Dienstag, 17. März 2020

Eurovision 2020: Reference Group tritt heute zusammen



Europa - Offenbar wird die Frage wie es mit dem Eurovision Song Contest weitergeht doch schon früher geklärt als am 6. April. Einem Bericht des tschechischen Fernsehens Česká televize zufolge, wird über das Schicksal des Wettbewerbs in Rotterdam bereits heute beim Treffen der Reference Group des Eurovision Song Contests diskutiert. Zur Debatte stehen mehrere Szenarien.

Der Coronavirus hat Europa derzeit fest im Griff und somit auch die Planungen diverser Großveranstaltungen wie der Fußball-EM, der Olympischen Spiele in Tokio sowie auch des Eurovision Song Contests in Rotterdam. Nachdem mehrere Preview-Events abgesagt bzw. verschoben wurden und Delegationen wie Israel und Litauen ankündigten ihre Teilnehmer nicht zum Postkartendreh in die Niederlande zu schicken, hat das Thema Corona nun auch bei der EBU Priorität.

Bereits in der letzten Woche hieß es vom slowenischen Fernsehen, die EBU habe einen Plan B, der vorsieht, den Wettbewerb nicht vor Publikum in den Niederlanden auszutragen, sondern jeden Interpreten live aus einem TV-Studio im jeweiligen Land singen zu lassen und aus den Schaltungen in die Länder den Wettbewerb zusammenzuschneiden. Der Eurovision Song Contest 2020 sollte eigentlich im Ahoy von Rotterdam stattfinden, die beiden Semifinals sind für den 12. und 14. Mai, das Finale für den 16. Mai angesetzt.

Kommentare:

  1. Plan B fände ich gar nicht mal schlecht.. wenn das machbar ist gerade Musik verbindet.

    AntwortenLöschen
  2. Warum kommt nicht jeder Sänger nach Rotterdam, performt auf der Bühne und fährt dann wieder. Wenn jedes Land seine eigene Bühne macht, sind ja Schweden und Deutschland im Vorteil, während Georgien und San Marino im Nachteil sind...

    AntwortenLöschen