Mittwoch, 18. September 2019

Spanien: Operación Triunfo dient nicht der Künstlersuche



Spanien - Nach zwei ernüchternden Ergebnissen durch die Vertreter Spaniens beim Eurovision Song Contest, wird das Auswahlverfahren der Operación Triunfo wieder auf's Abstellgleis verfrachtet. Die Castingshow wird zwar regulär bei TVE ausgestrahlt, eine Gala um den Vertreter für Rotterdam zu finden, wird es nach Aussagen des TVE-Programmchefs Fernando López Puig aber nicht geben. Stattdessen werde man einen neuen Weg einschlagen.

Derzeit wägt man bei TVE ab, ob man den Kandidaten für Rotterdam intern oder doch durch einen nationalen Vorentscheid bestimmen wird. Der Programmchef räumte ein, dass es schwer wird, einen prominenten Namen für die Eurovision zu verpflichten, da der Wettbewerb angesichts der mäßigen Platzierungen in den vergangenen Jahren im Ansehen gelitten hat und kein bekannter Interpret dieses Risiko tragen möchte. Seit 2015 landeten alle spanischen Beiträge unterhalb der 20er-Marke.

Als Teil der Big Five ist Spanien automatisch für das Finale der Eurovision qualifiziert. Nach dem letzten Platz mit Manel Navarro in Kiew holte TVE seine einstige erfolgsversprechende Castingshow "Operación Triunfo" aus der Versenkung und ließ Alfred y Amaia und Miki für den Song Contest auswählen. "Tu canción" erreichte in Lissabon den 23. Platz, während Miki mit "La venda" den 22. Rang belegte. Spanien hat den Song Contest bisher zweimal gewonnen, 1968 und 1969, sprich vor über 50 Jahren.

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