Donnerstag, 26. März 2020

Norwegen: Ulrikke lehnt Melodi Grand Prix-Startplatz ab



Norwegen - Auch das norwegische Fernsehen hält an seinem nationalen Vorentscheid, dem Melodi Grand Prix fest. 2021 wird es erneut zehn Finalisten geben, zudem werden fünf Vorrunden aus den jeweiligen Landesteilen vorangeschaltet. Unterhaltungschefin Christina Rezk Resar erklärte, dass der Melodi Grand Prix wichtiger als je zuvor sei und nach wie vor eine starke Plattform für die norwegische Musikszene darstelle. Somit sucht NRK nach neuen Kandidaten und frischen Songs für 2021.

Ulrikke Brandstorp, die den Melodi Grand Prix in diesem Jahr gewonnen hat, wird somit nicht automatisch für die nächste Ausgabe gesetzt. Dennoch räumte der Sender NRK ihr einen Startplatz im Finale des Vorentscheids ein, den sie allerdings nicht angenommen hat, sondern stattdessen mit ihrem diesjährigen Siegerlied "Attention" als Interval-Act auftreten wird. Via Instagram sagte sie: "Mein Traum ist zerbrochen." 

Sie empfindet die Entscheidung den Song Contest abzusagen als legitim, einen Startplatz im Finale des Melodi Grand Prix aus reinem Mitleid lehnt sie allerdings ab: "Ich möchte keinen automatischen Startplatz nur wegen der Begründung, dass ich in diesem Jahr nicht zur Eurovision gefahren bin." Mit "Attention" lag Ulrikke im Goldduell gegenüber Kristin Husøy mit 50,72% zu 49,28% knapp vorne und qualifizierte sich somit für den abgesagten 65. Eurovision Song Contest in Rotterdam. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen