Donnerstag, 3. Mai 2018

Tag 5: Österreich und das Problem mit der Sicherung



Österreich - Die Technik spielte auch bei Österreich verrückt, offenbar gab es Probleme mit den Sicherungen, die Cesár am Anfang auf seinem UFO halten, zumindest wirkte es so, als wolle sich eine der Bindungen nicht lösen. Im dritten Anlauf gelang es dann "Nobody but you" vorzuführen und von seiner Hebebühne zu springen. Cesár wirkt sehr darauf bedacht, in der Anfangszeit nichts falsch zu machen und ist etwas steif. Sobald er vom Podest herunter ist, wird die Leistung solider.

Cesár hat sein Kostüm nicht gewechselt, es ist weiterhin ein graues Schlabber-Longshirt, das aber nicht stört. Der Zuschauer wird stimmlich von Cesár hervorragend abgeholt, zudem ist dieser Gospel-Sound in diesem Jahr einmalig und fällt auf. Der Chor bleibt hinter der Hebebühne im Halbdunkel versteckt, am Ende reicht Cesár der Kamera die Hand. Ein ordentlicher Auftritt der Österreicher, jetzt muss nur Europa noch "abgeholt" werden.

Bei der Pressekonferenz stellte Cesár sein Team vor, zu den Backings gehört ein Österreicher, zwei Portugiesen, eine Haitianerin und eine Deutsche. Diese habe er persönlich ausgelesen und vielleicht steht einer von ihnen ja selbst eines Tages beim Song Contest auf der Bühne, gab Cesár an. Er selbst sei jedenfalls froh nach zwei Jahren im Hintergrund nun selbst die erste Geige spielen zu können. Dies würde ihm mehr Einfluss gewähren als nur im Backgroundchor.

Der österreichische Auftritt beginnt auf Großglockner-Niveau ganz weit oben
Ein wenig Leichtigkeit fehlt, es wirkt sehr kontrolliert
Ansonsten können die Österreicher mit dem Ergebnis von Cesárs Probe zufrieden sein

2. Probe: Cesár Sampson - Nobody but you

1 Kommentar:

  1. Den Boden den Kroatien gut gemacht hat, hat Österreich verloren. Ich sah in César einen sicheren Finalisten, mittlerweile sehe ich ihm als Wackelkandidat. Denn der Song gehört ins Finale, Césars Stimme auch, aber gepaart mit dem Auftritt wirkt der gesamte Beitrag zurückgefahren und zurückhaltend.

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