Dienstag, 23. März 2010

In Kürze: Statement vom Delegationsleiter


Deutschland - Deutschland hatte bei der heutigen Auslosung der Startreihenfolge für den Eurovision Song Contest das Losglück und durfte durch die vergebene Wildcard selbst über seinen eigenen Startplatz entscheiden. Ralf Quibeldey, NDR-Unterhaltungschef und deutscher Delegationsleiter für den Song Contest denkt durch den 22. Startplatz höhere Chancen zu haben.

"Die Wildcard werte ich als gutes Omen! Die Erfahrung mit Televotings zeigt, dass die meisten Zuschauer am Ende der Show zum Telefon greifen, um über ihren Favoriten abzustimmen, deshalb liegen wir mit Platz 22 hoffentlich goldrichtig. Überhaupt kommt Lena auch in Oslo sehr gut an. Wir freuen uns auf den 29. Mai.", so Quibeldey nach der Ziehung der Startreihenfolge durch einen norwegischen Polizisten.

Sicher ist zumindest, dass der Startplatz 22 nach altem Wertungssystem, als man noch nicht von Beginn der Show an anrufen konnte, besser im Gedächtnis lag als z.B. der von Startposition 3. Dennoch: durch die Umstellung des Wertungssystems dürften sich diese Startplatzchancen relativiert haben.

Eurovisionsfans betreiben natürlich eine fachanalytische Betrachtung der ganzen Auslosung, daher sei gesagt: schlechter als Platz 19, nämlich im letzten Jahr Elena Gheorghe aus Rumänien hat seit Einführung des Televotings kein Interpret, der von Startplatz 22 aus ins Rennen ging, abgeschnitten. Für Urban Trad reichte es 2003 sogar für den zweiten Platz. Natürlich hat diese Betrachtung keinerlei Aussagekraft, der Eurovisionsfan an sich setzt sich aber gerne mit sinnloser Statistik auseinander.

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