt, die aufgrund der gesammelten Erfahrungen in diesem Jahr noch besser werden soll als 2018.

Moldawien - Phillip Kirkorow hat in einem Interview erklärt, warum er für seinen neuesten Eurovisionsbeitrag Moldawien ausgesucht hat. "In Moldawien hat meine musikalische Karriere begonnen. Petre Teodorovici war die erste Komponistin, die für mich geschrieben hat und an mich geglaubt hat. Ich werde immer etwas schuldig bleiben und danke ihr für alles was sie für mich getan hat." Kirkorow bedankte sich bei Moldawien, indem er den Song "My lucky day" für die Band DoReDos geschrieb, die den Vorentscheid "O Melodie Pentru Europa" gewonnen haben und nunmehr für Moldawien beim Eurovision Song Contest in Lissabon antreten werden.

Kommentare:

  1. @Australien
    Der Song ist auf Youtube zu finden. Ich weiß nicht, ob er geleaked ist, oder offiziell veröffentlicht wurde - zumal heute morgen in verschiedenen ESC-Seiten berichtet wurde, dass das Lied heute veröffentlicht wird..
    Nun das Lied gefällt mir ganz gut. Es kommt nicht an Dami Im ran, aber es ist eine schöne ESC-Hymne! Sie wird damit ins Finale kommen. Stimmlich überzeugt sie sowieso. Es erinnert mich an Emmilie de Forest als Interval Act :-) Ich bin gespannt wie sie es auf der Bühne wiedergibt! Ich stell mir Strohröcke und barfuß vor ;-) warum auch immer! Starker Beitrag!

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  2. @SpoilerUkraine
    Rammstein-Sänger Till Lindemann schwängert Svetlana Loboda :D

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    1. Passt irgendwie, wenn ich an ihren Auftritt von 2009 denke xD

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  3. toller Song aus Australien, jetzt rechtfertigen sie wieder das sie zu Recht beim ESC dabei sind nicht wie letztes Jahr, jetzt muss es nur live gut rüberkommen. :D

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