Samstag, 21. März 2020

News-Splitter (805)



Litauen - Neuigkeiten gibt es auch aus Vilnius. Dort erhalten The Roop, die mit ihrem Titel "On fire" tatsächlich zu den Favoriten des Eurovision Song Contests 2020 gehörten, offenbar keine Direktnominierung für das nächste Jahr bzw. auch keinen automatischen Startplatz beim nationalen Vorentscheid 2021. Der stellverstretende Generaldirektor von LRT, Gytis Oganauskas erklärte, man werde am 1. April über den Auswahlprozess für das nächste Jahr beraten. Ähnlich verhält es sich in Schweden und Estland. Dort erhält Uku Suviste aber zumindest einen Platz in der Line Up des Eesti Lauls.

San Marino - Trotz der verhältnismäßig hohen Zahl der Infizierten in seinem Land sagte Carlo Romeo, Generaldirektor des sanmarinesischen Fernsehens SMRTV, dass er die komplette Absage des Eurovision Song Contests für unangemessen hält und eine Verschiebung auf einen anderen Zeitpunkt die bessere Option gewesen wäre. Eine Lösung wäre es seiner Meinung nach gewesen, die Eurovision für September oder Oktober diesen Jahres anzusetzen. San Marino hätte 2020 erneut durch Senhit vertreten werden sollen. Ihr Titel "Freaky" wurde durch einen Mini-Vorentscheid auf ihrer Website ausgewählt. Schon 2011 vertrat sie San Marino beim Song Contest in Düsseldorf.

Irland - Und auch das irische Fernsehen RTÉ hat seine festen Absichten kundgetan, am Eurovision Song Contest 2021 teilzunehmen. Delegationsleiter Michael Kealy sagte: "RTÉ freut sich darauf weiterhin mit der Europäischen Rundfunkunion und unseren Rundfunkkollegen in ganz Europa an der Eurovision und dem Wettbewerb in 2021 zusammen zu arbeiten." Keally findet die Absage enttäuschend aber "vollkommen verständlich". Irlands Sender RTÉ hatte Lesley Roy mit "Story of my life" nominiert. Ob man an seiner Interpretin festhält oder einen neuen Weg einschlägt, ließ man in Dublin zunächst offen.

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