Donnerstag, 5. September 2019

Lettland: Supernova-Produzentin tut Diskussionen ab



Lettland - "Stark übertrieben" nennt die Produzentin des nationalen Vorentscheids die entbrannte Diskussion in Lettland um das Gesundschrumpfen bzw. völlig zusammenstreichen der Supernova, die in den letzten Tagen von lettischen Medien verbreitet wurde. Ilze Jansone erklärte: "Die Reden über das Ende der Supernova" seien völlig übertrieben. Der Sender LTV hatte die Meldung selbst gestreut, nachdem LTV-Sprecher Ivars Priede über die Song Contest-Teilnahme 2020 sprach.

Die Kosten für das alljährliche Song Contest-Paket vom Vorentscheid bis zum fertigen Bühnenauftritt bei der Eurovision bezifferte Priede auf rund 300.000 Euro. Er schloss nicht aus, dass der Vorentscheid stattfinden könne, derzeit sei der Weg Lettlands nach Rotterdam aber noch nicht festgelegt, hieß es weiter. LTV hat, wie andere Rundfunkanstalten in Europa auch, mit staatlichen Budgetkürzungen zu kämpfen. Bislang sei aber noch gar nichts entschieden. 

Gleichzeitig sagte Ilze Jansone, der Vorentscheid koste ja nicht nur Geld, sondern bietet neben der Plattform für Künstler die Möglichkeit durch digitalen Vertrieb und Marketingrechte Geld einzunehmen. Zuletzt erklärte sie, man sei nicht beschämt in den letzten Jahren nicht das Finale der Eurovision erreicht zu haben. Man sei stolz, würdige Vertreter zu finden, die das Land würdevoll in Europa repräsentieren. Lettland steht derzeit auf der provisorischen Teilnehmerliste für Rotterdam.

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