Donnerstag, 8. November 2018

Deutschland: Unsere Kandidaten für Tel Aviv (2)



Deutschland - "Unsere sechs Eurovisions-Kandidaten arbeiten mit großer Leidenschaft und Konzentration im Song Writing Camp an ihren möglichen Liedern für Israel. Es ist eine Freude, ihnen zuzusehen.", lobte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber die Kandidaten, die sich dem deutschen Vorentscheid für Tel Aviv stellen werden. Doch wer sind die sechs Interpreten und wo sind sie bislang in Erscheinung getreten?

01. - Aly Ryan (21), Oberursel
Aly alias Alexandra Eigendorf wuchs im hessischen Oberursel, Sitz der Thomas Cook AG, auf und kam über London nach Los Angeles, wo sie "irgendwann" die richtigen Leute kennengelernt hat, um Musik zu machen. Sie brachte sich selbst Gitarre- und Klavierspielen bei und singt mittlerweile Indie-Pop, genannt sei an dieser Stelle ihr Song "No parachute". 

02. - BB Thomaz (34), Düsseldorf
Béatrice Thomas wurde in New York geboren und lebt mittlerweile als Zumba-Trainerin und Mutter in Düsseldorf. Sie studierte Musik, Soziologie und Europäische Ethnologie und ist vor allem durch ihre Teilnahme an der siebten Staffel von "The Voice of Germany" bekannt. Zu einem potentiellen Song Contest-Ausflug sagte sie: "Die Leute wollen beides sehen: Emotionen und dass etwas auf der Bühne passiert."

03. - Gregor Hägele (18), Stuttgart
Auch Gregor Hägele, der jüngste der sechs Bewerber, nahm an der siebten Staffel von "The Voice of Germany" teil und sang dort u.a. Songs von Ed Sheeran im Team von Yvonne Catterfeld. Er hat in diesem Jahr sein Abitur gemacht und hat für das Songwriting-Camp seine Weltreise unterbrochen, die ihn nach Costa Rica und im Dezember nach Asien und Australien führen wird. Seit zwei Jahren schreibt er selbst eigene Songs.

04. - Lilly Among Clouds (27), Straubing
Lilly Among Clouds heißt bürgerlich Elisabeth Brüchner und verbrachte ihre Kindheit in Bayern und erinnert ein wenig an eine Lena Meyer-Landrut. Sie spielte bereits bei einem texanischen Musikfestival und steht bei PIAS Recordings unter Vertrag. Zum Thema Eurovision erklärte sie im Interview mit dem NDR: "Große Bühnen bedeuten unglaublichen Spaß." Sie selbst sieht sich musikalisch im Pop-Genre.

05. - Linus Bruhn (19), Hamburg
Linus stand drei Jahre lang als "kleiner" Tarzan auf der Bühne im gleichnamigen Musical in der Neuen Flora in Hamburg und gewann mit 12 Jahren die RTL II-Castingshow "My Name Is", bei der er mit einer Justin Bieber-Parodie überzeugte. Mittlerweile covert er in Youtube-Videos bekannte Lieder und hat über 230.000 Follower. Mit dem Produzententeam von Madizin Music Lab entstand sein erster eigener Song "Pink glasses".

06. - Makeda (28), Bonn
Makeda Michalke kommt aus Bonn, ihre Wurzeln liegen jedoch in Trinidad & Tobago. Auf ihrem Abiball sang sie das erste Mal vor Publikum, sie gründete die Gruppe Steal A Taxi, mit denen sie 2017 schon am Workshop für Lissabon teilnahm, dann jedoch freiwillig die Kehrtwende machte und zurückzog. Zudem sang sie gut eineinhalb Jahre im Musical "Dirty Dancing" mit.

Kommentare:

  1. Sieht irgendwie nach 0815-Einheitsbrei-Castingsternchen aus. Schade!

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  2. Unbekannte Künstler die für den Esc missbraucht werden damit Giesinger und Co ihr Karriere nicht für den Esc aufs Spiel setzten.
    Laut NDR fehlen noch 2 Teilnehmer vielleicht kommt da noch der große Knaller

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  3. Irgendwie bin ich zuversichtlich, obwohl ich nur BB Thomaz kenne. Die würde mir schon reichen :D
    Erfahrungsgemäß muss man auch erst auf die Lieder warten. Letztes Jahr landete die hochfavorisierte Natia Todua auf den letzten Platz, nachdem man ihren schlechten Song gehört hat.
    Die jetzigen Personen sind zwar nicht bekannt, können aber mit nem passenden Song und guter Live-Performance viel erreichen. Man denkt immer man braucht immer jemand Erfahrenes. Das gibt zwar Sicherheit, ist aber keine Garantie für Erfolg beim ESC...

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  4. Finde ich jetzt aber auch, letztes Jahr haben wir uns auch alle aufgeregt.
    Da haben wir auch nicht gedacht, dass Michael Schulte auf den tollen vierten Platz landet, ich würde auch erstmal die Songs abwarten wollen, bevor wieder alles schwarz gemalt wird.
    Wäre aber schön wenn nicht nur Solokünstler auftreten würden, da kommt sicher noch was.

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