Montag, 25. Oktober 2021

Norwegen: Delegationsleiter jongliert mit Änderungen


Norwegen
- Während eines Fanclubtreffens in Norwegen hat Delegationsleiter Stig Karlsen einige Neuigkeiten in Hinblick auf den Melodi Grand Prix, den nationalen Vorentscheid in Norwegen, angedeutet. Demnach werden 2022 alle Vorrunden und auch das Finale in der H3 Arena in Fornebu, einem Vorort von Oslo stattfinden. Die Halle diente dereinst als Flugzeughangar des gleichnamigen Flughafens Oslo-Fornebu und wird heute als Mehrzweckhalle genutzt, u.a. fanden hier schon "The Voice", "Norwegian Idol" und der Melodi Grand Prix 2021 statt.

Die Planungen des norwegischen Fernsehens sehen vor, dass auch der Melodi Grand Prix im kommenden Jahr wieder vor Publikum stattfinden wird, über den Umfang der zugelassenen Zuschauer konnte Karlsen derzeit jedoch noch nichts sagen. Man möchte keine unnötigen Risiken eingehen, weder was die Gesundheit der Zuschauer, noch die Planungen des Senders NRK betrifft. Zudem gab Karlsen bekannt, dass man mit dem Gedanken spiele, die Jury wieder zum Vorentscheid zu holen. In vergangenen Ausgaben des Vorentscheids gab es eine internationale Fachjury im Finale der Show.

Auch könne man sich eine komplette Neustrukturierung des Votings beim Melodi Grand Prix vorstellen. All diese Überlegungen stecken allerdings noch in der Anfangsphase, sodass genaue Einzelheiten bisher nicht bestätigt wurden. Am 15. September endete die Einreichfrist für den Vorentscheid, geplant sind fünf Vorrunden und ein Finale, an dem aller Voraussicht nach wieder eine gewisse Zahl vorqualifizierter, erfahrener Interpreten, teilnehmen wird. Spekulationen über mögliche Interpreten liegen auch schon vor, so sollen u.a. Emelie Hollow, die als Texterin von Tix' "Fallen angel" tätig war und Sängerin Reidun Sæther (Melodi Grand Prix 2012) involviert sein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen