Mittwoch, 28. November 2018

Russland: Geld für Großveranstaltungen per Dekret



Russland - Ein neues verabschiedetes Dekret in Russland ermöglicht in Zukunft die staatliche Finanzierung für Teilnahmen Russlands an Großveranstaltungen. Ministerpräsident Dmitri Medwedew unterzeichnete den Erlass, der die russische Regierung u.a. dazu verpflichtet, Zahlungen an die beiden Rundfunkanstalten Channel One und RTR vorzunehmen, um am Eurovision Song Contest oder auch am Junior Eurovision Song Contest teilzunehmen.

Medwedew mit seinem israeli-
schen Amtskollegen Netanjahu
Der Erlass sieht u.a. vor, dass RTR fortan die Gebühren für die Mitgliedschaft in der Europäischen Rundfunkunion aus staatlichen Mitteln erhält. Des weiteren erhalten die Sender Geld für die Teilnahme bzw. Ausstrahlung von sportlichen Events oder anderen international und kulturell bedeutsamen Veranstaltungen. Damit dürfte langfristig der finanzielle Aspekt um die russische Song Contest-Teilnahme geregelt sein. 

RTR ist in diesem Jahr turnusgemäß wieder an der Reihe, sich um die russische Song Contest-Teilnahme vorzubereiten. Im letzten Jahr erreichte Channel One eine zweite Chance, nachdem man Julia Samoylova nicht nach Kiew schicken konnte und man sie stattdessen für das Folgejahr in Lissabon nominierte. Dort erreichte sie mit "I won't break" den 15. Platz im Semifinale und schied, wie bereits im unten stehenden Kasachstan-Posting erwähnt, erstmals im Halbfinale aus.

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