Mittwoch, 4. September 2019

Lettland: Sparmaßnahmen beim lettischen Fernsehen



Lettland - Wie lettische Medien berichten, stehen die momentan veranschlagten 300.000 Euro für die Song Contest-Teilnahme in Rotterdam und die Organisation eines nationalen Vorentscheids derzeit noch nicht zur Verfügung. Wie auch in anderen Ländern sieht sich der Sender LTV gezwungen, durch Sparmaßnahmen besser mit seinem vom Staat zur Verfügung gestellten Geldern umzugehen. Sollte es tatsächlich zu keiner Übereinkunft kommen, so wird der Rotstift wohl am nationalen Vorentscheid, der Supernova, angesetzt. 

Lettland hat seine Teilnahme für Rotterdam zunächst bestätigt und befindet sich auf der vorläufigen Teilnehmerliste, die bis zur Deadline durch die Europäische Rundfunkunion keinen offiziellen Charakter hat. Bis Anfang Oktober gilt es die Teilnahme festzuzurren. Schon 2009 hat das lettische Fernsehen zeitweise die Bestätigung zurückgezogen, nachdem man die hohen Teilnahmegebühren nicht zahlen konnte. Ivars Priede von LTV erklärte gegenüber dem lettischen Parlament, dass eine Budgetkürzung Folgen für das gesamte Programm des Senders hätte.

LTV ist seit 2000 beim Eurovision Song Contest vertreten und hat den Wettbewerb 2003 nach dem Sieg von Marie N in Riga veranstaltet. Trotz starker Anfangsjahre sind die Platzierungen mittlerweile deutlich schlechter geworden. In diesem Jahr reichte es für die Gruppe Carousel in Tel Aviv nur für den 15. Platz im Halbfinale mit dem Titel "That night". In den nächsten Tagen und Wochen werden wir natürlich darüber berichten, ob und in welchem Umfang ein nationaler Vorentscheid veranstaltet wird und die Song Contest-Teilnahme gesichert bleibt.

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