Freitag, 11. Mai 2018

Tag 13: Russischer Delegationsleiter gesteht Fehler ein



Russland - Gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS hat sich der Delegationsleiter Yuri Aksyuta zur ersten Semifinalpleite seines Landes mit Julia Samoylova geäußert und gesteht Fehler ein. Die Nicht-Qualifikation sei "mein Fehler als Produzent.", wird er zitiert. Aksyuta, der u.a. auch schon für Dima Bilan tätig war, produzierte den diesjährigen russischen Song Contest-Beitrag "I won't break", mit dem Julia gestern Abend im Halbfinale hängenblieb.

Nach dem zweiten Semifinale sagte Aksyuta im Interview mit russischen Medienvertretern: "Es tut mir für Julia sehr leid und ich fürchte, dass es für sie momentan nicht leicht ist. Sobald wir hier fertig sind, werde ich zu ihr gehen und versuchen sie zu beruhigen. Ich möchte sagen, dass sie sich überhaupt nichts vorwerfen muss, sie hat alles getan, was sie hätte tun können." Julia saß nach dem Ende des Halbfinals vollkommen aufgelöst im Greenroom.

Sein Interview schloss Aksyuta mit den Worten ab, dass bei der Eurovision alles möglich ist und tatsächlich jeder gewinnen könne. Der diesjährige Wettbewerb sei musikalisch sehr stark und die Interpreten seien noch viel stärker. Welche Konsequenzen das russische Fernsehen aus dem ersten Scheitern seit Einführung der Semifinals 2004 für sich daraus zieht wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Kommentare:

  1. Julia war gestern erstaunlich gut. Ich fand den Auftritt gar nicht so schlecht (im Vergleich zu den Proben oder vorherigen Live-Auftritten). Außerdem wurde sie genug gezeigt, dennoch hatte ich ein Problem mit dem Verstecken ihrer Behinderung. Weil das ist ja total bewusst gemacht worden.
    Der leuchtende Berg sah dennoch gut aus.
    Julia braucht sich da wirklich nichts vorzuwerfen...

    AntwortenLöschen
  2. Da könnte sich Herr Schreiber mal eine Scheibe von abschneiden!
    Finde diesen Rückhalt großartig und es zeugt auch von Größe!

    AntwortenLöschen